
Die Schreiber im Antiveganforum leiden unter Trauer, Ohnmacht und Zorn!
Vor einigen Jahren war der inzwischen verblichene Schlachtermeister Karl-August Bromme so frei, meine Seite – die damals noch „Forstschrat Heribert Ranzmann“ hieß und vom ebenfalls verblichenen Anbieter Geocities gehostet wurde – im Forum der überaus bedeutenden Jagdzeitschrift Wild und Hund zu verlinken. Irrtümlicherweise hielten daraufhin die dort agierenden Jäger meine Internetpräsenz für eine Jagdsatire, was natürlich unsinnig war, denn alles, was ich schreibe, ist bier- und bitterernst gemeint.
Dennoch gerieten die Wild-und-Hund-Forenteilnehmer zusehends aus der Fassung. Zunächst wurde – selbstverständlich! –
konstatiert, dass Jagdsatire grundsätzlich witzlos, verkrampft und langweilig sei. Eine Meinung, die ich bis aufs Äußerste teile! Ein Forenschreiber mit dem putzigen Nick „Biber“ (Biber sind skurrile Nagetiere mit fettigem Fell und eklig-gelben Zähnen) rief seine Mitjäger sogar dazu auf, Strafanzeige gegen mich zu stellen. Welcher Straftat ich mich schuldig gemacht hätte, verriet der Gelbzahn leider nicht. Vielleicht „Störung der Jagdruhe“?
Als sich Karl-August Bromme und auch Sigmund Mutznock im Laufe der Diskussion lustig über den Zwergenaufstand machten, wurde „Biber“ immer verrückter und veröffentlichte sogar Name, Adresse, Telefonnummer und Kontodaten eines Unbeteiligten, den er fälschlicherweise hinter meiner Seite vermutete, bei dem es sich aber lediglich um den Betreiber eines von mir genutzten Kurzurl-Dienstes handelte. Gewiss war es die Redaktion der Zeitschrift „Wild und Hund“ (zu deren enthusiastischsten Lesern ich mich zählen darf) selbst, die dem irren Treiben ein Ende setzte und den den größten Teil des Threads löschen ließ, so dass man sich heutzutage leider nicht mehr so vortrefflich über den Ausbruch spontaner Massenhysterie amüsieren kann.
Nun, viele Jahre später, werden meine Internetbeiträge endlich wieder einmal zur Kenntnis genommen: von einigen Teilnehmern des „Antiveganforums“. Nun bin ich selbst nicht nur begeisterter Jäger (wenn ich mal einen Tag kein Stück Wild zur Strecke gebracht habe, bekomme ich Kopfschmerzen!), sondern hasse überdies auch Veganer wie die Pest. Wer noch nie ein argentinisches Rindersteak aß (Filet, medium, leicht blutig, mit Backkartoffel in Folie … mmhhh, lecker!), hat praktisch umsonst gelebt. Auch ein Hackepeterbrötchen mit viel Zwiebeln, Salz und Pfeffer ist praktisch unverzichtbar. Für mich sind Veganer einfach Spinner, bei denen die halbimpotenten Männer Kinderschlüpfer häkeln, während ihre bescheuerten Frauen vorm nächstbesten Supermarkt zum Israel-Boykott aufrufen. Dennoch wäre es mir zu dumm, mich in einem Anti-Vegan-Forum über eben solche Leute, die ich nicht ausstehen kann, zu echauffieren.
Psychologisch gesehen ist es pathologisch, sich permanent mit Dingen zu beschäftigen, über die man sich ärgert. So mag eine gewisse geistige Verwirrung ursächlich dafür sein, dass die besagten Teilnehmer des Antiveganforums mein Blog für eine Jagdsatire halten. Jagdsatire, so stellen die Forenschreiberlinge allerdings folgerichtig fest, ist grundsätzlich witzlos, verkrampft und langweilig – selbstverständlich! Das Jägerblog vertritt diese Ansicht schon seit langem und fordert daher, Jagdsatire zum Straftatbestand zu machen, so dass der Staatsanwalt entsprechend tätig werden kann. Weiteres dazu hier!




Zacharias
23. Mai 2011 at 16:33
Sorry, aber … du bist anfoch net lustig. Du versuchst es zwar, aber das war’s auch schon. Und dass dir ein Dutzend Einträge in einem Forum wie antiveganer.org (in das ich selber nurmehr gelegentlich wenn überhaupt reinschau) wirklich einen eigenen Blog-Eintrag wert ist, spricht auch Bände. Leute gibt’s…
Heribert Ranzmann
23. Mai 2011 at 23:06
Ich weiß zwar, dass Sie aus dem Guffenland kommen, trotzdem wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie hier Deutsch sprechen würden. Ansonsten: In der Tat – wenn ich eins nicht bin, dann lustig! Trotzdem freue ich mich zu hören, dass Sie der Universalexperte für Lustigkeit sind. Oder doch nur regional – für Südtirol, oder so? Egal, wenn ich mal in die Not komme, wissen zu müssen, ob irgendwas lustig ist oder nicht, dann werde ich gewiss Sie fragen. Versprochen. Mein Jägerehrenwort drauf!
Ansonsten ist Ihnen entgangen, dass sich der Beitrag, na, sagen wir mal zu zwei Dritteln, mit einem Uralt-Thread aus dem Wild-und-Hund-Forum beschäftigt, der Rest eben mit jenen Anti-Veganern, die so freundlich waren, mich misszuverstehen. Wenn man Ihren Namen anklickt, gelangt man ebenfalls zu einer Anti-Vegan-Seite, und mich dünkt, dass Sie der Betreiber sind. Geben Sie echt Zeit und Geld dafür her, um sich mit solchen Spinnern wie den Veganern zu beschäftigen?
Das spricht ja nun wirklich Bände – oder um Ihre Wenigkeit zu zitieren: “Leute gibt’s…”