Da lacht der Waidmann: Jäger hackedicht, Hund kaputt!

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Besoffener Jäger schießt Hund ins Waidloch

Ein ulkiger Jagdunfall, wie er gerade jetzt – zur kalten Jahreszeit – immer wieder vorkommen kann: Ein zünftiger Waidmann bechert im Wald exzessiv Zielwasser, um dem beißenden Wind und dem klirrenden Frost Paroli zu bieten. Gleichzeitig ballert er, unablässig obszön grölend, mit seiner Querflinte „ins Blaue“ hinein.

Wie groß wird die Freunde dieses Jäges sein, wenn er „per Zufall“ einen Überläuferkeiler oder eine Ricke zur Strecke bringt. Dann nichts wie hin …. und mit einem scharfen Messer das Geschlinge freigelegt! Mmmhh.. wie das duftet…

Leider aber trifft es nicht immer die Richtigen:

Neustadt an der Donau: Am Montagabend ist es im bayrischen Neustadt an der Donau zu einem tragischen Vorfall gekommen. Wie die Polizei Bayern mitteilte, habe ein 29-jähriger Jäger am Abend den Hund eines Spaziergängers getötet, der gerade im Waldstück unterwegs gewesen sei. Quelle: http://www.mz-web.de/25491428

„Tragischer Vorfall“ ist wohl etwas übertrieben. Es geht ja lediglich um einen Hund, um einen Köter, der womöglich sogar Vegetarier war. Schlimmer ist es, was sich der Besitzer des vierbeinigen Früchtchens herausgenommen hat:

Der Mischlingshund sei noch vor Ort seinen Verletzungen erlegen. Der Hundebesitzer wäre anschließend zum Jäger gerannt, mit dem er in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein soll.

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei dem Hundebesitzer um einen Veganer handelte. Der Gesetzgeber hat schon viel zu lange Rücksicht auf diese Art „Menschen“ genommen, konsequentes Durchgreifen wäre endlich einmal angesagt!

Interessante Links in diesem Zusammenhang:

Besoffener Jäger bringt Hund zum kotzen

Die Nacht der besoffenen Jäger

Jäger und Veganer auf dem Mount Everest

Veganerin Maria Strydom am Mount Everest

Die Veganerin Maria Strydom „verunglückte“ nicht, sie starb an der Höhenkrankheit.

Vor zwei Jahren trieb ich mich, im Rahmen einer Reduktionsjagd, in der Himalaya-Region herum. Die Umstände waren knallhart und fast unerträglich: in großen Höhen ist die Luft extrem dünn, außerdem sprechen die Einheimischen kein Deutsch.

Wie soll man unter solchen Bedingungen vernünftig Strecke machen? Da ich nicht auf den Jägerkopf gefallen bin, fand ich schnell eine Lösung. Schon unten im Rongpu-Tal wedelte ich mit einer Handvoll 500-EUR-Scheinen herum, und nach einiger Zeit fanden sich viele Männer und Frauen, die mir ungeschützten Geschlechtsverkehr anboten. Es fand sich aber auch ein deutschsprachiger Hubschrauberpilot, der bereit war, mich bis an die Hänge des Mount Everest zu fliegen.

Jagd mit dem Helikopter

Im Helikopter spüren Jäger ihre Überlegenheit gegenüber der Kreatur besonders deutlich!

Ich hatte bereits 1996 an einer Helikopter-Jagd in Namibia teilgenommen, und das war großartig gewesen. Die Tiere (Antilopen, Elefanten, Affen usw.) rannten sich die Seele aus dem Leib, trotzdem fingen sie sich alle eine Kugel ein. Sehr schön.

Im Himalaja wiederholte sich dieses Jagdvergnügen leider nicht. Ich musste eine Sauerstoffmaske tragen, wegen der dünnen Luft, und außerdem war ich in stinkende Lama-Felle gewickelt, weil es im Hubschrauber (offene Schiebetür!) arschkalt war. Wie, bitte schön, soll man da gescheit schießen?? Es kommt noch dicker: Umso höher man den Everest hinauf fliegt, umso weniger Tiere sind zu sehen! Wenigstens hockte auf einem vorstehenden Felsen ein handflächengroßes Spinnenmonster, dem ich erstmal die vier Augen (!) aus der Visage schoss. Von dem Rest der widerlichen Kreatur blieb auch nicht viel übrig. Dann flatterten noch vereinzelt Streifengänse durch die Gegend, die ich samt und sonders aus der Luft holte.

spinnenmonster

Von dieser Monsterspinne blieb lediglich eine klebrige Masse übrig…

streifengans ausgerottet

Die Streifengans war – bis vor kurzem – ein häufig am Mount Everest vorkommendes Tier!

Als der Helikopter die maximale Flughöhe erreichte, sah ich überhaupt keine Wildtiere mehr. Lediglich auf einem Trampelpfad, nahe des Abgrunds, stand ein sogenanntes Yak herum – das Tragetier der einheimischen Sherpas. Ich schoss locker aus der Hüfte, und es war lustig anzusehen, wie das Urvieh grunzend in die Tiefe stürzte … die Gepäckstücke, die es auf dem Rücken getragen hatte, purzelten ebenfalls wild durch den Schnee.

Damit war der Tag dann doch noch gerettet, so dass ich mich zufrieden grinsend ins Rongpu-Tal zurückbringen ließ.

Yak am Mount Everest

Ein Yak (Grunzochse) ist ein sehr plumpes und dummes Tier, es kann sehr leicht vom Berg fallen!

Nachtrag

Ich erlebe so viele aufregende Dinge, dass ich mein kleines Abenteuer am Mount Everest beinahe vergessen hätte. Nun höre ich jedoch von der südafrikanischen Veganerin Maria Strydom, die auf den Hängen des höchsten Berges der Welt im Alter von nur 34 Jahren verstorben ist, und zwar an der Höhenkrankheit. Sie wollte, so berichten die Zeitungen, etwas beweisen, das einfach nicht zu beweisen ist: nämlich das Veganer genauso leistungsfähig seien wie normale Menschen.

Muskeln, Nerven und Stoffwechsel können bei Veganern gar nicht richtig funktionieren, denn bestimmte Botenstoffe können vom Körper nur mittels einer gesunden, fleischreichen Ernährung gebildet werden.

Grundsätzlich gilt: Veganer sollten am besten den ganzen Tag lang zuhause bleiben. Allenfalls in Waldorfschulen, auf homöopathischen Kongressen und Pro-Flüchtlingsdemonstrationen sind sie gut aufgehoben. Auf keinem Fall sollten sie in die Nähe des Mount Everest kommen!

Pirsch statt Playstation – Kinder und Jagd

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Liebe Fallensteller, Sauenjäger, Waidmänner!

Kinder beschäftigen sich ja, falls sie überhaupt irgendetwas tun, meist mit völlig sinnbefreiten Sachen. Sie spielen mit der Playstation 4, blättern in Comic-Heften oder surfen im Netz.

In der Schule lernen die Gören auch nichts Vernünftiges. Welchem 12-Jährigen ist denn schon bekannt, dass sich im Wald unzählige Schweine herumtreiben und mit ihren harten Borsten Bäume zu Kleinholz verarbeiten? Die immensen Waldschäden, verursacht durch Tiere, kommen im deutschen Lehrplan einfach nicht vor.

Unter dem Titel „Kinder und Jagd – Pirsch statt Playstation“ nimmt sich die aktuelle Ausgabe der „Deutschen Jagd Zeitung“ des Themas an. Dem ästhetisch äußerst gelungenen Cover ist zu entnehmen, dass es auch anders geht: Ein blond gelockter Jüngling sowie ein weiterer Knabe, gehüllt in Müllwerker-Kleidung, zerren an den blutigen Kadavern frisch erlegter Wildsäue herum … und gucken währenddessen leicht desorientiert auf eine unsichtbare Bezugsperson.

Das ist doch mal was anderes, als an der heimischen Spielkonsole Zombies und andere Phantasiemonster abzuschießen! Diese beiden Kinder konnten live erleben, wie eine Kreatur tatsächlich vom Leben in den Tod befördert wird. Sie durften sogar die noch dampfenden Tierleichen berühren.

Aber wieso muss derartiges denn immer privat organisiert werden? Wieso kann der Staat nicht dafür sorgen, dass unser Nachwuchs – sei es aus Kindertagesstätten, sei es aus Grundschulen – gruppenweise an der Jagd teilnehmen kann? Wir Jäger könnten dann Zeugnisse an die Kinder verteilen, und wenn sich ein Balg besonders bewährt, dann darf es auch selbst mal eine scharfe Waffe in die Hand nehmen und Strecke machen.

Das sollten uns unsere Kinder doch wohl wert sein!

Nur ein deutscher Jäger vermochte es, den größten und ältesten Elefanten Afrikas zu töten!

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Bild anklicken, um den Artikel der Lügenpresse zu betrachten!

Bereits Manfred von Hollersleben (1897 – 1973) wusste: „Wo findet man denn noch solche Manneszucht, Trinkfestigkeit und stramme Kameradschaft wie beim deutschen Jäger?“ Eine Binsenweisheit, die sich täglich – und vor allem weltweit – immer wieder bestätigt!

Elefanten gelten als die größten Parasiten der afrikanischen Steppe. Die Ungetüme fressen Megatonnen an Pflanzen und zertrampeln mit ihren Klumpfüßen die Landschaft. Die Deutschen, die sonst immer vorneweg mitmischen, wenn es darum geht, die Welt zu retten, sehen tatenlos zu. Umso stolzer kann unsere Nation sein, dass ausgerechnet einem deutschen Waidmann die Ehre zuteil wurde, den ältesten und größten Elefanten Afrikas zu beseitigen.

Nun hat ein deutscher Jäger im selben Land einen Elefanten erschossen – und zwar angeblich den größten, der in Afrika seit 30 Jahren gesichtet wurde. Rund 53.000 Euro soll der Deutsche an einen regionalen Veranstalter bezahlt haben, um in einem für die private Jagd freigegebenen Areal am 8. Oktober zu jagen, wie telegraph.co.uk berichtet. Die „großen Fünf“ wollte er erschießen, also Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn und Elefant. Auf der Jagd nach dem Elefantenbullen wurde er von einem einheimischen Guide begleitet. „Es war eine legale Jagd und der Jäger hat nichts falsch gemacht“, sagt dieser.

Natürlich hat der deutsche Jäger nichts falsch gemacht! Sind es doch sonst die Einheimischen (im Zeitungsartikel als „Wilderer“ herabgewürdigt!), die sich der Wald- und Steppenschädlinge annehmen:

Laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ töten Wilderer in Afrika rund 50.000 Elefanten pro Jahr, um den Bedarf an Elfenbein und die Bereitstellung von Zutaten für die traditionelle chinesische Medizin zu decken.

Warum bezeichnet man Menschen, die die Zutaten für Medizin bereitstellen, als „Wilderer“. Das weiß wohl nur die Lügenpresse selbst. Medizin dient der allgemeinen Gesundheit! Auch sonst wird frech zusammengesponnen:

Der Vorsitzende eines großen lokalen Tierschutzverbandes (Zimbabwe Conservation Task Force) zeigt sich empört: „Wenn ein Einheimischer ein Tier erschießt, um seine Familie zu ernähren, muss er mit 5-15 Jahren Gefängnis rechnen. Reiche Touristen kommen ungeschoren davon. Was für eine Botschaft ist das für die Menschen?“

Das hat da unten bestimmt niemand gesagt. Wenn uns später einmal unsere Urenkel fragen: „Warum habt ihr damals nichts gegen die Elefanten getan?“, dann werden wohl nur wir Jäger eine plausible Antwort geben können.

Schüler stört Drückjagd

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Angebliche Gefährdung eines Schülers durch Jäger ist für die Lügenpresse ein gefundenes Fressen!

Die Besinnlichkeit, die viele Menschen mit dem Weihnachtsfest verbinden, die verbinden wir Jäger mit der Drückjagd: Ein wunderbares gesellschaftliches Ereignis, bei dem Schädlinge (in diesem Fall Wildschweine) aufgescheucht und vor die Flinte des Waidmanns getrieben werden.

Im Landkreis Göttingen versucht nun ein 14-jähriger Schüler, die Jägerschaft in Verruf zu bringen, indem er behauptet, ein Jäger hätte rücksichtslos in seine Richtung geballert. NDR-Online schreibt:

Nach Angaben der Polizei war ein 14-jähriger Schüler mit seinem Fahrrad auf dem Heimweg, als in der Nähe des Wendebachsees mehrere Schüsse abgefeuert wurden. Der Junge habe sich nach eigenen Angaben auf den Boden geworfen, gebrüllt und seine rote Schultasche in die Luft geschleudert. Trotzdem hätte der Jäger noch dreimal in die Richtung des Schülers geschossen, offenbar um ein verletztes, fliehendes Wildschwein zu treffen. Der 14-jährige Schüler erlitt einen Schock, blieb aber ansonsten unverletzt.

Wieso benutzt ein Bub überhaupt einen roten Ranzen? Die Eltern sollten sich wirklich ernsthaft Sorgen um ihren Sohn machen! Durch das Herumgebrülle und das Hochwerfen der Tasche sind viele Tiere verscheucht und damit dem Jagdgeschehen entzogen worden! Dieser Junge war übrigens keine Sekunde gefährdet, denn der deutsche Jäger ist ohne Weiteres in der Lage, bis zu 30 cm an dem Gesicht eines Menschen vorbeizuschießen. Wovor der Heranwachsende sich gefürchtet haben soll, bleibt also sein Geheimnis.

Ebenfalls lächerlich:

Dass ein Tier in der Nähe war, bestätigte auch der 14-Jährige. Direkt nach den Schüssen habe er ein blutendes Wildschwein vorbeihumpeln sehen.

Wie bereits gesagt – die Drückjagd ist ein überragendes gesellschaftliches Ereignis … genauso wie beispielsweise ein Boxkampf, der weltweit im Fernsehen übertragen wird, und da wollen die Zuschauer auch kein technisches KO sehen, wo augenblicklich einer der Kontrahenten tot zu Boden fällt und somit der Spaß nach einigen Sekunden ein jähes Ende findet. In gleichwertigem Sinne schießen wir Jäger die Tiere bei unseren verschiedenen „Events“ zunächst krank, um anschließend gemeinsam die Nachsuche zu genießen. Abends sitzt man dann gemütlich am Lagerfeuer beisammen, lacht herzlich über die aufregenden Erlebnisse und trinkt auch mal eine oder drei Kisten Weinbrand.

Weiter ist auf der NDR-Seite zu lesen:

Die Polizei habe den Vorfall an die zuständige Untere Jagdbehörde des Landkreises Göttingen weitergeleitet. Diese muss nun prüfen, ob bei der Jagd alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Möglicherweise könnte der Jäger gegen die Unfallverhütungsvorschrift im Jagdrecht verstoßen haben. Dort heißt es, dass weder angeschlagen noch geschossen werden darf, wenn sich Personen in gefahrbringender Nähe befinden. Außerdem müsse sich der Schütze vergewissern, dass niemand gefährdet wird.

Das ist doch blanker Unsinn! Zunächst einmal sollten die schulischen Leistungen des 14-Jährigen überprüft werden, da dürfte wohl die Wurzel allen Übels zu finden sein. Wir Jäger sind keine Unmenschen, aber dieser jugendliche Intensivtäter darf nicht mit einer mündlichen Verwarnung davonkommen. Er sollte zu einer 3-monatigen Jugendhaftstrafe verurteilt werden, die alsbald in einem „richtigen“ Gefängnis abgesessen werden sollte. Wenn der Bursche mit mehreren 50-jährigen perversen Schwerstkriminellen in einer Zelle hockt, wird er sich gewiss überlegen, ob er uns Jägern nochmals die Freude an unserem Hobby verderben will.

Nicht immer ist ständige Nachsicht der richtige Weg, um Heranwachsende den moralisch richtigen Weg ins Leben zu weisen.

Schwere Störung der Jagdruhe durch Fußgänger und Passanten

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Radfahrerin behinderte Entenjagd!

Am 14.09.2015 ging ein Lübecker Jäger seiner redlichen Tätigkeit nach:

Er machte Jagd auf Enten, hatte morgens um kurz vor 9 Uhr einen Vogel im Visier. Als er das Gewehr abfeuerte, nahm das Unglück seinen Lauf: Statt des Wildtiers musste eine […] Passantin böse Federn lassen.

Wegen eines solch belanglosen Geschehens lässt sich die BILD-Zeitung zu folgender, reißerischer Überschrift hinreißen:

JÄGER SCHIESST RADFAHRERIN NIEDER!

Weiter findet sich im Text:

Polizisten ermitteln schnell, dass ein Stadt-Jäger geschossen hat. Der behauptet, alles sei ein Unglücksfall, ein Querschläger aus seinem Kleinkalibergewehr (5,6 mm) hätte die Radfahrerin versehentlich in den Oberschenkel getroffen.

Wieso soll es sich lediglich um eine „Behauptung“ handeln? Und auch  die Frage, weshalb die Radfahrerin bereits kurz vor 9 Uhr in einem Stadtpark unterwegs war, scheint die die Polizei nicht weiter zu interessieren!

Marc Langentepe (51), Sprecher der Stadt Lübeck: „Das ist natürlich unverantwortlich!“ Zur Entenjagd: „Der Jäger war unterwegs, weil es eine Überpopulation gibt.

Das eine Überpopulation an Radfahrern gibt, ist hinlänglich bekannt. Man sehe sich nur einmal dieses Foto an:

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Überpopulation: Radfahrer ohne Ende! Wie lange sollen wir Jäger das noch hinnehmen?

Die BILD fabuliert munter weiter:

„Die untere Jagdbehörde wird die Zuverlässigkeit des Mannes prüfen und entscheiden, ob er den sichergestellten Jagdschein und seine Waffenbesitzkarte zurückerhält.“ Die Polizei leitete gegen den Jäger ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

Auf die Idee, gegen die Radfahrerin zu ermitteln, kommt die ehrenwerte Polizei natürlich nicht. Nun gut, der Jäger ist mit dem Schrecken davon gekommen – aber wer ersetzt ihm die wertvolle, vergeudete Munition? Auch in Bergfelde kam es zu einem Zwischenfall. Dort hielt sich ein Fußgänger ohne ersichtlichen Grund im Wald auf. Offensichtlich wundert er sich trotzdem heftigst darüber, dass er von einer Kugel erwischt wurde:

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Die verlogene BILD-Zeitung macht aus einem Schuss auf einen Menschen gleich einen „Mordversuch“. Offenbar sollen beflissene Jäger unter Generalverdacht gestellt werden!

Aus dem Bericht:

Um 20.15 Uhr war ein Spaziergänger (54) auf dem „Wiesenweg“ durch einen Schuss in den Bauch lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war nach bisherigen Ermittlungen auf dem Heimweg, als er aus dem Wald angeschossen wurde. Er war schon fast zu Hause, als er plötzlich einen lauten Knall hörte. Im nächsten Moment spürte er einen stechenden Schmerz im Bauchbereich.

„Wiesenweg“ – da hört man schon am Klang, dass das eher ein Aufenthaltsort für Förster, Fallensteller und Jäger ist … und kein Wanderpfad für irgendwelche Leute, die zufällig in der Nähe wohnen. Völlig übertrieben auch diese Überschrift:

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Na und? Warum soll ein Jäger ein vögelndes Pärchen denn nicht für ein Wildschwein halten?

Die BILD dramatisiert:

Abends ist dort (Nauen bei Berlin) ein Jäger unterwegs, will Wildschweine jagen. Er parkt seinen bulligen VW-Pick­up – und geht von einem Hochstand aus auf die Pirsch. 

Parallel hatten es sich eine 23-Jährige und ihr Begleiter auf einer Decke gemütlich gemacht. Was wollten die beiden dort? Wissen sie denn nicht, dass ein Jäger nicht zwischen Liebespaaren und Wildschweinen unterscheiden kann. Es kam, wie es kommen musste:

Der Jäger legt gegen 20 Uhr die Flinte an [….] Doch statt einem Wildschwein trifft das Projektil den Mann und seine Begleiterin! Die Kugel durchschlägt den Mann. Danach dringt das Geschoss in linken Arm der 23-Jährigen. Der alarmierte Notarzt kann nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die 23-Jährige wird notoperiert. Noch konnte sie nicht vernommen werden.

Man darf gespannt darauf warten, mit welchen Worten sich die junge Frau wohl herausreden wird. Wahrscheinlich ist ihr gar nicht klar, was sie dem redlichen Jäger da angetan hat. Vielleicht wird ihm wegen des „Vorfalls“ für einige Wochen sogar der Jagdschein entzogen. Das muss man sich mal vorstellen! Auch wenn im Wald und Flur immer wieder Menschen durch Jäger zu Tode kommen oder ihnen irgendwas abgeschossen wird, darf man daraus keine falschen Schlüsse ziehen. Die Konsequenz eines Jagdverbots wäre ja, dass dann auch keine Tiere mehr erschossen werden. Die würden dann einfach so im Wald herumlaufen. Das kann in Niemandes Interesse liegen.

Die BILD-Zeitung spinnt indes fleißig weiter herum:

„Es gibt zwei wichtige Grundregeln beim Jagen“, erklärte Torsten Reinwald, Pressesprecher des Deutschen Jagdverbandes gegenüber BILD. Man muss das Tier „ansprechen“ heißt es auf Jägerdeutsch. Übersetzt: „Ich muss das Tier so genau sehen, dass ich weiß, welches es ist, ob männlich oder weiblich, ob trächtig.“

So ein kolossaler Blödsinn! Demnächst soll ich die Wildsau wohl auch noch fragen, ob sie „Ute“ oder „Horst“ heißt, ob sie römisch-katholisch oder russisch-orthodox ist? Schon im Wilden Westen galt die Faustregel: „Erst todschießen, dann fragen!“

Die Jagd wird und muss weitergehen!

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