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Halali oder Der Schuss ins Brötchen

Liebe Mitjäger,

selbst grenzdebile Charaktere (wie der Guffe Zacharias Korsalka sowie andere Teilnehmer des Antiveganforums) stellen fest: Jagdsatire ist grundsätzlich verkrampft und witzlos.

Perverser Jäger devot bei Domina

Arschgeweih auf dem Kopf: Perverser Jäger bei der Domina!

Das gilt auch für das Machwerk Halali oder Der Schuss ins Brötchen. Ein Film, der nicht etwa den Mut und den selbstlosen Einsatz der Jäger in den Vordergrund stellt, sondern der ein groteskes Zerrbild unserer Zunft malt. So kraucht ein Jäger als devoter Wildbock verkleidet durchs Domina-Bordell … oder ein hochbetagtes Mitglied unserer Zunft schießt vom Sterbebett aus noch auf Waldschädlinge. Wir Jäger werden als versoffen, dumm, eitel und pervers dargestellt.

Sterbender Jäger schießt immer noch

Letzter Schuss vorm Abkratzen: Jagd aus dem Rettungswagen heraus!

Zugegeben, es gibt Jäger, die volltrunken und scharf bewaffnet auf dem Hochstand klettern (siehe hier und auch hier), oder Waidmänner, die gern auf Hunde und Katzengetier schießen. Doch im Film Halali oder Der Schuss ins Brötchen werden solche Einzelfälle als Jäger-Alltag dargestellt.

Bitte schreiben Sie deshalb umgehend an ARD und ZDF, um eine erneute Ausstrahlung dieses filmischen Pamphlets zu verhindern. Ich selbst habe leider keine Zeit, um Briefe zu schreiben.

Waidmanns Gruß!
Ihr Heribert Ranzmann

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Aufregung im Antiveganforum

Massenhysterie im Antiveganforum

Die Schreiber im Antiveganforum leiden unter Trauer, Ohnmacht und Zorn!

Vor einigen Jahren war der inzwischen verblichene Schlachtermeister Karl-August Bromme so frei, meine Seite im Forum der überaus bedeutenden Jagdzeitschrift „Wild und Hund“ zu verlinken. Brommes Kumpel, der Hobby-Psychologe Sigmund Mutznock, mischte ebenfalls mit. Irrtümlicherweise hielten die im Wild-und-Hund-Forum agierenden Jäger meine Texte für Satire, was natürlich unsinnig war, denn alles, was ich schreibe, war schon immer bier- und bitterernst gemeint.

Dennoch gerieten die Wild-und-Hund-Schreiberlinge zusehends aus der Fassung. Zunächst wurde – selbstverständlich!Biber gelbe Zähnekonstatiert, dass Jagdsatire grundsätzlich witzlos, verkrampft und langweilig sei. Ein User mit dem putzigen Nick „Biber“ (Biber sind skurrile Nagetiere mit fettigem Fell und eklig-gelben Zähnen) rief seine Mitjäger sogar dazu auf, Strafanzeige gegen mich zu stellen. Welcher Straftat ich mich schuldig gemacht hätte, verriet der Gelbzahn nicht.

Als sich Karl-August Bromme und Sigmund Mutznock im Laufe der Diskussion lustig über den Zwergenaufstand machten, drehte „Biber“ völlig durch und veröffentlichte Anschrift, Telefonnummer und Kontodaten eines Unbeteiligten, den er fälschlicherweise hinter meiner Seite vermutete, bei dem es sich aber lediglich um den Betreiber eines von mir genutzten Kurzurl-Dienstes handelte. Gewiss war es die Redaktion der Zeitschrift „Wild und Hund“ (zu deren enthusiastischsten Lesern ich mich zählen darf) selbst, die dem irren Treiben ein Ende setzte und den den größten Teil des Threads löschen ließ, so dass man sich heute nicht mehr über den Ausbruch spontaner Massenhysterie amüsieren kann.

Nun, viele Jahre später, werden meine Internetbeiträge endlich wieder einmal zur Kenntnis genommen: von einigen wenigen Teilnehmern des „Antiveganforums“! Nun bin ich nicht nur begeisterter Jäger, sondern hasse überdies auch Veganer wie die Pest. Wer noch nie ein argentinisches Rindersteak aß (medium gegrillt, mit Backkartoffel in Folie serviert… mmhhh, lecker!), hat praktisch umsonst gelebt. Auch ein Hackepeterbrötchen mit viel Zwiebeln, Salz und Pfeffer ist praktisch unverzichtbar.

Für mich sind Veganer einfach Spinner, bei denen die halbimpotenten Männer Kinderschlüpfer häkeln, während ihre bescheuerten Frauen vorm nächstbesten Supermarkt zum Israel-Boykott aufrufen. Dennoch wäre es mir zu dumm, mich in einem Anti-Vegan-Forum über eben solche Leute, die ich nicht ausstehen kann, zu echauffieren. Psychologisch gesehen ist es pathologisch, sich permanent mit Dingen zu beschäftigen, über die man sich ärgert.

So mag eine gewisse geistige Verwirrung ursächlich dafür sein, dass vereinzelte Teilnehmer des Antiveganforums mein Blog für Jagdsatire halten.

Jagdsatire, so stellen die Forenschreiberlinge allerdings folgerichtig fest, ist grundsätzlich witzlos, verkrampft und langweiligselbstverständlich!