Archiv der Kategorie: Herrliche Jagd

„Löwe greift Jäger an“ oder „Wie eine Werbeagentur mit Fakes die Großwildjagd diffamiert“

Die Lage auf dem schwarzen Kontinent ist dramatisch. Afrikanischen Naturschutz-Behörden bekommen die Tierhorden der Serengeti und auch die der Taiga nicht mehr in den Griff. Viele afrikanische Staaten sind sowieso entvölkert, weil sich nämlich alle Männer auf den Weg nach Deutschland gemacht haben, um sich dort sexuell zu verwirklichen. Es fehlt den Afrikanern entsprechend an eigenem Jagdpersonal.

Zahlungskräftige Großwildjäger sind deshalb doppelt willkommen. Waidmänner aus Russland, Amerika und Europa lassen die Kassen klingeln und sorgen außerdem dafür, dass mörderische Raubtiere nicht Überhand nehmen!

Die Lage ist also glasklar, an der Großwildjagd gibt es überhaupt nicht zu kritteln. Das gefällt unseren „Freunden“, den Jagdgegnern, natürlich nicht. Weil sie keine Argumente haben, denken sie sich in ihrem Wahn irgendwas aus und veröffentlichen es dann auf YouTube.

Im Filmchen oben sieht man ein Pärchen, das einen männlichen Löwen erledigt hat und nun stolz ein Selfie anfertigt, wobei der Mann boshaft und hämisch lacht.

Eigentlich handelt es sich bei „Selfies“ ja um Fotografien, die beiden Akteure im Video nehmen allerdings einen Clip auf. Und selbst der argloseste Betrachter bemerkt, dass der „tote Löwe“ ein wenig seltsam – nämlich künstlich – aussieht.

Dann kreischt die Frau plötzlich: ein „lebender Löwe“ (der ebenfalls nicht so richtig in die übrige Kulisse passen will) springt in die Szenerie! Die Frau und der Mann laufen aus dem Bild

Ausgewachsene Löwen stehen in Konkurrenz zueinander, sie kabbeln sie sich dauernd um die Weibchen. Wenn männliche älter als 5 Jahre sind, streifen sie sogar als Einzelgänger umher. Kein männlicher Löwe käme auf die Idee, einen Artgenossen „zu rächen“.

Trotzdem steht über dem Video: „REAL OR FAKE? CLICK TO FIND OUT!“

Jäger und Jagdbefürworter brauchen da nicht lange zu überlegen. Nur „Umweltschützer“ und Jagdgegner sind dumm genug, sich von einem dämlichen Video an der Nase herumführen zu lassen!

Auch interessant:

Huffington Post: Trophäenjäger posieren für Foto mit totem Löwen – dann schlägt die Natur zurück

heute.at: Löwe rächt sich an Jägern – ist dieses Video echt?

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Xanda, Cecil & Co.: Löwenjagd in Afrika – notwendig und stilvoll!

Großwildjagd in Afrika

Erlegter Menschenfresser: Wir Jäger geben viel Geld aus, um die Freuden der Großwildjagd erleben zu dürfen.

Und wieder einmal geht sie um: die gekünstelte Empörung jener, die die Großwildjagd verdammen. In Simbabwe sei „der Löwe Cecil“ aus einem „sicheren Nationalpark“ in Simbabwe gelockt und erschossen worden.

Hätte es eine solche Empörung denn auch gegeben, wenn ein süßes schwarzes Kind mit großen Kulleraugen, krausem Haarschopf und rundem Wasserbauch vom „Löwen Cecil“ gefressen worden wäre? Gewiss nicht! Die Waldorfschüler, Wünschelrutengänger und „Wünsche-ans-Universum“-Knalltüten, die sich immer so gern über uns Jäger aufregen, die hätten allesamt eisern geschwiegen. Sie wären weiterhin in ihre heißgeliebten Bio-Supermärkte gegangen und hätten den Tod des drolligen Negerkindes gar nicht erst zur Kenntnis genommen.

Es fragt sich auch, was an dem „sicheren Nationalpark“ so sicher gewesen sein soll. Sicher war der Park doch erst, nachdem der „Löwe Cecil“ endlich tot war! Jetzt beißt er keine Kinder mehr tot.

Kinder von wilden Tieren angefallen

Der kleine Karl-Heinz wäre beinahe von einem Löwen zerfetzt worden!

Da lacht der Waidmann: Jäger hackedicht, Hund kaputt!

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Besoffener Jäger schießt Hund ins Waidloch

Ein ulkiger Jagdunfall, wie er gerade jetzt – zur kalten Jahreszeit – immer wieder vorkommen kann: Ein zünftiger Waidmann bechert im Wald exzessiv Zielwasser, um dem beißenden Wind und dem klirrenden Frost Paroli zu bieten. Gleichzeitig ballert er, unablässig obszön grölend, mit seiner Querflinte „ins Blaue“ hinein.

Wie groß wird die Freunde dieses Jäges sein, wenn er „per Zufall“ einen Überläuferkeiler oder eine Ricke zur Strecke bringt. Dann nichts wie hin …. und mit einem scharfen Messer das Geschlinge freigelegt! Mmmhh.. wie das duftet…

Leider aber trifft es nicht immer die Richtigen:

Neustadt an der Donau: Am Montagabend ist es im bayrischen Neustadt an der Donau zu einem tragischen Vorfall gekommen. Wie die Polizei Bayern mitteilte, habe ein 29-jähriger Jäger am Abend den Hund eines Spaziergängers getötet, der gerade im Waldstück unterwegs gewesen sei. Quelle: http://www.mz-web.de/25491428

„Tragischer Vorfall“ ist wohl etwas übertrieben. Es geht ja lediglich um einen Hund, um einen Köter. Schlimmer hingegen, was sich der Besitzer des vierbeinigen Früchtchens herausgenommen hat:

Der Mischlingshund sei noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen. Der Hundebesitzer wäre anschließend zum Jäger gerannt, mit dem er in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein soll.

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Hundebesitzer um einen Veganer handelte. Der Gesetzgeber hat schon viel zu lange Rücksicht auf diese Art „Menschen“ genommen, konsequentes Durchgreifen wäre endlich einmal angesagt!

Interessante Links in diesem Zusammenhang:

Besoffener Jäger bringt Hund zum kotzen

Die Nacht der besoffenen Jäger

Weihnachten im Wald

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Jäger und Veganer auf dem Mount Everest

Veganerin Maria Strydom am Mount Everest

Die Veganerin Maria Strydom „verunglückte“ nicht, sie starb an der Höhenkrankheit.

Vor zwei Jahren trieb ich mich, im Rahmen einer Reduktionsjagd, in der Himalaya-Region herum. Die Umstände waren knallhart und fast unerträglich: in großen Höhen ist die Luft extrem dünn, außerdem sprechen die Einheimischen kein Deutsch.

Wie soll man unter solchen Bedingungen vernünftig Strecke machen? Da ich nicht auf den Jägerkopf gefallen bin, fand ich schnell eine Lösung. Schon unten im Rongpu-Tal wedelte ich mit einer Handvoll 500-EUR-Scheinen herum, und nach einiger Zeit fanden sich viele Männer und Frauen, die mir ungeschützten Geschlechtsverkehr anboten. Es fand sich aber auch ein deutschsprachiger Hubschrauberpilot, der bereit war, mich bis an die Hänge des Mount Everest zu fliegen.

Jagd mit dem Helikopter

Im Helikopter spüren Jäger ihre Überlegenheit gegenüber der Kreatur besonders deutlich!

Ich hatte bereits 1996 an einer Helikopter-Jagd in Namibia teilgenommen, und das war großartig gewesen. Die Tiere (Antilopen, Elefanten, Affen usw.) rannten sich die Seele aus dem Leib, trotzdem fingen sie sich alle eine Kugel ein. Sehr schön.

Im Himalaja wiederholte sich dieses Jagdvergnügen leider nicht. Ich musste eine Sauerstoffmaske tragen, wegen der dünnen Luft, und außerdem war ich in stinkende Lama-Felle gewickelt, weil es im Hubschrauber (offene Schiebetür!) arschkalt war. Wie, bitte schön, soll man da gescheit schießen?? Es kommt noch dicker: Umso höher man den Everest hinauf fliegt, umso weniger Tiere sind zu sehen! Wenigstens hockte auf einem vorstehenden Felsen ein handflächengroßes Spinnenmonster, dem ich erstmal die vier Augen (!) aus der Visage schoss. Von dem Rest der widerlichen Kreatur blieb auch nicht viel übrig. Dann flatterten noch vereinzelt Streifengänse durch die Gegend, die ich samt und sonders aus der Luft holte.

spinnenmonster

Von dieser Monsterspinne blieb lediglich eine klebrige Masse übrig…

streifengans ausgerottet

Die Streifengans war – bis vor kurzem – ein häufig am Mount Everest vorkommendes Tier!

Als der Helikopter die maximale Flughöhe erreichte, sah ich überhaupt keine Wildtiere mehr. Lediglich auf einem Trampelpfad, nahe des Abgrunds, stand ein sogenanntes Yak herum – das Tragetier der einheimischen Sherpas. Ich schoss locker aus der Hüfte, und es war lustig anzusehen, wie das Urvieh grunzend in die Tiefe stürzte … die Gepäckstücke, die es auf dem Rücken getragen hatte, purzelten ebenfalls wild durch den Schnee.

Damit war der Tag dann doch noch gerettet, so dass ich mich zufrieden grinsend ins Rongpu-Tal zurückbringen ließ.

Yak am Mount Everest

Ein Yak (Grunzochse) ist ein sehr plumpes und dummes Tier, es kann sehr leicht vom Berg fallen!

Nachtrag

Ich erlebe so viele aufregende Dinge, dass ich mein kleines Abenteuer am Mount Everest beinahe vergessen hätte. Nun höre ich jedoch von der südafrikanischen Veganerin Maria Strydom, die auf den Hängen des höchsten Berges der Welt im Alter von nur 34 Jahren verstorben ist, und zwar an der Höhenkrankheit. Sie wollte, so berichten die Zeitungen, etwas beweisen, das einfach nicht zu beweisen ist: nämlich das Veganer genauso leistungsfähig seien wie normale Menschen.

Muskeln, Nerven und Stoffwechsel können bei Veganern gar nicht richtig funktionieren, denn bestimmte Botenstoffe können vom Körper nur mittels einer gesunden, fleischreichen Ernährung gebildet werden.

Grundsätzlich gilt: Veganer sollten am besten den ganzen Tag lang zuhause bleiben. Allenfalls in Waldorfschulen, auf homöopathischen Kongressen und Pro-Flüchtlingsdemonstrationen sind sie gut aufgehoben. Auf keinem Fall sollten sie in die Nähe des Mount Everest kommen!

Pirsch statt Playstation – Kinder und Jagd

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Liebe Fallensteller, Sauenjäger, Waidmänner!

Kinder beschäftigen sich ja, falls sie überhaupt irgendetwas tun, meist mit völlig sinnbefreiten Sachen. Sie spielen mit der Playstation 4, blättern in Comic-Heften oder surfen im Netz.

In der Schule lernen die Gören auch nichts Vernünftiges. Welchem 12-Jährigen ist denn schon bekannt, dass sich im Wald unzählige Schweine herumtreiben und mit ihren harten Borsten Bäume zu Kleinholz verarbeiten? Die immensen Waldschäden, verursacht durch Tiere, kommen im deutschen Lehrplan einfach nicht vor.

Unter dem Titel „Kinder und Jagd – Pirsch statt Playstation“ nimmt sich die aktuelle Ausgabe der „Deutschen Jagd Zeitung“ des Themas an. Dem ästhetisch äußerst gelungenen Cover ist zu entnehmen, dass es auch anders geht: Ein blond gelockter Jüngling sowie ein weiterer Knabe, gehüllt in Müllwerker-Kleidung, zerren an den blutigen Kadavern frisch erlegter Wildsäue herum … und gucken währenddessen leicht desorientiert auf eine unsichtbare Bezugsperson.

Das ist doch mal was anderes, als an der heimischen Spielkonsole Zombies und andere Phantasiemonster abzuschießen! Diese beiden Kinder konnten live erleben, wie eine Kreatur tatsächlich vom Leben in den Tod befördert wird. Sie durften sogar die noch dampfenden Tierleichen berühren.

Aber wieso muss derartiges denn immer privat organisiert werden? Wieso kann der Staat nicht dafür sorgen, dass unser Nachwuchs – sei es aus Kindertagesstätten, sei es aus Grundschulen – gruppenweise an der Jagd teilnehmen kann? Wir Jäger könnten dann Zeugnisse an die Kinder verteilen, und wenn sich ein Balg besonders bewährt, dann darf es auch selbst mal eine scharfe Waffe in die Hand nehmen und Strecke machen.

Das sollten uns unsere Kinder doch wohl wert sein!

Nur ein deutscher Jäger vermochte es, den größten und ältesten Elefanten Afrikas zu töten!

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Bild anklicken, um den Artikel der Lügenpresse zu betrachten!

Bereits Manfred von Hollersleben (1897 – 1973) wusste: „Wo findet man denn noch solche Manneszucht, Trinkfestigkeit und stramme Kameradschaft wie beim deutschen Jäger?“ Eine Binsenweisheit, die sich täglich – und vor allem weltweit – immer wieder bestätigt!

Elefanten gelten als die größten Parasiten der afrikanischen Steppe. Die Ungetüme fressen Megatonnen an Pflanzen und zertrampeln mit ihren Klumpfüßen die Landschaft. Die Deutschen, die sonst immer vorneweg mitmischen, wenn es darum geht, die Welt zu retten, sehen tatenlos zu. Umso stolzer kann unsere Nation sein, dass ausgerechnet einem deutschen Waidmann die Ehre zuteil wurde, den ältesten und größten Elefanten Afrikas zu beseitigen.

Nun hat ein deutscher Jäger im selben Land einen Elefanten erschossen – und zwar angeblich den größten, der in Afrika seit 30 Jahren gesichtet wurde. Rund 53.000 Euro soll der Deutsche an einen regionalen Veranstalter bezahlt haben, um in einem für die private Jagd freigegebenen Areal am 8. Oktober zu jagen, wie telegraph.co.uk berichtet. Die „großen Fünf“ wollte er erschießen, also Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn und Elefant. Auf der Jagd nach dem Elefantenbullen wurde er von einem einheimischen Guide begleitet. „Es war eine legale Jagd und der Jäger hat nichts falsch gemacht“, sagt dieser.

Natürlich hat der deutsche Jäger nichts falsch gemacht! Sind es doch sonst die Einheimischen (im Zeitungsartikel als „Wilderer“ herabgewürdigt!), die sich der Wald- und Steppenschädlinge annehmen:

Laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ töten Wilderer in Afrika rund 50.000 Elefanten pro Jahr, um den Bedarf an Elfenbein und die Bereitstellung von Zutaten für die traditionelle chinesische Medizin zu decken.

Warum bezeichnet man Menschen, die die Zutaten für Medizin bereitstellen, als „Wilderer“. Das weiß wohl nur die Lügenpresse selbst. Medizin dient der allgemeinen Gesundheit! Auch sonst wird frech zusammengesponnen:

Der Vorsitzende eines großen lokalen Tierschutzverbandes (Zimbabwe Conservation Task Force) zeigt sich empört: „Wenn ein Einheimischer ein Tier erschießt, um seine Familie zu ernähren, muss er mit 5-15 Jahren Gefängnis rechnen. Reiche Touristen kommen ungeschoren davon. Was für eine Botschaft ist das für die Menschen?“

Das hat da unten bestimmt niemand gesagt. Wenn uns später einmal unsere Urenkel fragen: „Warum habt ihr damals nichts gegen die Elefanten getan?“, dann werden wohl nur wir Jäger eine plausible Antwort geben können.

Schüler stört Drückjagd

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Angebliche Gefährdung eines Schülers durch Jäger ist für die Lügenpresse ein gefundenes Fressen!

Die Besinnlichkeit, die viele Menschen mit dem Weihnachtsfest verbinden, die verbinden wir Jäger mit der Drückjagd: Ein wunderbares gesellschaftliches Ereignis, bei dem Schädlinge (in diesem Fall Wildschweine) aufgescheucht und vor die Flinte des Waidmanns getrieben werden.

Im Landkreis Göttingen versucht nun ein 14-jähriger Schüler, die Jägerschaft in Verruf zu bringen, indem er behauptet, ein Jäger hätte rücksichtslos in seine Richtung geballert. NDR-Online schreibt:

Nach Angaben der Polizei war ein 14-jähriger Schüler mit seinem Fahrrad auf dem Heimweg, als in der Nähe des Wendebachsees mehrere Schüsse abgefeuert wurden. Der Junge habe sich nach eigenen Angaben auf den Boden geworfen, gebrüllt und seine rote Schultasche in die Luft geschleudert. Trotzdem hätte der Jäger noch dreimal in die Richtung des Schülers geschossen, offenbar um ein verletztes, fliehendes Wildschwein zu treffen. Der 14-jährige Schüler erlitt einen Schock, blieb aber ansonsten unverletzt.

Wieso benutzt ein Bub überhaupt einen roten Ranzen? Die Eltern sollten sich wirklich ernsthaft Sorgen um ihren Sohn machen! Durch das Herumgebrülle und das Hochwerfen der Tasche sind viele Tiere verscheucht und damit dem Jagdgeschehen entzogen worden! Dieser Junge war übrigens keine Sekunde gefährdet, denn der deutsche Jäger ist ohne Weiteres in der Lage, bis zu 30 cm an dem Gesicht eines Menschen vorbeizuschießen. Wovor der Heranwachsende sich gefürchtet haben soll, bleibt also sein Geheimnis.

Ebenfalls lächerlich:

Dass ein Tier in der Nähe war, bestätigte auch der 14-Jährige. Direkt nach den Schüssen habe er ein blutendes Wildschwein vorbeihumpeln sehen.

Wie bereits gesagt – die Drückjagd ist ein überragendes gesellschaftliches Ereignis … genauso wie beispielsweise ein Boxkampf, der weltweit im Fernsehen übertragen wird, und da wollen die Zuschauer auch kein technisches KO sehen, wo augenblicklich einer der Kontrahenten tot zu Boden fällt und somit der Spaß nach einigen Sekunden ein jähes Ende findet. In gleichwertigem Sinne schießen wir Jäger die Tiere bei unseren verschiedenen „Events“ zunächst krank, um anschließend gemeinsam die Nachsuche zu genießen. Abends sitzt man dann gemütlich am Lagerfeuer beisammen, lacht herzlich über die aufregenden Erlebnisse und trinkt auch mal eine oder drei Kisten Weinbrand.

Weiter ist auf der NDR-Seite zu lesen:

Die Polizei habe den Vorfall an die zuständige Untere Jagdbehörde des Landkreises Göttingen weitergeleitet. Diese muss nun prüfen, ob bei der Jagd alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Möglicherweise könnte der Jäger gegen die Unfallverhütungsvorschrift im Jagdrecht verstoßen haben. Dort heißt es, dass weder angeschlagen noch geschossen werden darf, wenn sich Personen in gefahrbringender Nähe befinden. Außerdem müsse sich der Schütze vergewissern, dass niemand gefährdet wird.

Das ist doch blanker Unsinn! Zunächst einmal sollten die schulischen Leistungen des 14-Jährigen überprüft werden, da dürfte wohl die Wurzel allen Übels zu finden sein. Wir Jäger sind keine Unmenschen, aber dieser jugendliche Intensivtäter darf nicht mit einer mündlichen Verwarnung davonkommen. Er sollte zu einer 3-monatigen Jugendhaftstrafe verurteilt werden, die alsbald in einem „richtigen“ Gefängnis abgesessen werden sollte. Wenn der Bursche mit mehreren 50-jährigen perversen Schwerstkriminellen in einer Zelle hockt, wird er sich gewiss überlegen, ob er uns Jägern nochmals die Freude an unserem Hobby verderben will.

Nicht immer ist ständige Nachsicht der richtige Weg, um Heranwachsende den moralisch richtigen Weg ins Leben zu weisen.

Schwere Störung der Jagdruhe durch Fußgänger und Passanten

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Radfahrerin behinderte Entenjagd!

Am 14.09.2015 ging ein Lübecker Jäger seiner redlichen Tätigkeit nach:

Er machte Jagd auf Enten, hatte morgens um kurz vor 9 Uhr einen Vogel im Visier. Als er das Gewehr abfeuerte, nahm das Unglück seinen Lauf: Statt des Wildtiers musste eine […] Passantin böse Federn lassen.

Wegen eines solch belanglosen Geschehens lässt sich die BILD-Zeitung zu folgender, reißerischer Überschrift hinreißen:

JÄGER SCHIESST RADFAHRERIN NIEDER!

Weiter findet sich im Text:

Polizisten ermitteln schnell, dass ein Stadt-Jäger geschossen hat. Der behauptet, alles sei ein Unglücksfall, ein Querschläger aus seinem Kleinkalibergewehr (5,6 mm) hätte die Radfahrerin versehentlich in den Oberschenkel getroffen.

Wieso soll es sich lediglich um eine „Behauptung“ handeln? Und auch  die Frage, weshalb die Radfahrerin bereits kurz vor 9 Uhr in einem Stadtpark unterwegs war, scheint die die Polizei nicht weiter zu interessieren!

Marc Langentepe (51), Sprecher der Stadt Lübeck: „Das ist natürlich unverantwortlich!“ Zur Entenjagd: „Der Jäger war unterwegs, weil es eine Überpopulation gibt.

Das eine Überpopulation an Radfahrern gibt, ist hinlänglich bekannt. Man sehe sich nur einmal dieses Foto an:

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Überpopulation: Radfahrer ohne Ende! Wie lange sollen wir Jäger das noch hinnehmen?

Die BILD fabuliert munter weiter:

„Die untere Jagdbehörde wird die Zuverlässigkeit des Mannes prüfen und entscheiden, ob er den sichergestellten Jagdschein und seine Waffenbesitzkarte zurückerhält.“ Die Polizei leitete gegen den Jäger ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

Auf die Idee, gegen die Radfahrerin zu ermitteln, kommt die ehrenwerte Polizei natürlich nicht. Nun gut, der Jäger ist mit dem Schrecken davon gekommen – aber wer ersetzt ihm die wertvolle, vergeudete Munition? Auch in Bergfelde kam es zu einem Zwischenfall. Dort hielt sich ein Fußgänger ohne ersichtlichen Grund im Wald auf. Offensichtlich wundert er sich trotzdem heftigst darüber, dass er von einer Kugel erwischt wurde:

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Die verlogene BILD-Zeitung macht aus einem Schuss auf einen Menschen gleich einen „Mordversuch“. Offenbar sollen beflissene Jäger unter Generalverdacht gestellt werden!

Aus dem Bericht:

Um 20.15 Uhr war ein Spaziergänger (54) auf dem „Wiesenweg“ durch einen Schuss in den Bauch lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war nach bisherigen Ermittlungen auf dem Heimweg, als er aus dem Wald angeschossen wurde. Er war schon fast zu Hause, als er plötzlich einen lauten Knall hörte. Im nächsten Moment spürte er einen stechenden Schmerz im Bauchbereich.

„Wiesenweg“ – da hört man schon am Klang, dass das eher ein Aufenthaltsort für Förster, Fallensteller und Jäger ist … und kein Wanderpfad für irgendwelche Leute, die zufällig in der Nähe wohnen. Völlig übertrieben auch diese Überschrift:

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Na und? Warum soll ein Jäger ein vögelndes Pärchen denn nicht für ein Wildschwein halten?

Die BILD dramatisiert:

Abends ist dort (Nauen bei Berlin) ein Jäger unterwegs, will Wildschweine jagen. Er parkt seinen bulligen VW-Pick­up – und geht von einem Hochstand aus auf die Pirsch. 

Parallel hatten es sich eine 23-Jährige und ihr Begleiter auf einer Decke gemütlich gemacht. Was wollten die beiden dort? Wissen sie denn nicht, dass ein Jäger nicht zwischen Liebespaaren und Wildschweinen unterscheiden kann. Es kam, wie es kommen musste:

Der Jäger legt gegen 20 Uhr die Flinte an [….] Doch statt einem Wildschwein trifft das Projektil den Mann und seine Begleiterin! Die Kugel durchschlägt den Mann. Danach dringt das Geschoss in linken Arm der 23-Jährigen. Der alarmierte Notarzt kann nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die 23-Jährige wird notoperiert. Noch konnte sie nicht vernommen werden.

Man darf gespannt darauf warten, mit welchen Worten sich die junge Frau wohl herausreden wird. Wahrscheinlich ist ihr gar nicht klar, was sie dem redlichen Jäger da angetan hat. Vielleicht wird ihm wegen des „Vorfalls“ für einige Wochen sogar der Jagdschein entzogen. Das muss man sich mal vorstellen! Auch wenn im Wald und Flur immer wieder Menschen durch Jäger zu Tode kommen oder ihnen irgendwas abgeschossen wird, darf man daraus keine falschen Schlüsse ziehen. Die Konsequenz eines Jagdverbots wäre ja, dass dann auch keine Tiere mehr erschossen werden. Die würden dann einfach so im Wald herumlaufen. Das kann in Niemandes Interesse liegen.

Die BILD-Zeitung spinnt indes fleißig weiter herum:

„Es gibt zwei wichtige Grundregeln beim Jagen“, erklärte Torsten Reinwald, Pressesprecher des Deutschen Jagdverbandes gegenüber BILD. Man muss das Tier „ansprechen“ heißt es auf Jägerdeutsch. Übersetzt: „Ich muss das Tier so genau sehen, dass ich weiß, welches es ist, ob männlich oder weiblich, ob trächtig.“

So ein kolossaler Blödsinn! Demnächst soll ich die Wildsau wohl auch noch fragen, ob sie „Ute“ oder „Horst“ heißt, ob sie römisch-katholisch oder russisch-orthodox ist? Schon im Wilden Westen galt die Faustregel: „Erst totschießen, dann fragen!“

Die Jagd wird und muss weitergehen!

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Tierärztin erledigt Katze mit Pfeil und Bogen

Scharfe Mieze macht dumme Mieze kalt

Scharfe Mieze macht dumme Mieze kalt

Der „Beruf“ des Tierarztes ist ein äußerst sinnloser: Welchen Grund sollte es wohl geben, kranken Tieren zu helfen? Tiere schaden der Natur und der Umwelt, weshalb jedes Tier, dass krank wird (und dann hoffentlich bald stirbt) einen Gewinn für die Allgemeinheit darstellt. Wer unbedingt Haustiere halten will (aus welchen unverständlichen Gründen auch immer) braucht sich sowieso keine Gedanken über Katzen mit Schnupfen oder Zwergkaninchen mit gebrochenen Ohren machen, schließlich sind solche Viecher leicht verfügbar und in der Anschaffung billig. Meist sind die Tierarzthonorare höher als ein Neukauf.

Somit sind sogar Politiker nützlicher als Tierärzte. Eine angenehme Ausnahme ist Kristen L. aus Amerika. Das Mädel sieht nicht nur verdammt gut aus, es weiß auch, wie man Tieren – insbesondere herumstreunenden Katzenviechern  – am besten hilft: nämlich indem man ihnen einen Pfeil in die hässlich behaarte Rübe jagt!

Im US-Bundesstaat Texas hat eine Tierärztin mit der Jagd auf einen Kater für Empörung gesorgt. Kristen L. tötete das Tier mit einem Pfeilschuss in den Kopf und veröffentlichte ein Foto mit dem Kadaver im Onlinenetzwerk Facebook.

Ihr Arbeitgeber erklärte, L. sei entlassen worden. „Wir sind vollkommen abgestoßen, geschockt, traurig und angeekelt“, erklärte die Washington-Tierklinik im Austin County. „Wir akzeptieren ein solches Verhalten nicht und verurteilen es aufs Schärfste“. Laut örtlichen Medien gehörte der Kater einem älteren Ehepaar, das ihr Haustier als vermisst gemeldet hatte.

In ihrem inzwischen gelöschten Facebook-Beitrag posierte L. lächelnd mit dem Pfeil in der Hand, an dessen Ende das tote Tier hängt. „Nur ein streunender Kater mit einem Pfeil im Kopf ist ein guter streunender Kater“, kommentierte sie die am Mittwochabend ins Netz gestellte Aufnahme. „So etwas sollte in unserer Gesellschaft nicht passieren“, sagte der Sheriff von Austin County, Jack Brendes. […]  Quelle: T-Online

Mehrheit der Bürger lehnt jegliche Kritik an der Jagd ab!

Es existieren Menschen, die die Jagd für Tierquälerei halten. Jäger seien dümmlich-sadistische Perverse, die man verspotten müsse. Wie reagiert die Mehrheit der Bevölkerung auf derart verworrene Ansichten?

Bibliothekarin

Corinna Beumler, Bibliothekarin:

„Als ich hörte, dass sich einige Leute – aus einem gewissen Bildungsmangel heraus – über die Jägerei lustig machen, habe ich drei Tage und vier Nächte lang nur geweint.“

Motorsportler

Arnold Deutschmann, Motorsportler:

„Kritik an der Jagd? Dafür kann es nur eine Strafe geben: Lebenslänglich auf den elektrischen Stuhl!“ 

Hausfrau

Erika Tiedemann, Hausfrau:

„Ich bin eine sehr religiöse Frau und der Meinung, dass sich jeder, der schlecht über Jäger denkt, schwer versündigt.“

„Wer die Jagd in Frage stellt, sollte sich mal beim Psychiater den hohlen Kopf durchleuchten lassen.“

Lothar Gruber, Dressman:

„Wer die Jagd in Frage stellt, sollte sich mal beim Psychiater den hohlen Kopf durchleuchten lassen.“ 

„Die Jagd in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf.“

Erich Honecker, Staatsratsvorsitzer a. D.:

„Die Jagd in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf.“

„Wer noch nie ein Tier abgemurckst hat, der kann doch gar nicht mitreden.“

Hanna Brauer, Taucherin:

„Insbesondere unter Wasser zeigt sich dem Betrachter eine harmonische Natur, die geradezu zum Harpunieren einlädt!“ 

Motorsportler

Erhard Dunkel, Motorsportler:

„Vergewaltiger, Kindermörder und Jagdgegner haben doch heutzutage nichts mehr zu befürchten. Schuld ist die Lügenpresse.“ 

Biologe

Aaron Bessner, Biologe:

„Wer sich über die Jagd mokiert, der verdient es nicht länger, als Mensch bezeichnet zu werden.“ 

Aktfotograf

Herbert v. Bodinsky, Aktfotograf:

„Ist die Frage ernst gemeint, oder soll ich Ihnen was in die Fresse hauen? Ich würde gern etwas ganz Bestimmtes mit diesen Jagdgegnern tun. Leider hindern mich geltende Gesetze daran!“

Hedwig

Hedwig Maler, Pensionärin:

„Mir tun immerzu die Eltern dieser sogenannten Jagdkritiker leid. Die können doch genauso wenig für ihre Drecksgören wie die Eltern der RAF-Terroristen oder der NSU-Bande.“

Kraftfahrer

Gerhard Möllner, Kraftfahrer:

„Ich habe vor Jahren absichtlich einen Jagdgegner überfahren. Der Richter grinste nur und ließ mich laufen!“

Dienstleisterin

Bettina Jungblut, Dienstleisterin:

„Jagdsatire wirkt immer so gekünstelt und gezwungen. Die Macher haben, soweit ich weiß, auch keine höheren Schulabschlüsse … und keinen Erfolg im Beruf und bei Frauen. Verdienen tun die auch nicht viel.“

Sportlehrer

Carsten Rading, Sportlehrer:

„Beim leisesten Verdacht auf Jagdkritik erstatte ich Strafanzeige!“

Jagdvorhersage 2012

Dummie

Dieses verwaiste Rehkitz überwintert in der Scheune des Hackensteeder-Bauern. Im Frühling ist es dann reif für den Abschuss.

Liebe Förster, Jäger und Fallensteller!

Der Winter 2011/2012 ist lang und kalt, was aufgrund der Klimaerwärmung zu erwarten war. Die Natur hilft mit den niedrigen Temperaturen dabei, die Fauna zu dezimieren, denn viele Tiere (Jungfüchse, Frischlinge, ausgesetzte Kaninchen & Meerschweinchen, usw.) halten die Minusgrade nicht aus. Im Gegensatz zum Menschen ist die Kreatur verweichlicht.

Und hier im Blog? Demnächst erwarten den geneigten Leser Fotos von der Igeljagd (mit dem PKW), von der Delphinjagd (mit der Schiffsschraube), ein informativer Bericht über das Angeln im Aquarium (inkl. Kochrezepte für Guppys & Black Mollys), Gebrauchsanweisungen für Fußfallen, aus denen kein Rehkitz entkommen kann.

Bleiben Sie mir also gewogen!

Waidmanns Gruß!
Heribert Ranzmann

Besoffener Jäger bringt Hund zum Kotzen

Besoffener Jäger schießt auf Rentner und Hund!

Jede Menge Zielwasser getrunken!

Nicht nur der aus dem Wild-und-Hund-Forum bekannte „Saujäger“ stolpert des Öfteren furzend und rülpsend durch den Wald, wobei er sich – wegen der vielen Schnäpse und Liköre, die er sich hinter die Binde gekippt hat – kaum noch auf den Beinen halten kann.

Nein, es gibt weitere Mitjäger, die lallend gegen den Baum strunzen, während sie mit der freien Hand die Flinte halten und ins Dickicht ballern – der EXPRESS berichtete:

BRANDGEFÄHRLICH
Besoffener Jäger schießt auf Spaziergänger

Köln – Von wegen „Waidmanns heil“: Dieser Jäger hatte ordentlich einen im Tee und ballerte brandgefährlich in Dünnwald rum.

Ein 52-Jähriger ging grade mit seiner Hündin Gassi, als es passierte: Ein Schuss peitschte durch die Waldluft, zog nur wenige Meter an Spaziergänger und Hund vorbei. Die Hündin machte vor Schreck einen Zwei-Meter-Sprung, der 52-Jährige hörte nur noch ein Pfeifen. Als der Jäger dann von seinem Hochsitz kam und das Opfer ihn ansprach, entgegnete der 72-Jährige nur, wo denn der Spaziergänger her käme.

Als die Polizei eintraf, merkten die Beamten, dass der Jäger nicht ganz nüchtern war. Und siehe da: 0,9 Promille ergab ein Alkoholtest. Seine Waffen und die Munition ist der Jäger jetzt erstmal los. Sein Opfer wollte wegen des Pfeifens im Ohr zum Arzt gehen. Dem Hund ging es auch nicht gut – er musste sich noch im Beisein der Polizei mehrfach übergeben…

Besoffene Jäger

Jäger und Alkohol sorgen für Sicherheit im Wald

Die Nacht der besoffenen Jäger

besoffener jäger

Erst liegt die Sau, dann der Jäger!

Nach Einbruch der Dunkelheit sollten wir Waidmänner nicht allzu dolle besoffen sein, und das nicht nur wegen des in unserer Zunft besonders gefürchteten Bierdurchfalls, den man auf dem Hochstand kaum unter Kontrolle bekommt.

Wenn dem Jäger vor Suff die Ohren pfeifen und sich die Welt vor seinen Augen dreht, ist es sogar möglich, dass er Liebespärchen (die im Mondlicht auf der Lichtung vögeln) abknallt … oder sogar ganze Schulklassen zur Strecke bringt, die im Wald ihre jährliche Nachtwanderung abhalten.

Dennoch besteht für manchen Waidmann kein Anlass, beim nächtlichen Ansitzen die Finger von Schnaps und Bier zu lassen und das Saufabenteuer später stolz im Wild-und-Hund-Forum auszuposaunen:

Wir schreiben Samstag den 30.03.2002! Ich bin mal wieder Jagdgast in dem 1600 ha großen, landschaftlich herrlich gelegenen, Revier meines besten Freundes Michael. Nachdem durch andere Hand schon 2 Überläuferkeiler in der fast vergangenen Woche zur Strecke gekommen sind, will ich mein Glück auch noch einmal versuchen. Bei dem jetzt folgenden Ansitz wieder kein Schwarzkittel an der Kirrung oder am Waldrand auf dem Wildacker. Außer Rehwild ist bei diesem Ansitz nichts auszumachen. Ich schaue auf die Uhr – Mitternacht – na dann kann ich ja noch, denke ich. Auf einmal meldet sich mein Handy. Michael ist dran und fragt, wie lange ich noch sitzen will. Habe natürlich die Zeitumstellung vergessen. Ist ja jetzt schon 1:00 Uhr in der Nacht. Also abbaumen und zurück zur Hütte.

Nach einer Flasche Bier wollen wir zu Bett gehen, dieses dringende Vorhaben wird dadurch unterbrochen, dass ein Mitjäger eine Sau gestreckt hat. Also wieder Mantel und Stiefel an, raus in den Geländewagen und die Sau bergen. An der Hütte angekommen, erst einmal einen Schnaps auf das 40 kg schwere Keilerchen. Übrigens Sau Nr. 73 in diesem Jagdjahr. Trotz einer solchen Strecke gehen die Schwarzwildbestände auch in diesem Revier stetig nach oben. Eine ähnliche Entwicklung wie in unserem eigenen Revier in Bad Berleburg!

Nach getaner Arbeit wieder fertig machen für das Bett. Endlich! Doch kurz bevor man sich den Träumen hingeben darf, steht wieder einer unserer Mitjäger in der Tür. Sau liegt! Unglaublich was für eine Nacht! Also wieder rein in die Klamotten – Sau bergen. Das selbe Spiel. Jetzt wird nicht mehr an Schlafen gedacht. Noch 2 Stunden bis Sonnenaufgang. Also einige Biere, Schnäpse und interessanter Themen später mache ich mich auf den Weg zu einer Ansitzleiter im Wald, um den Sauen den Rückwechsel abzuschneiden!

Vor mir liegt eine ca. 10 m breite Schneise, ansonsten lückiger Fichtenbestand der stellenweise gut einzusehen ist. Nach kurzer Zeit bemerke ich auf der Schneise eine Bewegung. Hingeschaut – nichts zu sehen – wohl doch nur eine Täuschung. Zu wenig Schlaf denke ich mir und warte weiter ab. Ich schaue rechts von mir durch den Bestand. Auf einmal meine ich Läufe erkennen zu können. Denke an ein Stück Rehwild, doch auf einmal bin ich hellwach. Sauen, 1 stärkerer Überläuferkeiler vorweg. 2 kleinere ca. 20 m hinterher.

Ich fackele nicht lange und bringe meine Repetierbüchse in Anschlag. Wenn alles klappt könnte ich eine Dublette machen, denke ich. Also das erste Stück steht breit, das Absehen saugt sich auf ca. 60-70 m auf dem Teller fest. Normalerweise keine Stelle wo ich meine Kugel plaziere, jedoch bin ich mir meiner Leistung mit der Büchse bewusst und Schuss. Die Sau liegt im Feuer. Die anderen beiden verfallen nach dem Knall in einen Troll genau in die Richtung ihres verendeten Artgenossen. Schnell repetiert, mitgefahren und…. der Schuss ist raus. Im Feuer wirft das Überläuferchen nahezu einen Salto und liegt!!!

Nach kurzer Wartezeit schreite ich zu meinen beiden Ostersauen die mit gutem Schuss vor mir liegen. Am letzten Tag im Jagdjahr noch so ein unvorstellbares Glück zu haben kann ich gar nicht fassen. Meine Freude ist riesig. Mein Freund und ich bergen die beiden Stücke, versorgen sie und haben danach ein doch eher ungewöhnliches Osterfrühstück. Bestand zu großen Teilen aus Semmeln, Bier, Wein und vielen undefinierbaren Schnäpsen, aber zu so einem Anlaß – wer hätte sich da nicht unglaublich gefreut?

Wenigstens ein einziger Kollege („Wildschütz“) sieht das strafrechtlich relevante Verhalten des Forenusers „Saujäger“ im kritischen Licht:

Streit um besoffene Jäger

Dafür erntet er bei einem anderen Teilnehmer („Shorty“) jedoch keinen Beifall. Im Gegenteil, dieser findet nichts Schlimmes am asozialen, kriminellen Gebaren des „Saujägers“:

Betrunkener Jäger wird unterstützt

Na, dann: Prost … und weiterhin gute Jagd!

Berühmte Jäger

Wichtige Staatsmänner, darunter Staatsratsvorsitzende und andere Diktatoren, frönten der Jagd. Dies unterstreicht deutlich, wie wichtig die Jägerei ist, um das natürliche Gleichgewicht unter den Völkern unter den Tieren zu erhalten. 

Hermann Göring – Reichsjägermeister!

Reichsjägermeister Göring

Reichsjägermeister

Hermann Göring galt als fett, faul und dumm. Er ernannte sich deshalb selbst zum Reichsjägermeister, somit war er bis 1945 der Boss aller deutschen Jäger. Nach dem Krieg wurde Göring von Amerikanern gefangen genommen und in eine Art Gummizelle gesteckt, wobei die Wände allerdings aus Stein waren. Görings Jagdtrieb litt sehr, dennoch wurde seine Bitte, wenigstens mal einen Hundewelpen mit eigenen Händen erwürgen zu dürfen, von den Amis ablehnend beschieden – ein Nachkriegsverbrechen, das bis heute nur wenig bekannt ist. Göring beging daraufhin, verständlicherweise, Selbstmord mit eine Zyankali-Brausetablette.

Göring Schlesien Jagd

Göring kämpfte für ein Schlesien ohne Tiere!

Erich Honecker – Fuchsjagd per Selbstschussanlage!

Erich Honecker, DDR-Jägermeister

Erich Honecker, DDR-Jägermeister

An seinem antifaschistischen Schutzwall ließ Erich Honecker Jagd auf Menschen machen – seine Grenztruppen schossen auf Flüchtlinge als wären es Hasen. Honecker selbst erlegte, wenn er sich mal so richtig entspannen wollte, am liebsten Rehe, Wildschweine und Füchse. Seine Lakaien mussten ihm die betäubten Tiere allerdings direkt vor die Füße werfen, damit er sie mit seiner Kalaschnikow überhaupt treffen konnte. “Den Jäger in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf”, so witzelte er gern.

Honecker Jäger, Nonecker Jagd

Honecker spielte in Wandlitz gern wilde Sau!

Honecker, Breschnew, Jagd

Honecker fährt mit Breschnew zum Tieretotmachen!

Idi Amin – Humanist und Jagdfreund!

Massenmörder Idi Amin

Idi Amin hasste Menschen, Tiere und Seife.

Wie Hermann Göhring war auch Idi Amin fett, faul und dumm – und natürlich Jäger. Leider wurde ihm eine falsch herum gehaltene Elefantenbüchse zum Verhängnis – er schoss sich den Arsch bis hin zur Halskrause auf. Die Dorfbewohner, auf die er eigentlich gezielt hatte, kamen mit dem Schrecken davon.

Josef Stalin: „Kommunismus, das ist Treibjagd plus Elektrifizierung!“

Gilt als Mutter aller Waldmänner: Genosse Stalin!

Stalin, genannt Lenin, war Asket und bekam noch nicht einmal eine ordentliche Erektion zustande. Lediglich wenn er ein Gulag besuchte, regte sich ein wenig Lebensfreude in seiner naturgebräunten Unterhose. Wegen seines riesigen Schnauzers, vor dem sich die meisten Rehe fürchteten, durfte Stalin bei Hetzjagten lediglich als Treiber teilnehmen, aber selbst da versagte er meist kläglich. Aus Wut darüber gründete er die DDR.

Wladimir Putin – FKK-Jägermeister!

Wladimir Putin: Ohne Hemd und ohne Höschen!

Wladimir Wladimirowitsch Putin hat Russland wieder zu dem gemacht, was es einst war: zur Sowjetunion! Zu seinen weiteren Verdiensten gehört außerdem die Erfindung des Nacktjagens.

Der tägliche Kampf ums Dasein (im Wald)

 

Wer behauptet, wir Jäger wären gerade mal mutig genug, um schmächtige, halbwüchsige Rehe abzuschießen, aufzuschlitzen und dann dämlich zu grinsen, der hat doch keine Ahnung! Wer außer uns Waldmännern weiß denn schon, welcher Tapferkeit es bedarf, um solchen Tieren Auge ins Auge zu blicken? Tier und Mensch – beide haben die gleiche Chance, es ist ein Kampf auf Leben und Tod, den nur einer gewinnen kann. Nur uns selbstlosen Jägern und Fallenstellern ist es zu verdanken, dass sich auch Frauen und Kinder in den städtischen Forst trauen können, ohne von Füchsen oder Rehkitzen attackiert zu werden!

Gastbeitrag von Studienrat Sigmund Mutznock, Castrop-Rauxel

Stück Wild jagenMorgendämmerung. Alles schläft. Nur ich bin wach. Schleiche mich in den Wald, schwer bewaffnet. Es ist ruhig. Hier und da hört man Regentropfen, die auf unberührten Boden fallen. Einige Vögelchen zwitschern. Ich kann sie nicht sehen, also leider nicht erschießen. Ich gehe weiter, erreiche eine Lichtung. Steige auf den Hochstand. Ansitzen. Ihr dummen Nicht-Jäger. Ihr wisst nicht, was in der Natur vorgeht. Aber ich weiß es: Fluktuation des Wildes. Bestände. Natürliches Gleichgewicht, durch Jäger wie mich geschaffen. Ich weiß alles über diesen Wald. Alles über die Tiere. Ich kenne alle Zusammenhänge. Ich bin, denn ich weiß. Ich bin Go…

Was ist das? Ein Stück Wild betritt die Lichtung, sieht sich vorsichtig witternd um. Ich erhebe mich langsam, lege an. In meinem Magen und meinem Schlüpfer rumort es. Ich zittere vor freudiger Erregung. Drüsentätigkeit. Schweißausbrüche. Ein Lüftlein will ans Tageslicht. Ich ignoriere den Drang. Das Knattern meines Enddarms würde das Stück Wild erschrecken.

Ich drücke meinen Reptierrevolver ab. Das herrliche Knallen der Jagdwaffe zerreißt die Stille. Der Schuss hat gesessen: der halbe Hinterlauf des Stück Wilds ist aufgeplatzt, eine Schlagader pumpt rhythmisch pochend Blut ins Freie. Es dampft. Das Stück Wild versucht sich humpelnd davonzumachen. Einfach grotesk! Ich lache aus vollem Halse über den ulkigen Anblick. Zwei, dreimal schlage ich mir gröhlend auf die Schenkel, dann verlasse ich in stolzer Haltung den Hochstand.

Nachsuche. Ich gehe auf das Stück Wild zu. Es ist seitlich umgefallen. Atmet heftig. Blickt mich mit vor Angst irrem Blick an. Das dämliche Vieh spürt: Hier kommt ein Hoher zu mir. Ein Jäger. Ein Wesen, das alles über mich und die Natur weiß. Auch mir wird in diesem Augenblick außerordentlich klar, wer ich bin. Ein Überwesen, ein Übergott. Nur ich – und die anderen Jäger – wissen über sämtliche Zusammenhänge dieser Welt Bescheid. Ein tiefes, hochzufriedenes Seufzen kommt aus meiner Kehle. Ich, der Herr über Leben und Tod. Ich, der Alleswisser und sich im Recht befindliche. Kein Wunder, dass in dieser Sekunde der winzige Kerl in meiner Hose zu pulsieren und zu wachsen beginnt. Ich verändere die Welt, bin Schicksal… Während ich erneut anlege, streckt sich mein ganzer Körper. Ich werde zu einer imposanten Erscheinung mit stolzgeschwellter Brust.

totgepirschtEs kracht. Der Glanz in den Augen des Stück Wilds erlischt schlagartig. Ich kann nicht anders. Ich gebe einen ohrenbetäubenden, urigen Schreilaut von mir. Ich bin nicht nur der Herr dieses Waldes – ich bin der Herr der Welt, wie ich nun erkennen muss.

Unglaublich. Was ich bin … ein Jäger … etwas überirdisch Schönes … alles, was der Mensch erreichen kann, das bin ich. Ich schreie immer noch. Glück, Glück und nochmals Glück durchströmt orgasmusartig meinen Jagdleib. Ich taumele hin und her, bis ich merke, dass ich mich selbst beschmutzt habe, denn alle Muskeln haben sich aufgrund des Freudenrausches arg entspannt. Ich genieße die herausströmende Wärme, die langsam meine Kniekehlen erreicht. Ein herber Männerduft erfüllt die Umgebung.

Ich schlitze das Stück Wild auf. Hole das dampfende Gedärm hervor. Dann werfe ich mir den blutenden, warmen Kadaver über meine Übermenschen-Schultern, trage es von dannen, bis hin zu meinem Rover. Am Abend werde ich, darauf freue ich mich, mit meinen Jagdfreunden ordentlich einen Saufen. Schließlich muss unser All-Wissen, unser All-Können gebührend gefeiert werden.

Die Dreckschwein-Familie

Ich stand dem Dreckschwein Auge in Auge gegenüber!

Ich hocke auf dem Hochstand, die doppelläufige Uzi mit meinen wurstigen Greiffingern fest umschlossen. Es ist Frühdämmerung, aber mit meiner Nachtbrille sehe ich alles. Was ist das? Ein Geräusch! Es klingt, als ob meine Mutter aus ihrer Schnabeltasse schlürft. Nein, meine Mutter kann es nicht sein. Sie lebt im Altersheim und ich habe sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Vielleicht ist sie längst tot. Egal, ich habe jetzt Wichtigeres zu tun, als an diese nutzlose alte Frau zu denken. Ich beuge mich über die Reling … Dort unten, keine zehn Yards entfernt stehen Dreckschweine! Eigentlich heißen die borstigen Tiere Wildschweine, aber ich nenne sie im Stillen Dreckschweine. Was viele nicht wissen: Auch wir Jäger haben unseren Humor!

Es ist eine dreiköpfige Dreckschwein-Familie. Die Schweine-Frau nennt man „Zippe“, wegen der Nippel. Der Schweine-Mann heißt „Überläuferkeiler“, weil er manchmal über andere Zippen drüber geht. Dann noch ein „Fischling“. Das ist das Kind von Zippe und Überläuferkeiler. Die Wildschweinkinder stinken am meisten – daher „Fischling“.

Ich will die Dreckschwein-Familie erledigen, dazu bin ich fest entschlossen. Alle drei auf einmal will ich erschießen – so was nennt der Waldmann eine „Dublette“. Ich also hurtig über die Reling. Die drei Meter machen mir gar nichts aus. Katzen und Jägersleut’ kommen immer mit den Füßen zuerst auf, das wusste schon der alte Adam Riese. Nachdem ich den Kopf aus dem Morast gezogen habe, blicke ich mich verzweifelt um. Wo sind die Dreckschweine?

Aha, sie laufen gerade weg! Haben sie Lunte gerochen? Während ich darüber nachdenke, lege ich meine Smith & Wesson an. Sie ist sicherheitshalber mit Silberkugeln geladen. Man kann ja nie wissen. Mit meinem Ziel-Laser kann ich eigentlich nichts verfehlen. Trotzdem erschieße ich versehentlich einen Fliegenpilz. Na ja, kann mal passieren. Oder waren Sie etwa niemals jung?

Nun geht es weiter im Text. Ich renne hinter den Schweinen her. Fast haben sie das Unterholz erreicht. Das darf nicht geschehen! Im Wald darf ich sie nicht erlegen. Das wird uns Jägern vom BGB strengstens untersagt. Ich muss mich also beeilen. Spannung. Mein Herz rast. Kann ich es noch schaffen? Ich ziehe die Remington Steel durch, schieße meine Dublette. Folgendes passiert: Der Fischling wird „tranchiert“, das heißt in der Jägersprache: Es bleibt nichts von ihm übrig, außer Gulasch. Auch die zweite Kugel ist ein voller Erfolg. Der Überläuferkeiler, der Vater vom Fischling, wird „geständert“, das heißt, er kann nicht mehr weglaufen.

Aber die Zippe. Sie schlägt einen Haken (typisch für Rotwild), entkommt der Kugel und rennt zum Kartoffelfeld des Hackensteeder-Bauern, den ich vom Saufen her kenne. Waffenwechsel. Ich greife in meinen Köcher und tausche die Walther PKK gegen eine dreistufige Feldhaubitze. Die ideale Waffe, um quer über den Acker zu schießen. Drei Kartoffeln müssen dran glauben, bis die Sau (bzw. Zippe) liegt. Endlich sind sie alle tot. Die drei Dreckschweine habe ich an Ort und Stelle beerdigt. Die Kartoffeln für den Hackensteeder-Bauer wurden von mir bis heute nicht ersetzt. Ich möchte Sie, liebe Leser, bitten, diesbezüglich Stillschweigen zu bewahren. Danke.

Ein großer Jagderfolg

Strecke gemacht

Jagdglück 2008

Dieser Waldschädling wurde von mir geblattet, geschweißt und außerdem waidwundgepirscht. Ich schoss aus dem Hinterhalt – eine Tat, auf die ich zu Recht stolz bin.