Archiv der Kategorie: Video

Jäger rettet Kind: Gorilla im Zoo erschossen!

Liebe Mitjäger,

als ich vor einigen Jahren forderte, auch in Zoologische Gärten die Bejagung von Tieren zu betreiben, wurde ich verhöhnt und ausgelacht.

Seitdem wurden immer wieder Menschen durch Zootiere verletzt, einige kamen ums Leben. Vor einigen Tagen nun stürzte ein kleiner Bub in ein Gorilla-Gehege, wo ihm ein sogenannter „Silberrücken“ gefährlich hätte werden können. Geistesgegenwärtig griff ein Mitarbeiter der Einrichtung – der auch für die Jagd ausgebildet ist – zur Flinte und machte das Tier unschädlich. Die Bestie ist tot, das Kind gerettet: Ein Drama mit einem glücklichen Ausgang also, möchte man meinen. Doch „Tierschützer“ laufen inzwischen Sturm: „Zorn auf die Eltern nach dem Gorilla-Drama im Zoo“, titelt gestern beispielsweise Die Welt.

Das Kind spielt offenbar keine Rolle mehr, ein Teil der Öffentlichkeit stellt sich mittlerweile nur noch die Frage, ob man den „armen Gorilla“ nicht hätte verschonen können. Auf den Videoaufnahmen ist tatsächlich kein direkter Angriff auf das Kleinkind zu sehen. Der Affe zottelt den schwerverletzten Jungen lediglich brutal durchs eiskalte Wasser, um ihn schließlich auf ein höher gelegenes Plateau zu verschleppen. Vielleicht wäre da oben alles glimpflich ausgegangen. Der Gorilla hätte das Kind möglicherweise in die muskulösen Arme genommen, um es zärtlich zu streicheln. Vielleicht hätte er dem Kind sogar eine schlabbrige Banane zur Stärkung angeboten.

Was „Tierschützer“ aber gern vergessen: Tiere aller Art sind unberechenbar! Vielleicht hätte der Gorilla auch seine gewaltigen Pranken gehoben, um dem unglückseligen Kind den Schädel einzuschlagen. Das wäre für ein Tier solcher Größe kein Problem, und Gewissensbisse kennen Gorillas nun einmal nicht. Entsprechend durfte der Tierpfleger/Jäger die Entscheidung des Tieres nicht abwarten. Es war zu 100 % richtig, sofort und gezielt zu schießen. Ich bedanke mich, sicherlich auch im Namen zahlreicher anderer Menschenfreunde, vom ganzen Herzen bei dem Schützen!

Und die Eltern des Jungen? Die sollen doch jetzt auch irgendwie schuld gewesen sein?! Vielleicht hätten sie ihren Bub besser an die Leine legen sollen? Zumindest aber ununterbrochen auf ihn aufpassen müssen? Es ist schließlich noch nie zuvor vorgekommen, dass Eltern ihren Nachwuchs mal für ein paar Sekunden aus den Augen verlieren…

Natürlich kommt das vor, auch im Zoo! Kinder sind die reinsten Energiebündel, die kann man nicht in Zwangsjacken stecken… Und deshalb sollte es sollte zur Pflicht für jeden Zoo werden, mindestens einen Jäger bereitzustellen.

Ihr
Heribert Ranzmann

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Halali oder Der Schuss ins Brötchen

Liebe Mitjäger,

selbst grenzdebile Charaktere (wie der Guffe Zacharias Korsalka sowie andere Teilnehmer des Antiveganforums) stellen fest: Jagdsatire ist grundsätzlich verkrampft und witzlos.

Perverser Jäger devot bei Domina

Arschgeweih auf dem Kopf: Perverser Jäger bei der Domina!

Das gilt auch für das Machwerk Halali oder Der Schuss ins Brötchen. Ein Film, der nicht etwa den Mut und den selbstlosen Einsatz der Jäger in den Vordergrund stellt, sondern der ein groteskes Zerrbild unserer Zunft malt. So kraucht ein Jäger als devoter Wildbock verkleidet durchs Domina-Bordell … oder ein hochbetagtes Mitglied unserer Zunft schießt vom Sterbebett aus noch auf Waldschädlinge. Wir Jäger werden als versoffen, dumm, eitel und pervers dargestellt.

Sterbender Jäger schießt immer noch

Letzter Schuss vorm Abkratzen: Jagd aus dem Rettungswagen heraus!

Zugegeben, es gibt Jäger, die volltrunken und scharf bewaffnet auf dem Hochstand klettern (siehe hier und auch hier), oder Waidmänner, die gern auf Hunde und Katzengetier schießen. Doch im Film Halali oder Der Schuss ins Brötchen werden solche Einzelfälle als Jäger-Alltag dargestellt.

Bitte schreiben Sie deshalb umgehend an ARD und ZDF, um eine erneute Ausstrahlung dieses filmischen Pamphlets zu verhindern. Ich selbst habe leider keine Zeit, um Briefe zu schreiben.

Waidmanns Gruß!
Ihr Heribert Ranzmann

Der offizielle Jäger-Witz 2012 (oder so)