Jägerhumor versus Metzgerhumor

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Metzgerei Hack: Du willst mit coolen Säuen abhängen?

Darüber, dass wir Jäger nicht nur schießfreudig und trinkfest sind, sondern auch über einen herrlichen Humor verfügen, schrieb ich bereits im Artikel „Die Dreckschwein-Familie“. Natürlich beweist sich dieser Jägerhumor tagtäglich auf Feld und Flur:

Als ich neulich auf einem wackeligen Hochstand hockte, hörte ich aus einem nahegelegenen Gebüsch ein lautes Rascheln … zu sehen war allerdings nichts. „Überraschungsjagd“, flüsterte ich und legte meine Flinte an. Überraschungsjagd ist Jägersprache und bedeutet „…einfach mal ins Blaue schießen“.

Ich blickte durch den Sucher meiner Waffe. Ich sah tatsächlich nichts weiter als Gras sowie dichtes Zweigwerk … und feuerte ohne zu zögern. Gleich nach dem Knall hörte ich einen grässlichen Schrecklaut. Ich hatte ein Sibirisches Reh (auch Europäisches Reh genannt) erwischt: ein wahrhaft dünnes Böcklein, mit einem Gehörn kaum der Rede wert. Das kranke Tier schweißte heftig, humpelte aus seinem Versteck und quälte sich im Zeitlupentempo in Richtung offenes Feld.

Es gab keinen Grund, den zweiten Schuss sofort zu platzieren. Ich hatte es mir auf dem Ansitz natürlich gemütlich gemacht, und so holte ich die mitgebrachte Bourbonflasche aus der Kühlbox. In aller Ruhe schenkte ich mir ein weiteres, randvolles Glas ein; außerdem stopfte noch etwas Tabak in meine Meerschaumpfeife. Dann erst griff ich zur Bockflinte (Blaser F3 / Kal. 12/76).

Das Böcklein hinkte inzwischen auf den einzigen Baum des freien Feldes zu, rund 300 Meter von mir entfernt. Zu meiner Überraschung kam unvermittelt wieder Leben in das Tier. Es galoppierte plötzlich los, wich dem Baum aber nicht aus, sondern krachte mit dem Gehörn gegen dessen unnachgiebigen Stamm. Der Aufprall muss furchtbar gewesen sein. Das Böcklein kippte ohne einen Mucks zur Seite, war offensichtlich auf der Stelle mausetot!

Und ich war natürlich perplex. Dann fasste ich mich wieder: Haha, eine Kugel gespart!, dachte ich und grinste. Aus dem Schmunzeln wurde ein lautes Lachen. Bald kreischte ich vor Vergnügen … und vertrieb damit gewiss sämtliche Schädlinge der Umgebung.

Aber wer hätte sich nach einem solch heiteren Jagderlebnis nicht halb totgelacht? Wir Jäger sind nun einmal intelligente, humorvolle, lebensbejahende Menschen!!

Selbstverständlich gibt es auch in anderen Berufen einen wunderbaren Humor, beispielsweise bei den Schlächtern, wie die Bilder oben und unten beweisen. Derartig schwarzhumorige Scherze erinnern mich immer ein wenig an Karl-August Bromme („der beliebten Schlachtermeister aus dem Taunus“), der leider vor einigen Jahren verstarb, und dessen „Heimseite“ aus dem Internet verschwunden ist. Offensichtlich gibt es in der „Metzgerei Hack“ einen würdigen Nachfolger.

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Berufswunsch: Irgendwas mit Tieren…

Pirsch statt Playstation – Kinder und Jagd

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Liebe Fallensteller, Sauenjäger, Waidmänner!

Kinder beschäftigen sich ja, falls sie überhaupt irgendetwas tun, meist mit völlig sinnbefreiten Sachen. Sie spielen mit der Playstation 4, blättern in Comic-Heften oder surfen im Netz.

In der Schule lernen die Gören auch nichts Vernünftiges. Welchem 12-Jährigen ist denn schon bekannt, dass sich im Wald unzählige Schweine herumtreiben und mit ihren harten Borsten Bäume zu Kleinholz verarbeiten? Die immensen Waldschäden, verursacht durch Tiere, kommen im deutschen Lehrplan einfach nicht vor.

Unter dem Titel „Kinder und Jagd – Pirsch statt Playstation“ nimmt sich die aktuelle Ausgabe der „Deutschen Jagd Zeitung“ des Themas an. Dem ästhetisch äußerst gelungenen Cover ist zu entnehmen, dass es auch anders geht: Ein blond gelockter Jüngling sowie ein weiterer Knabe, gehüllt in Müllwerker-Kleidung, zerren an den blutigen Kadavern frisch erlegter Wildsäue herum … und gucken währenddessen leicht desorientiert auf eine unsichtbare Bezugsperson.

Das ist doch mal was anderes, als an der heimischen Spielkonsole Zombies und andere Phantasiemonster abzuschießen! Diese beiden Kinder konnten live erleben, wie eine Kreatur tatsächlich vom Leben in den Tod befördert wird. Sie durften sogar die noch dampfenden Tierleichen berühren.

Aber wieso muss derartiges denn immer privat organisiert werden? Wieso kann der Staat nicht dafür sorgen, dass unser Nachwuchs – sei es aus Kindertagesstätten, sei es aus Grundschulen – gruppenweise an der Jagd teilnehmen kann? Wir Jäger könnten dann Zeugnisse an die Kinder verteilen, und wenn sich ein Balg besonders bewährt, dann darf es auch selbst mal eine scharfe Waffe in die Hand nehmen und Strecke machen.

Das sollten uns unsere Kinder doch wohl wert sein!

Nur ein deutscher Jäger vermochte es, den größten und ältesten Elefanten Afrikas zu töten!

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Bild anklicken, um den Artikel der Lügenpresse zu betrachten!

Bereits Manfred von Hollersleben (1897 – 1973) wusste: „Wo findet man denn noch solche Manneszucht, Trinkfestigkeit und stramme Kameradschaft wie beim deutschen Jäger?“ Eine Binsenweisheit, die sich täglich – und vor allem weltweit – immer wieder bestätigt!

Elefanten gelten als die größten Parasiten der afrikanischen Steppe. Die Ungetüme fressen Megatonnen an Pflanzen und zertrampeln mit ihren Klumpfüßen die Landschaft. Die Deutschen, die sonst immer vorneweg mitmischen, wenn es darum geht, die Welt zu retten, sehen tatenlos zu. Umso stolzer kann unsere Nation sein, dass ausgerechnet einem deutschen Waidmann die Ehre zuteil wurde, den ältesten und größten Elefanten Afrikas zu beseitigen.

Nun hat ein deutscher Jäger im selben Land einen Elefanten erschossen – und zwar angeblich den größten, der in Afrika seit 30 Jahren gesichtet wurde. Rund 53.000 Euro soll der Deutsche an einen regionalen Veranstalter bezahlt haben, um in einem für die private Jagd freigegebenen Areal am 8. Oktober zu jagen, wie telegraph.co.uk berichtet. Die „großen Fünf“ wollte er erschießen, also Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn und Elefant. Auf der Jagd nach dem Elefantenbullen wurde er von einem einheimischen Guide begleitet. „Es war eine legale Jagd und der Jäger hat nichts falsch gemacht“, sagt dieser.

Natürlich hat der deutsche Jäger nichts falsch gemacht! Sind es doch sonst die Einheimischen (im Zeitungsartikel als „Wilderer“ herabgewürdigt!), die sich der Wald- und Steppenschädlinge annehmen:

Laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ töten Wilderer in Afrika rund 50.000 Elefanten pro Jahr, um den Bedarf an Elfenbein und die Bereitstellung von Zutaten für die traditionelle chinesische Medizin zu decken.

Warum bezeichnet man Menschen, die die Zutaten für Medizin bereitstellen, als „Wilderer“. Das weiß wohl nur die Lügenpresse selbst. Medizin dient der allgemeinen Gesundheit! Auch sonst wird frech zusammengesponnen:

Der Vorsitzende eines großen lokalen Tierschutzverbandes (Zimbabwe Conservation Task Force) zeigt sich empört: „Wenn ein Einheimischer ein Tier erschießt, um seine Familie zu ernähren, muss er mit 5-15 Jahren Gefängnis rechnen. Reiche Touristen kommen ungeschoren davon. Was für eine Botschaft ist das für die Menschen?“

Das hat da unten bestimmt niemand gesagt. Wenn uns später einmal unsere Urenkel fragen: „Warum habt ihr damals nichts gegen die Elefanten getan?“, dann werden wohl nur wir Jäger eine plausible Antwort geben können.

Schwere Störung der Jagdruhe durch Fußgänger und Passanten

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Radfahrerin behinderte Entenjagd!

Am 14.09.2015 ging ein Lübecker Jäger seiner redlichen Tätigkeit nach:

Er machte Jagd auf Enten, hatte morgens um kurz vor 9 Uhr einen Vogel im Visier. Als er das Gewehr abfeuerte, nahm das Unglück seinen Lauf: Statt des Wildtiers musste eine […] Passantin böse Federn lassen.

Wegen eines solch belanglosen Geschehens lässt sich die BILD-Zeitung zu folgender, reißerischer Überschrift hinreißen:

JÄGER SCHIESST RADFAHRERIN NIEDER!

Weiter findet sich im Text:

Polizisten ermitteln schnell, dass ein Stadt-Jäger geschossen hat. Der behauptet, alles sei ein Unglücksfall, ein Querschläger aus seinem Kleinkalibergewehr (5,6 mm) hätte die Radfahrerin versehentlich in den Oberschenkel getroffen.

Wieso soll es sich lediglich um eine „Behauptung“ handeln? Und auch  die Frage, weshalb die Radfahrerin bereits kurz vor 9 Uhr in einem Stadtpark unterwegs war, scheint die die Polizei nicht weiter zu interessieren!

Marc Langentepe (51), Sprecher der Stadt Lübeck: „Das ist natürlich unverantwortlich!“ Zur Entenjagd: „Der Jäger war unterwegs, weil es eine Überpopulation gibt.

Das eine Überpopulation an Radfahrern gibt, ist hinlänglich bekannt. Man sehe sich nur einmal dieses Foto an:

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Überpopulation: Radfahrer ohne Ende! Wie lange sollen wir Jäger das noch hinnehmen?

Die BILD fabuliert munter weiter:

„Die untere Jagdbehörde wird die Zuverlässigkeit des Mannes prüfen und entscheiden, ob er den sichergestellten Jagdschein und seine Waffenbesitzkarte zurückerhält.“ Die Polizei leitete gegen den Jäger ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

Auf die Idee, gegen die Radfahrerin zu ermitteln, kommt die ehrenwerte Polizei natürlich nicht. Nun gut, der Jäger ist mit dem Schrecken davon gekommen – aber wer ersetzt ihm die wertvolle, vergeudete Munition? Auch in Bergfelde kam es zu einem Zwischenfall. Dort hielt sich ein Fußgänger ohne ersichtlichen Grund im Wald auf. Offensichtlich wundert er sich trotzdem heftigst darüber, dass er von einer Kugel erwischt wurde:

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Die verlogene BILD-Zeitung macht aus einem Schuss auf einen Menschen gleich einen „Mordversuch“. Offenbar sollen beflissene Jäger unter Generalverdacht gestellt werden!

Aus dem Bericht:

Um 20.15 Uhr war ein Spaziergänger (54) auf dem „Wiesenweg“ durch einen Schuss in den Bauch lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann war nach bisherigen Ermittlungen auf dem Heimweg, als er aus dem Wald angeschossen wurde. Er war schon fast zu Hause, als er plötzlich einen lauten Knall hörte. Im nächsten Moment spürte er einen stechenden Schmerz im Bauchbereich.

„Wiesenweg“ – da hört man schon am Klang, dass das eher ein Aufenthaltsort für Förster, Fallensteller und Jäger ist … und kein Wanderpfad für irgendwelche Leute, die zufällig in der Nähe wohnen. Völlig übertrieben auch diese Überschrift:

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Na und? Warum soll ein Jäger ein vögelndes Pärchen denn nicht für ein Wildschwein halten?

Die BILD dramatisiert:

Abends ist dort (Nauen bei Berlin) ein Jäger unterwegs, will Wildschweine jagen. Er parkt seinen bulligen VW-Pick­up – und geht von einem Hochstand aus auf die Pirsch. 

Parallel hatten es sich eine 23-Jährige und ihr Begleiter auf einer Decke gemütlich gemacht. Was wollten die beiden dort? Wissen sie denn nicht, dass ein Jäger nicht zwischen Liebespaaren und Wildschweinen unterscheiden kann. Es kam, wie es kommen musste:

Der Jäger legt gegen 20 Uhr die Flinte an [….] Doch statt einem Wildschwein trifft das Projektil den Mann und seine Begleiterin! Die Kugel durchschlägt den Mann. Danach dringt das Geschoss in linken Arm der 23-Jährigen. Der alarmierte Notarzt kann nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die 23-Jährige wird notoperiert. Noch konnte sie nicht vernommen werden.

Man darf gespannt darauf warten, mit welchen Worten sich die junge Frau wohl herausreden wird. Wahrscheinlich ist ihr gar nicht klar, was sie dem redlichen Jäger da angetan hat. Vielleicht wird ihm wegen des „Vorfalls“ für einige Wochen sogar der Jagdschein entzogen. Das muss man sich mal vorstellen! Auch wenn im Wald und Flur immer wieder Menschen durch Jäger zu Tode kommen oder ihnen irgendwas abgeschossen wird, darf man daraus keine falschen Schlüsse ziehen. Die Konsequenz eines Jagdverbots wäre ja, dass dann auch keine Tiere mehr erschossen werden. Die würden dann einfach so im Wald herumlaufen. Das kann in Niemandes Interesse liegen.

Die BILD-Zeitung spinnt indes fleißig weiter herum:

„Es gibt zwei wichtige Grundregeln beim Jagen“, erklärte Torsten Reinwald, Pressesprecher des Deutschen Jagdverbandes gegenüber BILD. Man muss das Tier „ansprechen“ heißt es auf Jägerdeutsch. Übersetzt: „Ich muss das Tier so genau sehen, dass ich weiß, welches es ist, ob männlich oder weiblich, ob trächtig.“

So ein kolossaler Blödsinn! Demnächst soll ich die Wildsau wohl auch noch fragen, ob sie „Ute“ oder „Horst“ heißt, ob sie römisch-katholisch oder russisch-orthodox ist? Schon im Wilden Westen galt die Faustregel: „Erst todschießen, dann fragen!“

Die Jagd wird und muss weitergehen!

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Hilfsmittel gegen Tiere – oft der vorletzte Ausweg!

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„Cat Carrier“ – die Tragehilfe für störrische Katzen!

Leider gibt es weiterhin Menschen, die dumm genug sind, sich Tiere „zu halten“ – d. h., sie nehmen ein Tier bei sich auf, weil sie dessen Anwesenheit als „bereichernd“ empfinden.

So unverständlich das auch ist, rein rechtlich ist dagegen nichts zu sagen. Allerdings kommt das dicke Ende für diese Leute so sicher wie das Amen in der Kirche. Denn früher oder später merkt ein jeder, dass ein Zusammenleben mit Tieren alles andere als angenehm ist.

Selbige riechen nämlich unangenehm, haben zudem täglich unzählige flüssige und feste Ausscheidungen, die entsorgt werden müssen. Außerdem leiden die neuen Hausgenossen nicht selten unter eitrigen, hochgradig ansteckenden Krankheiten und Parasiten – genannt seien hier beispielhaft die Toxoplasmose (von der Katze übertragen) oder der Fuchsbandwurm (vom Hund übertragen).

Will man dann die Katze zum Veterinär bringen, so fängt sie an zu kratzen und zu beißen. Dagegen hilft die oben gezeigte Transporthilfe, die mittlerweile auch in Deutschland erhältlich ist.

Überhaupt gibt es allerlei Zubehör für Menschen, die sich aus geistiger Verwirrung oder sonstigen Defiziten heraus ein Tier angeschafft haben. Der Hundehalter bemerkt u. a. schnell, dass jede Töle durchschnittlich 46-mal am Tag bellt (wobei „kläffen“ wohl der passendere Ausdruck wäre). Auch hier hat sich die Industrie mittlerweile etwas einfallen lassen:

Sprühhalsband

Flott in die Fresse gespritzt: Da vergeht selbst der giftigsten Töle das Kläffen!

Anti-Bell

Ein kleiner Tinnitus bringt jeden Hund zur Raison: Bellen ist nicht mehr!

Gegen das Miauen der Katze ist noch kein Mittel bekannt, ebenso wenig wie gegen das ständige Scheißen der Goldhamster.

Letztlich bleibt dem „Tierfreund“, der seine missliche Lage endlich erkannt hat, ohnehin nichts anderes übrig, als beim Veterinär nachzufragen, wie hoch sich die Kosten für eine Einschläferung belaufen. Wer Glück hat, und einen Jäger kennt, kann sich auch hilfesuchend an diesen wenden.

Eine Patrone für ein Jagdgewehr ist meist günstiger als ein Tierarztbesuch.

Was uns Jäger im Jahr 2012 erwartet!

Dummie

Dieses verwaiste Rehkitz überwintert in der Scheune des Hackensteeder-Bauern. Im Frühling ist es dann reif für den Abschuss.

Liebe Förster, Jäger und Fallensteller!

Das Jahr ist noch jung, der Winter ist lang und kalt, was aufgrund der Klimaerwärmung zu erwarten war. Die Natur hilft uns mit niedrigen Temperaturen, die Fauna zu dezimieren, denn viele Tiere (Jungfüchse, Frischlinge, ausgesetzte Kaninchen & Meerschweinchen, usw.) halten die Minusgrade einfach nicht aus. Im Gegensatz zum Menschen ist die Kreatur nun mal völlig verweichlicht.

Aber auch der Mensch muss der Natur helfen. Und hier treten wir Jäger auf den Plan. Dreh- und Angelpunkt des nationalen und internationalen Jägertums ist bekanntlich dieses Blog! Hier werden Jäger und Fallensteller motiviert, hier holen sie sich ihre Informationen. Mit anderen Worten, Waidmänner jeglicher Couleur sind sehr aufgeregt, um nicht zu sagen hochgradig erregt, zumal sie wissen möchten, was im Jahre 2012 hier abgehen wird. Darum will ich Sie, liebe Jagdmänner und Jagdfrauen, auch nicht länger auf die Folter spannen:

Demnächst erwarten den geneigten Leser wunderschöne Fotos von der Igeljagd (mit dem PKW) und von der Delphinhatz (mit der Schiffsschraube). Außerdem ein informativer Bericht über das Angeln im Aquarium (inkl. Kochrezepte für Guppys & Black Mollys). Darüber hinaus wird es coole Gebrauchsanweisungen für Fußfallen geben, aus denen kein Rehkitz entkommen kann.

Waidmanns Gruß!
Heribert Ranzmann 

Berühmte Jäger

Wichtige Staatsmänner, darunter Staatsratsvorsitzende und andere Diktatoren, frönten der Jagd. Dies unterstreicht deutlich, wie wichtig die Jägerei ist, um das natürliche Gleichgewicht unter den Völkern unter den Tieren zu erhalten. Mit anderen Worten: Eine Welt ohne Tiere wäre eine bessere Welt!

Hermann Göring – Reichsjägermeister:

Hermann Göring galt als fett, faul und dumm, und er war ein Jäger. Er ernannte sich deshalb selbst zum Reichsjägermeister, somit war er bis 1945 Chef aller deutschen Waldmänner. Vor ’45 war es übrigens verboten, Jäger als ‚Nazis‘ zu bezeichnen. Nach dem Krieg wurde Göring von Amerikanern gefangen genommen und in eine Art Gummizelle gesteckt (wobei die Wände allerdings aus Stein waren). Görings Jagdtrieb litt sehr, dennoch wurde seine Bitte, wenigstens mal einen Hundewelpen mit eigenen Händen erwürgen zu dürfen, von den Amis ablehnend beschieden – ein Nachkriegsverbrechen, das bis heute nur wenig bekannt ist. Göring beging daraufhin, verständlicherweise, Selbstmord mit eine Zyankali-Brausetablette.

Göring kämpfte für ein Schlesien ohne Tiere!

Erich Honecker – Fuchsjagd per Selbstschussanlage!

An seinem antifaschistischen Schutzwall ließ Erich Honecker Jagd auf Menschen machen, seine Grenztruppen schossen auf Flüchtlinge, als wären es Hasen. Deshalb genießt die DDR auch heute noch bei vielen ihrer Ex-Bürger einen hervorragenden Ruf als vorbildlicher Sozialstaat. Honecker selbst erlegte, wenn er sich mal so richtig entspannen wollte, am liebsten Rehe, Wildschweine und Füchse. Da er auf einem Auge so gut wie erblindet und zudem geistig extrem verwirrt war, mussten seine Lakaien ihm die betäubten Tiere allerdings direkt vor die Füße werfen, damit er sie mit seiner Kalaschnikow überhaupt treffen konnte. “Den Jäger in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf”, so witzelte er gern. Um so tragischer ist es, dass er im Wandlitzer Forst ausgerechnet von einem betagten Iltis überlistet und zu Fall gebracht wurde. Ein Ereignis, das letzlich zum Untergang der DDR führte.

Honecker Jäger, Nonecker Jagd

Honecker spielte in Wandlitz gern wilde Sau!

Honecker, Breschnew, Jagd

Honecker fährt mit Breschnew zum Tieretotmachen!

Idi Amin – Humanist und Jagdfreund!

Idi Amin hasste Menschen, Tiere und Seife.

Wie Hermann Göhring war auch Idi Amin fett, faul und dumm – und ebenfalls Jäger. Leider wurde ihm eine falsch herum gehaltene Elefantenbüchse zum Verhängnis – er schoss sich den Arsch bis hin zur Halskrause auf. Die Dorfbewohner, auf die er eigentlich gezielt hatte, kamen mit dem Schrecken davon.

Josef Stalin: „Kommunismus, das ist Treibjagd plus Elektrifizierung!“

Gilt als Mutter aller Waldmänner: Genosse Stalin!

Stalin, genannt Lenin, war Asket und bekam noch nicht einmal eine ordentliche Erektion zustande. Lediglich wenn er ein Gulag besuchte, regte sich ein wenig Lebensfreude in seiner naturgebräunten Unterhose. Wegen seines riesigen Schnauzers, vor dem sich die meisten Rehe fürchteten, durfte Stalin bei Hetzjagten lediglich als Treiber teilnehmen, aber selbst da versagte er meist kläglich. Aus Wut darüber gründete er die DDR.

Wladimir Putin – FFK-Jägermeister:

Wladimir Wladimirowitsch Putin hat Russland wieder zu dem gemacht, was es einst war: zur Sowjetunion! Zu seinen weiteren Verdiensten gehört außerdem die Erfindung des Nacktjagens:

Ohne Hemd und ohne Hös'chen hält Putin in der Hand das Dös'chen!