Hasenfest

Hasenfest

Hasenfest

Liebe Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Fallenstellerinnen und Fallensteller!

Ich wünsche frohe Ostern und weiterhin eine erfolgreiche, ertragreiche Jagd!

Ihr Heribert Ranzmann!

Leseempfehlung zu den Feiertagen: Die Nacht der Ostersauen

Da lacht der Waidmann: Jäger hackedicht, Hund kaputt!

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Besoffener Jäger schießt Hund ins Waidloch

Ein ulkiger Jagdunfall, wie er gerade jetzt – zur kalten Jahreszeit – immer wieder vorkommen kann: Ein zünftiger Waidmann bechert im Wald exzessiv Zielwasser, um dem beißenden Wind und dem klirrenden Frost Paroli zu bieten. Gleichzeitig ballert er, unablässig obszön grölend, mit seiner Querflinte „ins Blaue“ hinein.

Wie groß wird die Freunde dieses Jäges sein, wenn er „per Zufall“ einen Überläuferkeiler oder eine Ricke zur Strecke bringt. Dann nichts wie hin …. und mit einem scharfen Messer das Geschlinge freigelegt! Mmmhh.. wie das duftet…

Leider aber trifft es nicht immer die Richtigen:

Neustadt an der Donau: Am Montagabend ist es im bayrischen Neustadt an der Donau zu einem tragischen Vorfall gekommen. Wie die Polizei Bayern mitteilte, habe ein 29-jähriger Jäger am Abend den Hund eines Spaziergängers getötet, der gerade im Waldstück unterwegs gewesen sei. Quelle: http://www.mz-web.de/25491428

„Tragischer Vorfall“ ist wohl etwas übertrieben. Es geht ja lediglich um einen Hund, um einen Köter, der womöglich sogar Vegetarier war. Schlimmer ist es, was sich der Besitzer des vierbeinigen Früchtchens herausgenommen hat:

Der Mischlingshund sei noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen. Der Hundebesitzer wäre anschließend zum Jäger gerannt, mit dem er in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein soll.

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Hundebesitzer um einen Veganer handelte. Der Gesetzgeber hat schon viel zu lange Rücksicht auf diese Art „Menschen“ genommen, konsequentes Durchgreifen wäre endlich einmal angesagt!

Interessante Links in diesem Zusammenhang:

Besoffener Jäger bringt Hund zum kotzen

Die Nacht der besoffenen Jäger

Karl Wegenpeter: Wie ein sperriger Wohnzimmerschrank einen Vollblutjäger aus mir machte!

Vogeljäger Karl Wegenpeter

Vollblutjäger Karl Wegenpeter vor seinem Haus in Rinteln

Zur Person: Karl Wegenpeter wurde 1957 in der Nähe von Rinteln, also im wunderschönen Weserbergland, geboren. In Rinteln besuchte er dann auch einige Jahre die Grundschule. Später blieb ihm eine Lehre/anderweitige Ausbildung erspart, da er als einziger Sohn der Familie die Hühnermast des Vaters erben sollte.

Im Alter von 20 Jahren übernahm er das Unternehmen, das 6 Monate danach zunächst in die Insolvenz und dann in Konkurs ging. Seither lebt Karl Wegenpeter von einer kleinen Frührente und widmet sich seinen Steckenpferden, die da wären: 1. die Jagd und 2. die Politik und 3. das Internet.

Im herrlich gelegenen Rintelner Jagdrevier ist er der Treiberchef, außerdem ist er für den Einkauf der Spirituosen zuständig. Schnaps sei der „Treibstoff der Treibjagd“, so scherzt er gern.

Karl Wegenpeter ist praktizierender „Reichsbürger“, einer Gruppierung, die die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat anerkennt und die Behörden deshalb bis aufs Blut bekämpft. Politik sei schließlich sehr wichtig, betont Wegenpeter gern. Deshalb habe er in seinem Haus am Stadtrand von Rinteln auch mehrere große Bilder von Wladimir Putin, Erich Honecker und Adolf Hitler aufgehängt.

Im Internet ist Wegenpeter ebenfalls hochaktiv. Er schreibt fleißig – unter Pseudonym versteht sich – im „Anti-Vegan-Forum“ und lädt häufig Videoclips auf den Server der Pornoseite X-Hamster hoch.

Wie er zur Jagd gekommen ist? „Ich konnte dieses widerliche Viehzeug noch nie leiden. Wenn daheim unsere Morle im Weg saß, dann hab‘ ich ihr immer zünftige Fußtritte verpasst! Und dem Hofhund hab ich sogar mal eins mit der Bratpfanne über den Schädel gehauen. Das hat geraucht, kann ich euch sagen, der ist nicht mehr aufgestanden, der dumme Köter“, erzählt er lachend.

Endgültig zum Jäger wurde Karl Wegenpeter durch ein Schlüsselerlebnis, das er als 14-Jähriger hatte. In einer lauen Sommernacht flog nämlich ein junger Spatz in das Wohnzimmer des Einfamilienhauses, indem der junge Karl mit seinen Eltern lebte.

Zu allem „Unglück“ fiel der Spatz hinter den Wohnzimmerschrank, ein gewaltiges Ungetüm, das noch aus der Kaiserzeit stammte. Der kleine Vogel hing scheinbar unrettbar zwischen Schrank und Zimmerwand fest. „Vater war in der Kneipe, Mutter beim Einkaufen, also war meine Schlauheit gefragt“, erklärt Wegenpeter.

Er runzelt nachdenklich die Stirn: „Damals, als 14-Jähriger, war ich ein richtig dicker Junge. Ja, total fett war ich! Ich futterte also erstmal zwei Nutellabrote, dann kam mir eine Idee. Ich lehnte mich mit meinen breiten Kreuz gegen den Schrank, stemmte mich mit aller Kraft dagegen. Der Schrank war schwer, aber ich war schwerer. Der Schrank bewegte sich, und ich drückte ihn immer näher an die Wand ran.“

Wieder lacht Karl Wegenpeter sein herzliches Lachen. „Das war natürlich das Ende für den kleinen Spatzen, der gab keinen Mucks mehr von sich, der war bestimmt total zerquetscht. Tagelang hat es nach Verwesung gestunken, denn an den Vogelkadaver kamen wir natürlich nicht ran. Aber irgendwann war auch das vorbei.“ Zufrieden lehnt er sich zurück. „Das ist ein Jagderlebnis, an das ich mich gern und oft erinnere!“

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Spatzen können nervtötend sein, besonders wenn sie hinter den Wohnzimmerschrank gefallen sind!

„Jäger“ und „Reichsbürger“ erschießt Polizisten

Reichsbürger und Jäger schießt auf Polizisten

Der deutsche Jäger schießt auf Mensch und Tier

Das Jagen soll eine Geisteskrankheit sein, behauptete einst einer der bedeuterenden der deutschen Bundespräsidenten, nämlich Theodor Heuss:

Einer „Jägerei ist eine Nebenform von menschlicher Geisteskrankheit, von der ich nie befallen war. Aber: sie ist. Auch Diplomaten und deutsche Staatsmänner, die dafür gelten, die sich dafür halten, sind anfällig.“

Dass es sich wirklich so verhält, bestreite ich auf das Heftigste! Das würde ja sonst bedeuten, dass ich und all die anderen Jäger bekloppt im ohnehin schon unterentwickelten Oberstübchen sind. Alles Lüge! Denn nein, wir Jäger sind keineswegs „irre“!

Irre sind hingegen garantiert die sogenannten „Reichsbürger“. Zu denen gibt es einen Wikipedia-Artikel. Damit Sie den komplizierten Scheiß nicht extra lesen müssen, erkläre ich Ihnen in kurzen Worten, um was für Leute es sich da handelt:

„Reichsbürger“ glauben, dass wir nicht in einem Staat leben, sondern in einer Firma, die seit dem 2. Weltkrieg den ehemaligen West-Alliierten gehört. Die Firma heißt „BRD GmbH“ bzw. „BRiD“ (Bundesrepublik in Deutschland). Die Juden haben ihre Finger auch irgendwie in der Sache drin. Um gegen all das zu protestieren, leben die „Reichsbürger“ meistens von Hartz 4 und schmarotzen sich auch sonst auf Kosten der Steuerzahler durchs Leben:

Rechnungen werden grundsätzlich nicht bezahlt, besonders Bußgelder, Rundfunkbeiträge und Steuern nicht. Wenn deshalb irgendwann der Gerichtsvollzieher auftaucht, dann legt man ihm erst einmal Fesseln an. Auch vor Gericht macht man schon mal ordentlich Rabatz.

Kurzum: „Reichsbürger“ sind Asoziale ohne Ahnung von geschichtlichen und politischen Zusammenhängen. Nun gibt es auch Menschen wie Wolfgang Plan, die es nicht nur geil finden, Tiere im Wald abzuknallen, sondern die auch ohne weiteres dazu fähig sind, einen Menschen ins Jenseits zu befördern. Wolfgang Plan ist nämlich nicht nur Jäger sondern auch „Reichsbürger“.

Er hatte über 30 scharfe Waffen gehortet und hasste Deutschland (die „BRD GmbH““) über alles. Als ein SEK-Kommando bei ihm auftauchte, um endlich Recht und Gesetz durchzusetzen, schoss Wolfgang Plan durch seine Wohnungstür und tötete dabei einen Polizisten. Als Jäger war er es schließlich gewohnt, aus dem Hinterhalt andere Lebewesen abzuballern.

Wenn man der Theorie des Theodor Heuss folgen mag, war Herr Wolfgang Plan also mit doppelter Geisteskrankheit geschlagen: „Reichsbürger“ und „Jäger“. Wie dem auch sei: mir hat dieser Polizistenmord derart auf den Magen geschlagen, dass ich sofort ins Revier bin, wo ich 12 Stück Reh, 4 Stück Wildschwein und 1 Stück Eichhörnchen zur Strecke gebracht habe!

Weiterhin eine gute Jagd (auf was auch immer) wünscht Ihnen:

Heribert Ranzmann, der Waidmann Ihres Vertrauens!

„Reitsportlerin verspeist ihr eigenes Rennpferd“ oder „Warum wir alle Haustiere aufessen sollten“

Pferdewurst

Alle Deutschen lieben sie: die leckere Pferdewurst!

Vor einiger Zeit veröffentlichten verschiedene Medien eine Meldung, die dazu geeignet war, mich und andere Jäger sexuell zu erregen:

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Trotzdem stellt sich mir die Frage, warum diese Frau – sie heißt übrigens Helena Stahl und ist bildhübsch – das eigene Pferd aß. Gut, das Tier litt unter einer offenen Meningitis, zudem hatte sich eine akute Leberzirrhose ausgebildet. Auch mit den Geschlechtsteilen soll nicht alles in Butter gewesen sein. Aber wer ist heutzutage schon noch gesund?

Hätte sich Frau Stahl also jahrelang herumquälen sollen, während das Pferd dumm im Stall herumsteht? Natürlich nicht! Es gab keine andere Wahl: Das Tier musste von einem Jäger fachmännisch niedergeschossen werden, alles Weitere fand sich dann von selbst.

Wir alle sollten dem Beispiel der bildhübschen Helena Stahl folgen und jene Tiere, die sich in unserem Besitz befinden, verspeisen! Aber warum warten, bis die Viecher von alleine sterben oder notgeschlachtet werden müssen? Warum nicht mal spontan sein?

Hauen Sie ihren Kanarienvogel doch einfach in die Pfanne …. oder stülpen Sie Ihre Deutsche Dogge auf einen Spieß, um den Brocken anschließend über dem Lagerfeuer zu brutzeln. Fragen Sei aber vorsichtshalber einen Rechtsanwalt, ob Sie Ihr Haustier vorher einschläfern müssen! Im Paragraphendschungel kenne ich mich leider nicht aus.

Ich wünsche Ihnen vorab schon mal „Guten Appetit!“ … und seien Sie nicht so dumm, sich ein neues Haustier anzuschaffen, bevor sie das alte verdaut haben.

Waidmanns Gruß!
Ihr Heribert Ranzmann

Hier noch einige Serviervorschläge:

 

Hamstergulasch

5 bis 12 Hamster ergeben eine wohlschmeckende aber leider nicht sättigende Mahlzeit!

Hundebraten

Gleich nach dem Waldspaziergang kommt der Köter auf den Tisch!

frettchensalat

Schneidet man ein Frettchen in hauchdünne Scheiben so lässt sich daraus ein herrlich frischer Sommersalat zubereiten!

Hühnerbrei

Hühner sind schwer verdaulich und nur in pürierter Form genießbar!

frittiertes_meerschweinchen

Der kulinarische Peru-Import ist besonders bei Kindern beliebt: Frittiertes Meerschweinchen!

Gegriller Wellensittich

Ist besser in Ihrem Magen aufgehoben als im Vogelbauer: der australische Wellensittich!

Katzenpfanne

Die Katzenpfanne ist besonders im Winter ein Hochgenuss!

Und nächste Woche heißt es dann hier im Blog: „Tabu Menschenfleisch! Warum eigentlich?“

Jägerhumor versus Metzgerhumor

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Metzgerei Hack: Du willst mit coolen Säuen abhängen?

Darüber, dass wir Jäger nicht nur schießfreudig und trinkfest sind, sondern auch über einen herrlichen Humor verfügen, schrieb ich bereits im Artikel „Die Dreckschwein-Familie“. Natürlich beweist sich dieser Jägerhumor tagtäglich auf Feld und Flur:

Als ich neulich auf einem wackeligen Hochstand hockte, hörte ich aus einem nahegelegenen Gebüsch ein lautes Rascheln … zu sehen war allerdings nichts. „Überraschungsjagd“, flüsterte ich und legte meine Flinte an. Überraschungsjagd ist Jägersprache und bedeutet „…einfach mal ins Blaue schießen“.

Ich blickte durch den Sucher meiner Waffe. Ich sah tatsächlich nichts weiter als Gras sowie dichtes Zweigwerk … und feuerte ohne zu zögern. Gleich nach dem Knall hörte ich einen grässlichen Schrecklaut. Ich hatte ein Sibirisches Reh (auch Europäisches Reh genannt) erwischt: ein wahrhaft dünnes Böcklein, mit einem Gehörn kaum der Rede wert. Das kranke Tier schweißte heftig, humpelte aus seinem Versteck und quälte sich im Zeitlupentempo in Richtung offenes Feld.

Es gab keinen Grund, den zweiten Schuss sofort zu platzieren. Ich hatte es mir auf dem Ansitz natürlich gemütlich gemacht, und so holte ich die mitgebrachte Bourbonflasche aus der Kühlbox. In aller Ruhe schenkte ich mir ein weiteres, randvolles Glas ein; außerdem stopfte noch etwas Tabak in meine Meerschaumpfeife. Dann erst griff ich zur Bockflinte (Blaser F3 / Kal. 12/76).

Das Böcklein hinkte inzwischen auf den einzigen Baum des freien Feldes zu, rund 300 Meter von mir entfernt. Zu meiner Überraschung kam unvermittelt wieder Leben in das Tier. Es galoppierte plötzlich los, wich dem Baum aber nicht aus, sondern krachte mit dem Gehörn gegen dessen unnachgiebigen Stamm. Der Aufprall muss furchtbar gewesen sein. Das Böcklein kippte ohne einen Mucks zur Seite, war offensichtlich auf der Stelle mausetot!

Und ich war natürlich perplex. Dann fasste ich mich wieder: Haha, eine Kugel gespart!, dachte ich und grinste. Aus dem Schmunzeln wurde ein lautes Lachen. Bald kreischte ich vor Vergnügen … und vertrieb damit gewiss sämtliche Schädlinge der Umgebung.

Aber wer hätte sich nach einem solch heiteren Jagderlebnis nicht halb totgelacht? Wir Jäger sind nun einmal intelligente, humorvolle, lebensbejahende Menschen!!

Selbstverständlich gibt es auch in anderen Berufen einen wunderbaren Humor, beispielsweise bei den Schlächtern, wie die Bilder oben und unten beweisen. Derartig schwarzhumorige Scherze erinnern mich immer ein wenig an Karl-August Bromme („der beliebten Schlachtermeister aus dem Taunus“), der leider vor einigen Jahren verstarb, und dessen „Heimseite“ aus dem Internet verschwunden ist. Offensichtlich gibt es in der „Metzgerei Hack“ einen würdigen Nachfolger.

Metzgerei_hack_2

Berufswunsch: Irgendwas mit Tieren…