deutsche_jagd
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Bereits Manfred von Hollersleben (1897 – 1973) wusste: „Wo findet man denn noch solche Manneszucht, Trinkfestigkeit und stramme Kameradschaft wie beim deutschen Jäger?“ Eine Binsenweisheit, die sich täglich – und vor allem weltweit – immer wieder bestätigt!

Elefanten gelten als die größten Parasiten der afrikanischen Steppe. Die Ungetüme fressen Megatonnen an Pflanzen und zertrampeln mit ihren Klumpfüßen die Landschaft. Die Deutschen, die sonst immer vorneweg mitmischen, wenn es darum geht, die Welt zu retten, sehen tatenlos zu. Umso stolzer kann unsere Nation sein, dass ausgerechnet einem deutschen Waidmann die Ehre zuteil wurde, den ältesten und größten Elefanten Afrikas zu beseitigen.

Nun hat ein deutscher Jäger im selben Land einen Elefanten erschossen – und zwar angeblich den größten, der in Afrika seit 30 Jahren gesichtet wurde. Rund 53.000 Euro soll der Deutsche an einen regionalen Veranstalter bezahlt haben, um in einem für die private Jagd freigegebenen Areal am 8. Oktober zu jagen, wie telegraph.co.uk berichtet. Die „großen Fünf“ wollte er erschießen, also Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn und Elefant. Auf der Jagd nach dem Elefantenbullen wurde er von einem einheimischen Guide begleitet. „Es war eine legale Jagd und der Jäger hat nichts falsch gemacht“, sagt dieser.

Natürlich hat der deutsche Jäger nichts falsch gemacht! Sind es doch sonst die Einheimischen (im Zeitungsartikel als „Wilderer“ herabgewürdigt!), die sich der Wald- und Steppenschädlinge annehmen:

Laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ töten Wilderer in Afrika rund 50.000 Elefanten pro Jahr, um den Bedarf an Elfenbein und die Bereitstellung von Zutaten für die traditionelle chinesische Medizin zu decken.

Warum bezeichnet man Menschen, die die Zutaten für Medizin bereitstellen, als „Wilderer“. Das weiß wohl nur die Lügenpresse selbst. Medizin dient der allgemeinen Gesundheit! Auch sonst wird frech zusammengesponnen:

Der Vorsitzende eines großen lokalen Tierschutzverbandes (Zimbabwe Conservation Task Force) zeigt sich empört: „Wenn ein Einheimischer ein Tier erschießt, um seine Familie zu ernähren, muss er mit 5-15 Jahren Gefängnis rechnen. Reiche Touristen kommen ungeschoren davon. Was für eine Botschaft ist das für die Menschen?“

Das hat da unten bestimmt niemand gesagt. Wenn uns später einmal unsere Urenkel fragen: „Warum habt ihr damals nichts gegen die Elefanten getan?“, dann werden wohl nur wir Jäger eine plausible Antwort geben können.

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