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Die Jagd

Das Blog für den deutschen Jäger

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Wild und Hund

Hasenfest

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Hasenfest

Liebe Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Fallenstellerinnen und Fallensteller!

Ich wünsche frohe Ostern und weiterhin eine erfolgreiche, ertragreiche Jagd!

Ihr Heribert Ranzmann!

Leseempfehlung zu den Feiertagen: Die Nacht der Ostersauen

Jäger erlegt die eigene Mutter und berichtet stolz davon im „Wild und Hund“-Forum!

Aesung
Mutter Mutznock: Letzte Äsung, bevor sie niedergestreckt wurde!

Überpopulation

Neulich ging ich mit meiner Mutter, sie ist knapp 90, ein wenig im nahegelegenen Wald spazieren. Plötzlich fiel mir ein, dass es in Deutschland vielzuviele alte Menschen gibt. Überbevölkerung, schmale Rente, Belastung der Krankenkasse.

Da erinnerte ich mich, wie die Jäger solche Probleme bei den Tieren lösen. Zunächst warf ich meiner Mutter ein paar Kirrbrocken hin, Schwarzwälder Kirschtorte mochte sie immer so gerne. Dann lockte ich sie mit einer speziellen Pfeife, die die Stimme ihrer besten Freundin Gertrud imitierte. Ich nahm einen großen Stock und schlug ihr auf den Spiegel, worauf sie zu Boden stürzte. Mit einer doppelläufigen Büchse bearbeitete ich sie dann weiter. Sie rollierte und schlegelte heftig, als der Hund sie am Hals packen wollte. Daraufhin fing sie heftig an zu klagen, sodass der Hund von ihr abließ.

Leider hatte ich den Trägerschuss verfehlt, sodass das Stück abgängig war. Allerdings schweißte sie heftig, was mir bei der Nachsuche sehr half. Zum Glück fand ich bei ihr kein Feuchtblatt und keine verkümmerte Brunftrute im Schamspalt, so blieb ihr auch die Perückenbildung erspart. Alsdann schlug ich sie aus der Decke, fachmännisch vom Träger abwärts über das Brustbein, die Lauscher zunächst an der Decke lassend.

Federn raus, Decke weg, Ofen an. Der örtliche Metzger meinte, er könne leider nichts dafür bezahlen. Das war ein köstliches Mahl und ein unvergessliches Erlebnis, an das ich noch gerne und oft zurückdenke.

S. Mutznock

Link zum Original-Bericht: hier klicken!

Dieses Jagderlebnis fand ich im „Wild und Hund“-Forum. „Wild und Hund“ ist eine renommierte Zeitschrift für die Jagd … genauso, wie der „Spiegel“ eine renommierte Zeitschrift für Politik ist. Viele Jäger lesen „Wild und Hund“ auf dem Hochstand, so ganz nebenher, während sie auf Tiere schießen, oder daheim auf dem Lokus, während sie anderweitig einen abdrücken. Auch ich, liebe Mitjäger, bin seit Jahren ein begeisterter Leser dieser Zeitschrift, die – wie gesagt – im Internet ein großartiges Forum unterhält. Dort kann man herrliche Jagderlebnisse austauschen oder andere Jäger privat kennenlernen, so richtig, mit allem Drum und Drin. Sigmund Mutznock ist den Lesern dieses Blogs kein Unbekannter, den obigen Beitrag im „Wild und Hund“-Forum entdeckte ich jedoch erst vor kurzem.

Heil Jagd!
Ihr Heribert Ranzmann 

wald_flucht
Kurz bevor Mutter Mutznock erlegt und verspeist wurde, versuchte sie sich noch ins dichte Unterholz zu flüchten.

Die Nacht der besoffenen Jäger

besoffener jäger
Erst liegt die Sau, dann der Jäger!

Nach Einbruch der Dunkelheit sollten wir Waidmänner nicht allzu dolle besoffen sein, und das nicht nur wegen des in unserer Zunft besonders gefürchteten Bierdurchfalls, den man auf dem Hochstand kaum unter Kontrolle bekommt.

Wenn dem Jäger vor Suff die Ohren pfeifen und sich die Welt vor seinen Augen dreht, ist es sogar möglich, dass er Liebespärchen (die im Mondlicht auf der Lichtung vögeln) abknallt … oder sogar ganze Schulklassen zur Strecke bringt, die im Wald ihre jährliche Nachtwanderung abhalten.

Dennoch besteht für manchen Waidmann kein Anlass, beim nächtlichen Ansitzen die Finger von Schnaps und Bier zu lassen und das Saufabenteuer später stolz im Wild-und-Hund-Forum auszuposaunen:

Wir schreiben Samstag den 30.03.2002! Ich bin mal wieder Jagdgast in dem 1600 ha großen, landschaftlich herrlich gelegenen, Revier meines besten Freundes Michael. Nachdem durch andere Hand schon 2 Überläuferkeiler in der fast vergangenen Woche zur Strecke gekommen sind, will ich mein Glück auch noch einmal versuchen. Bei dem jetzt folgenden Ansitz wieder kein Schwarzkittel an der Kirrung oder am Waldrand auf dem Wildacker. Außer Rehwild ist bei diesem Ansitz nichts auszumachen. Ich schaue auf die Uhr – Mitternacht – na dann kann ich ja noch, denke ich. Auf einmal meldet sich mein Handy. Michael ist dran und fragt, wie lange ich noch sitzen will. Habe natürlich die Zeitumstellung vergessen. Ist ja jetzt schon 1:00 Uhr in der Nacht. Also abbaumen und zurück zur Hütte.

Nach einer Flasche Bier wollen wir zu Bett gehen, dieses dringende Vorhaben wird dadurch unterbrochen, dass ein Mitjäger eine Sau gestreckt hat. Also wieder Mantel und Stiefel an, raus in den Geländewagen und die Sau bergen. An der Hütte angekommen, erst einmal einen Schnaps auf das 40 kg schwere Keilerchen. Übrigens Sau Nr. 73 in diesem Jagdjahr. Trotz einer solchen Strecke gehen die Schwarzwildbestände auch in diesem Revier stetig nach oben. Eine ähnliche Entwicklung wie in unserem eigenen Revier in Bad Berleburg!

Nach getaner Arbeit wieder fertig machen für das Bett. Endlich! Doch kurz bevor man sich den Träumen hingeben darf, steht wieder einer unserer Mitjäger in der Tür. Sau liegt! Unglaublich was für eine Nacht! Also wieder rein in die Klamotten – Sau bergen. Das selbe Spiel. Jetzt wird nicht mehr an Schlafen gedacht. Noch 2 Stunden bis Sonnenaufgang. Also einige Biere, Schnäpse und interessanter Themen später mache ich mich auf den Weg zu einer Ansitzleiter im Wald, um den Sauen den Rückwechsel abzuschneiden!

Vor mir liegt eine ca. 10 m breite Schneise, ansonsten lückiger Fichtenbestand der stellenweise gut einzusehen ist. Nach kurzer Zeit bemerke ich auf der Schneise eine Bewegung. Hingeschaut – nichts zu sehen – wohl doch nur eine Täuschung. Zu wenig Schlaf denke ich mir und warte weiter ab. Ich schaue rechts von mir durch den Bestand. Auf einmal meine ich Läufe erkennen zu können. Denke an ein Stück Rehwild, doch auf einmal bin ich hellwach. Sauen, 1 stärkerer Überläuferkeiler vorweg. 2 kleinere ca. 20 m hinterher.

Ich fackele nicht lange und bringe meine Repetierbüchse in Anschlag. Wenn alles klappt könnte ich eine Dublette machen, denke ich. Also das erste Stück steht breit, das Absehen saugt sich auf ca. 60-70 m auf dem Teller fest. Normalerweise keine Stelle wo ich meine Kugel plaziere, jedoch bin ich mir meiner Leistung mit der Büchse bewusst und Schuss. Die Sau liegt im Feuer. Die anderen beiden verfallen nach dem Knall in einen Troll genau in die Richtung ihres verendeten Artgenossen. Schnell repetiert, mitgefahren und…. der Schuss ist raus. Im Feuer wirft das Überläuferchen nahezu einen Salto und liegt!!!

Nach kurzer Wartezeit schreite ich zu meinen beiden Ostersauen die mit gutem Schuss vor mir liegen. Am letzten Tag im Jagdjahr noch so ein unvorstellbares Glück zu haben kann ich gar nicht fassen. Meine Freude ist riesig. Mein Freund und ich bergen die beiden Stücke, versorgen sie und haben danach ein doch eher ungewöhnliches Osterfrühstück. Bestand zu großen Teilen aus Semmeln, Bier, Wein und vielen undefinierbaren Schnäpsen, aber zu so einem Anlaß – wer hätte sich da nicht unglaublich gefreut?

Wenigstens ein einziger Kollege („Wildschütz“) sieht das strafrechtlich relevante Verhalten des Forenusers „Saujäger“ im kritischen Licht:

Streit um besoffene Jäger

Dafür erntet er bei einem anderen Teilnehmer („Shorty“) jedoch keinen Beifall. Im Gegenteil, dieser findet nichts Schlimmes am asozialen, kriminellen Gebaren des „Saujägers“:

Betrunkener Jäger wird unterstützt

Na, dann: Prost … und weiterhin gute Jagd!

Aufregung im Antiveganforum

Massenhysterie im Antiveganforum
Die Schreiber im Antiveganforum leiden unter Trauer, Ohnmacht und Zorn!

Vor einigen Jahren war der inzwischen verblichene Schlachtermeister Karl-August Bromme so frei, meine Seite im Forum der überaus bedeutenden Jagdzeitschrift „Wild und Hund“ zu verlinken. Brommes Kumpel, der Hobby-Psychologe Sigmund Mutznock, mischte ebenfalls mit. Irrtümlicherweise hielten die im Wild-und-Hund-Forum agierenden Jäger meine Texte für Satire, was natürlich unsinnig war, denn alles, was ich schreibe, war schon immer bier- und bitterernst gemeint.

Dennoch gerieten die Wild-und-Hund-Schreiberlinge zusehends aus der Fassung. Zunächst wurde – selbstverständlich!Biber gelbe Zähnekonstatiert, dass Jagdsatire grundsätzlich witzlos, verkrampft und langweilig sei. Ein User mit dem putzigen Nick „Biber“ (Biber sind skurrile Nagetiere mit fettigem Fell und eklig-gelben Zähnen) rief seine Mitjäger sogar dazu auf, Strafanzeige gegen mich zu stellen. Welcher Straftat ich mich schuldig gemacht hätte, verriet der Gelbzahn nicht.

Als sich Karl-August Bromme und Sigmund Mutznock im Laufe der Diskussion lustig über den Zwergenaufstand machten, drehte „Biber“ völlig durch und veröffentlichte Anschrift, Telefonnummer und Kontodaten eines Unbeteiligten, den er fälschlicherweise hinter meiner Seite vermutete, bei dem es sich aber lediglich um den Betreiber eines von mir genutzten Kurzurl-Dienstes handelte. Gewiss war es die Redaktion der Zeitschrift „Wild und Hund“ (zu deren enthusiastischsten Lesern ich mich zählen darf) selbst, die dem irren Treiben ein Ende setzte und den den größten Teil des Threads löschen ließ, so dass man sich heute nicht mehr über den Ausbruch spontaner Massenhysterie amüsieren kann.

Nun, viele Jahre später, werden meine Internetbeiträge endlich wieder einmal zur Kenntnis genommen: von einigen wenigen Teilnehmern des „Antiveganforums“! Nun bin ich nicht nur begeisterter Jäger, sondern hasse überdies auch Veganer wie die Pest. Wer noch nie ein argentinisches Rindersteak aß (medium gegrillt, mit Backkartoffel in Folie serviert… mmhhh, lecker!), hat praktisch umsonst gelebt. Auch ein Hackepeterbrötchen mit viel Zwiebeln, Salz und Pfeffer ist praktisch unverzichtbar.

Für mich sind Veganer einfach Spinner, bei denen die halbimpotenten Männer Kinderschlüpfer häkeln, während ihre bescheuerten Frauen vorm nächstbesten Supermarkt zum Israel-Boykott aufrufen. Dennoch wäre es mir zu dumm, mich in einem Anti-Vegan-Forum über eben solche Leute, die ich nicht ausstehen kann, zu echauffieren. Psychologisch gesehen ist es pathologisch, sich permanent mit Dingen zu beschäftigen, über die man sich ärgert.

So mag eine gewisse geistige Verwirrung ursächlich dafür sein, dass vereinzelte Teilnehmer des Antiveganforums mein Blog für Jagdsatire halten.

Jagdsatire, so stellen die Forenschreiberlinge allerdings folgerichtig fest, ist grundsätzlich witzlos, verkrampft und langweiligselbstverständlich!

Elektrische Briefe an den Jägermeister

Sehr geehrter Herr Ranzmann,
ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestolpert und muß sagen: Sie ist prima gelungen. Aber: Sie glauben doch nicht wirklich, daß Sie mit Waffenfetischisten wie mit normalen Menschen reden können? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es sich bei diesen Menschen um einen pöbelnden Haufen handelt, der nicht das geistige Niveau besitzt, sich auf sprachlicher Ebene mit Andersdenkenden auseinanderzusetzen.
Grüße aus dem Norden
Ihr Kpt. Harm Uwe H.

Hab Euren Link nach einstündigem ziemlich deprimierenden „Blättern“ im Forum „Wild und Hund“ gefunden. Ich glaub zwar nicht, dass Ihr hier wesentlich mehr von der heimischen Fauna versteht als die Waidmänner dort, aber hier gibt’s wenigstens was zu lachen 🙂
Hans M.

Glückwunsch! Da ist Ihnen eine wirklich redliche Seite gelungen! Ganz und gar unredlich und bösartig ist dagegen die Seite http://www.forumnatur.de des bekannten Spirituosenmaklers Underberg. Redliche Männer wie Sie sollten dort einmal richtig aufräumen!
Guten Tag!
Schorsch-Sepp

Gerade habe ich eure schöne Umweltseite entdeckt. Endlich einmal ein vernünftiger Beitrag zum Thema Umweltschutz
Daniel

Hallo Jagdfreund,
ich habe schon bessere Satiren zum Thema Jagd gesehen!
Lepi

Hallo Lepi!
Wenn ja, dann gebe doch bitte auch mal solche Seiten hier an. Ich liebe nämlich Satiren zur Jagd. Na klar, jagd.de, Forum Natur und andere Jagdseiten kenne ich auch. Das ist natürlich Jagdsatire pur. Gegen solche Seiten hat es jede Satire schwer. Nur gut Satire von Nichtjägern sammel ich noch. Also sag mal an! Detlef

Hi Lepi!
Was gefällt dir denn nicht an der Seite? Mir gefallen total die Eichhörnchen, die Nüsse von den Bäumen werfen und Dachschäden verursachen! Und die Fotos finde ich auch super! Freundlich grüßt: Daniel

Hallo Lepi!
Du hast wohl nichts übrig für feinsinnige Satire? oder gehörst du am Ende selbst zu den Grünröcken? Ach nee, dann würdest du die Seite ja gar nicht verstehen …
Gruß, Chris

Nun ja , soll wohl sicher alles nur ein Späßchen sein hier, aber trotzdem………. ist wohl unschwer zu erkennen, was für einen Hass du auf die Jägergilde speziell haben mußt. Wenn du auch einer von denen bist, die leider keine Ahnung haben, was passieren würde – gäbe es die nicht, dann kann ich nur sagen: armer Kerl. Und wenn es bei dir hier schon um Umweltschutz im weitesten, wenn auch spaßigen (haha, was haben wir gelacht) Sinne geht: bewahre uns vor deinem Auftreten in der Öffentlichkeit. Nichts für ungut, aber hier soll ja wohl jeder seine Meinung sagen können, egal ob pos. oder neg. Katja

Werter Herr Grünrock
Nun, schreibe ich meinen ersten Beitrag, obwohl ich noch etwas warten wollte auf die Reaktionen der anderen…So bin jetzt nicht beeinflusst von den vorherigen Beiträgen. Ich wünsche Ihnen, dass Ihre Seite die Betroffenen nachdenklich macht und Sie noch viele kontroverse Wechselreden führen können, in angemessenem Ton! Sie können auf viele unangenehme Kommentare gefasst sein!
Ich werde Sie beobachten, Tierfreundin Frau Böhler

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