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Angebliche Gefährdung eines Schülers durch Jäger ist für die Lügenpresse ein gefundenes Fressen!

Die Besinnlichkeit, die viele Menschen mit dem Weihnachtsfest verbinden, die verbinden wir Jäger mit der Drückjagd: Ein wunderbares gesellschaftliches Ereignis, bei dem Schädlinge (in diesem Fall Wildschweine) aufgescheucht und vor die Flinte des Waidmanns getrieben werden.

Im Landkreis Göttingen versucht nun ein 14-jähriger Schüler, die Jägerschaft in Verruf zu bringen, indem er behauptet, ein Jäger hätte rücksichtslos in seine Richtung geballert. NDR-Online schreibt:

Nach Angaben der Polizei war ein 14-jähriger Schüler mit seinem Fahrrad auf dem Heimweg, als in der Nähe des Wendebachsees mehrere Schüsse abgefeuert wurden. Der Junge habe sich nach eigenen Angaben auf den Boden geworfen, gebrüllt und seine rote Schultasche in die Luft geschleudert. Trotzdem hätte der Jäger noch dreimal in die Richtung des Schülers geschossen, offenbar um ein verletztes, fliehendes Wildschwein zu treffen. Der 14-jährige Schüler erlitt einen Schock, blieb aber ansonsten unverletzt.

Wieso benutzt ein Bub überhaupt einen roten Ranzen? Die Eltern sollten sich wirklich ernsthaft Sorgen um ihren Sohn machen! Durch das Herumgebrülle und das Hochwerfen der Tasche sind viele Tiere verscheucht und damit dem Jagdgeschehen entzogen worden! Dieser Junge war übrigens keine Sekunde gefährdet, denn der deutsche Jäger ist ohne Weiteres in der Lage, bis zu 30 cm an dem Gesicht eines Menschen vorbeizuschießen. Wovor der Heranwachsende sich gefürchtet haben soll, bleibt also sein Geheimnis.

Ebenfalls lächerlich:

Dass ein Tier in der Nähe war, bestätigte auch der 14-Jährige. Direkt nach den Schüssen habe er ein blutendes Wildschwein vorbeihumpeln sehen.

Wie bereits gesagt – die Drückjagd ist ein überragendes gesellschaftliches Ereignis … genauso wie beispielsweise ein Boxkampf, der weltweit im Fernsehen übertragen wird, und da wollen die Zuschauer auch kein technisches KO sehen, wo augenblicklich einer der Kontrahenten tot zu Boden fällt und somit der Spaß nach einigen Sekunden ein jähes Ende findet. In gleichwertigem Sinne schießen wir Jäger die Tiere bei unseren verschiedenen „Events“ zunächst krank, um anschließend gemeinsam die Nachsuche zu genießen. Abends sitzt man dann gemütlich am Lagerfeuer beisammen, lacht herzlich über die aufregenden Erlebnisse und trinkt auch mal eine oder drei Kisten Weinbrand.

Weiter ist auf der NDR-Seite zu lesen:

Die Polizei habe den Vorfall an die zuständige Untere Jagdbehörde des Landkreises Göttingen weitergeleitet. Diese muss nun prüfen, ob bei der Jagd alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Möglicherweise könnte der Jäger gegen die Unfallverhütungsvorschrift im Jagdrecht verstoßen haben. Dort heißt es, dass weder angeschlagen noch geschossen werden darf, wenn sich Personen in gefahrbringender Nähe befinden. Außerdem müsse sich der Schütze vergewissern, dass niemand gefährdet wird.

Das ist doch blanker Unsinn! Zunächst einmal sollten die schulischen Leistungen des 14-Jährigen überprüft werden, da dürfte wohl die Wurzel allen Übels zu finden sein. Wir Jäger sind keine Unmenschen, aber dieser jugendliche Intensivtäter darf nicht mit einer mündlichen Verwarnung davonkommen. Er sollte zu einer 3-monatigen Jugendhaftstrafe verurteilt werden, die alsbald in einem „richtigen“ Gefängnis abgesessen werden sollte. Wenn der Bursche mit mehreren 50-jährigen perversen Schwerstkriminellen in einer Zelle hockt, wird er sich gewiss überlegen, ob er uns Jägern nochmals die Freude an unserem Hobby verderben will.

Nicht immer ist ständige Nachsicht der richtige Weg, um Heranwachsende den moralisch richtigen Weg ins Leben zu weisen.

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