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Wie ein sperriger Wohnzimmerschrank einen Vollblutjäger aus mir machte!

Vogeljäger Karl Wegenpeter

Vollblutjäger Karl Wegenpeter vor seinem Haus in Rinteln

Zur Person: Karl Wegenpeter wurde 1957 in der Nähe von Rinteln, also im wunderschönen Weserbergland, geboren. In Rinteln besuchte er dann auch einige Jahre die Grundschule. Später blieb ihm eine Lehre/anderweitige Ausbildung erspart, da er als einziger Sohn der Familie die Hühnermast des Vaters erben sollte.

Im Alter von 20 Jahren übernahm er das Unternehmen, das 6 Monate danach zunächst in die Insolvenz und dann in Konkurs ging. Seither lebt Karl Wegenpeter von einer kleinen Frührente und widmet sich seinen Steckenpferden, die da wären: 1. die Jagd und 2. die Politik und 3. das Internet.

Im herrlich gelegenen Rintelner Jagdrevier ist er der Treiberchef, außerdem ist er für den Einkauf der Spirituosen zuständig. Schnaps sei der „Treibstoff der Treibjagd“, so scherzt er gern.

Karl Wegenpeter ist praktizierender „Reichsbürger“, einer Gruppierung, die die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat anerkennt und die Behörden deshalb bis aufs Blut bekämpft. Politik sei schließlich sehr wichtig, betont Wegenpeter gern. Deshalb habe er in seinem Haus am Stadtrand von Rinteln auch mehrere große Bilder von Wladimir Putin, Erich Honecker und Adolf Hitler aufgehängt.

Im Internet ist Wegenpeter ebenfalls hochaktiv. Er schreibt fleißig – unter Pseudonym versteht sich – im „Anti-Vegan-Forum“ und lädt häufig Videoclips auf den Server der Pornoseite X-Hamster hoch.

Wie er zur Jagd gekommen ist? „Ich konnte dieses widerliche Viehzeug noch nie leiden. Wenn daheim unsere Morle im Weg saß, dann hab‘ ich ihr immer zünftige Fußtritte verpasst! Und dem Hofhund hab ich sogar mal eins mit der Bratpfanne über den Schädel gehauen. Das hat geraucht, kann ich euch sagen, der ist nicht mehr aufgestanden, der dumme Köter“, erzählt er lachend.

Endgültig zum Jäger wurde Karl Wegenpeter durch ein Schlüsselerlebnis, das er als 14-Jähriger hatte. In einer lauen Sommernacht flog nämlich ein junger Spatz in das Wohnzimmer des Einfamilienhauses, in dem der junge Karl mit seinen Eltern lebte.

Zu allem „Unglück“ fiel der Spatz hinter den Wohnzimmerschrank, ein gewaltiges Ungetüm, das noch aus der Kaiserzeit stammte. Der kleine Vogel hing scheinbar unrettbar zwischen Schrank und Zimmerwand fest. „Vater war in der Kneipe, Mutter beim Einkaufen, also war meine Schlauheit gefragt“, erklärt Wegenpeter.

Er runzelt nachdenklich die Stirn: „Damals, als 14-Jähriger, war ich ein richtig dicker Junge. Ja, total fett war ich! Ich futterte also erstmal zwei Nutellabrote, dann kam mir eine Idee. Ich lehnte mich mit meinen breiten Kreuz gegen den Schrank, stemmte mich mit aller Kraft dagegen. Der Schrank war schwer, aber ich war schwerer. Der Schrank bewegte sich, und ich drückte ihn immer näher an die Wand ran.“

Wieder lacht Karl Wegenpeter sein herzliches Lachen. „Das war natürlich das Ende für den kleinen Spatzen, der gab keinen Mucks mehr von sich, der war bestimmt total zerquetscht. Danach hat es tagelang nach Verwesung gestunken, denn an den Vogelkadaver kamen wir natürlich nicht ran. Aber irgendwann war auch das vorbei.“ Zufrieden lehnt er sich zurück. „Das ist ein Jagderlebnis, an das ich mich gern und oft erinnere!“

spatzi

Spatzen können nervtötend sein, besonders wenn sie hinter den Wohnzimmerschrank gefallen sind!

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„Jäger“ und „Reichsbürger“ erschießt Polizisten

Reichsbürger und Jäger schießt auf Polizisten

Der deutsche Jäger schießt auf Mensch und Tier

Ein deutscher Jäger, Herr Wolfgang Plan, hat einen Polizisten erschossen. Ein SEK-Kommando wollte seine Waffen einkassieren.

Das Jagen soll eine Geisteskrankheit sein, behauptete einst Theodor Heuss, der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Einer „Jägerei ist eine Nebenform von menschlicher Geisteskrankheit, von der ich nie befallen war. Aber: sie ist. Auch Diplomaten und deutsche Staatsmänner, die dafür gelten, die sich dafür halten, sind anfällig.“

Das ist natürlich Unfug. Das würde ja bedeuten, dass alle Jäger bekloppt im Oberstübchen sind. Irre sollen auch die sogenannten „Reichsbürger“ sein. Zu denen gibt es einen Wikipedia-Artikel. Damit Sie den komplizierten Scheiß nicht extra lesen müssen, erkläre ich in kurzen Worten, worum es geht:

„Reichsbürger“ glauben, dass wir nicht in einem Staat leben, sondern in einer Firma, die seit dem 2. Weltkrieg den ehemaligen West-Alliierten gehört. Die Firma heißt „BRD GmbH“ und soll teilweise auch Israel (also den Juden) gehören. Um gegen all das zu protestieren, leben die „Reichsbürger“ von Hartz 4 und oder sonstwie auf Kosten der Steuerzahler.

Rechnungen werden grundsätzlich nicht bezahlt, und wenn dann irgendwann der Gerichtsvollzieher auftaucht, dann legt man ihm erst einmal Fesseln an. Auch vor Gericht macht man ordentlich Rabatz.

Wolfgang Plan ist sowohl Jäger als auch Reichsbürger. Er hatte in seiner Wohnung über 30 scharfe Waffen gehortet, weil er damit die „BRD GmbH“ bekämpfen wollte. Als ein SEK-Kommando bei ihm auftauchte, schoss Wolfgang Plan mit seiner Jagdflinte durch die Wohnungstür und traf einen der Polizisten tödlich. Als Jäger war Wolfgang Plan es schließlich gewohnt, aus dem Hinterhalt auf Lebewesen zu schießen.

Wenn man der Theorie des Theodor Heuss folgen mag, war Wolfgang Plan mit doppelter Geisteskrankheit geschlagen: „Reichsbürger“ und „Jäger“  – geballter Irrsinn.

Mir hat dieser Polizistenmord derart zugesetzt, dass ich sofort ins Jagdrevier bin, wo ich 12 Stück Reh, 4 Stück Wildschwein und 1 Stück Eichhörnchen zur Strecke gebracht habe!

Weiterhin eine gute Jagd (auf was auch immer) wünscht Ihnen:

Heribert Ranzmann, der Waidmann Ihres Vertrauens!