Halali oder Der Schuss ins Brötchen

Liebe Mitjäger,

selbst grenzdebile Charaktere (wie der Guffe Zacharias Korsalka sowie andere Teilnehmer des Antiveganforums) stellen fest: Jagdsatire ist grundsätzlich verkrampft und witzlos.

Perverser Jäger devot bei Domina

Arschgeweih auf dem Kopf: Perverser Jäger bei der Domina!

Das gilt auch für das Machwerk Halali oder Der Schuss ins Brötchen. Ein Film, der nicht etwa den Mut und den selbstlosen Einsatz der Jäger in den Vordergrund stellt, sondern der ein groteskes Zerrbild unserer Zunft malt. So kraucht ein Jäger als devoter Wildbock verkleidet durchs Domina-Bordell … oder ein hochbetagtes Mitglied unserer Zunft schießt vom Sterbebett aus noch auf Waldschädlinge. Wir Jäger werden als versoffen, dumm, eitel und pervers dargestellt.

Sterbender Jäger schießt immer noch

Letzter Schuss vorm Abkratzen: Jagd aus dem Rettungswagen heraus!

Zugegeben, es gibt Jäger, die volltrunken und scharf bewaffnet auf dem Hochstand klettern (siehe hier und auch hier), oder Waidmänner, die gern auf Hunde und Katzengetier schießen. Doch im Film Halali oder Der Schuss ins Brötchen werden solche Einzelfälle als Jäger-Alltag dargestellt.

Bitte schreiben Sie deshalb umgehend an ARD und ZDF, um eine erneute Ausstrahlung dieses filmischen Pamphlets zu verhindern. Ich selbst habe leider keine Zeit, um Briefe zu schreiben.

Waidmanns Gruß!
Ihr Heribert Ranzmann

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Über Heribert Ranzmann

Ich bin ein Mann von echtem Schrot und Korn, und ein großartiger Jäger noch dazu!

Veröffentlicht am 12. März 2012 in Förster-Pornographie, Jagdsatire, Video und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. >demonstrieren Sie ohne Klamotten, also als Nackedei (das erregt ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit!). Ich selbst habe leider keine Zeit dafür.

    Na schade, Heribert Ranzmann nackt, das wäre doch mal was 😉

  2. Aldor Hacklam

    Toller, Film, hoffentlich bleibt er noch eine Weile online.

  3. Ein sehr schöner Film über die Jäger von Heute. Selbst nach 20 Jahren immer noch aktuell. Ob die Kritik positiv oder negativ ausfällt, jeder Kommentar zu dem Film erhöht die Bekanntheit. Bravo

  4. Wenn ich mir diese Seite mit dem Bild von dem Jäger und dem Rollator ansehe und die Selbsteinschätzung des Seitenbetreibers („Ich bin ein Mann von echtem Schrot und Korn, und ein großartiger Jäger noch dazu!“) dann frage ich mich, was eigentlich die größere Satire ist: Der Film „Schuss ins Brötchen“ oder diese Seite hier.

    Nebenbei bemerkt zeigt der Film sehr gut herausgearbeitet die kranken Charaktere, die im Wald auf alles ballern müssen, was sich bewegt. Es steht zu hoffen, dass die Jagdgesetze in Deutschland in den nächsten Jahren so verändert werden, wie das in NRW unlängst geschehen ist und der irrsinigen Tierkillerei endlich Einhalt geboten wird. Die Jagdzeit ist hoffentlich bald vorbei!

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