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Solidarität mit antivegan.at

25. Mai. 2011

Vor zwei Tagen erhielt ich einen Kommentar von Herrn Zacharias Korsalka aus Österreich, der sich offensichtlich recht heftig über mein Jägerblog ärgerte, welchen er irrtümlicherweise für eine misslungene Satire hielt. Der Gute verlieh seiner Wut mit folgenden, wohlgewählten Worten Ausdruck:

„Sorry, aber … du bist anfoch net lustig. Du versuchst es zwar, aber das war’s auch schon. Und dass dir ein Dutzend Einträge in einem Forum wie antiveganer.org (in das ich selber nurmehr gelegentlich wenn überhaupt reinschau) wirklich einen eigenen Blog-Eintrag wert ist, spricht auch Bände. Leute gibt’s…“

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei Herrn Korsalka nicht nur um einen Experten für die Bewertung von Lustigkeit, sondern auch um den Betreiber der Homepage antivegan.at. Zur Erinnerung: Veganer sind Knalltüten, die allen Ernstes meinen, der Mensch könne ohne tierische Erzeugnisse leben – eine Ansicht, die sie zur Ideologie gemacht haben und zur dessen Durchsetzung sie mitunter Glasscheiben einwerfen oder andere Terroranschläge begehen.

Das ist zwar nicht besonders weltbewegend oder interessant, aber Herr Korsalka macht dennoch seitenweise auf die Umtriebe dieser unbedeutenden Minderheit aufmerksam. Möglicherweise hat er nichts Sinnvolleres zu tun, ich weiß es nicht. Na ja, vielleicht bewahrte er durch seine Veröffentlichungen bereits Tausende, wenn nicht sogar Millionen Mitmenschen davor, den Irrweg des Veganismus zu begehen.

Sogar eine Rubrik „Humoristisches“ bietet Herr Korsalka auf antivegan.at an, und  was er da so alles gesammelt bzw. sich ausgedacht hat, das ist wirklich toll. Beispielsweise spricht ein Reh mit einem Wolf und lässt sich dann freiwillig fressen. Ich habe einige Leute befragt, die extrem positiv auf solch gelungene Späße reagierten:

Corinna Beumler, Hildesheim, Frauenrechtlerin:

Corinna Beumler

„Nachdem ich die Seiten von Herrn Korsalka gelesen hatte, habe ich drei Tage und vier Nächte lang nur gelacht.“

Bernd Mauschner, Osnabrück, Pensionär:

Bernd Mauschner und Frau

„Ganz besonders ulkig fanden meine Frau Ilse und ich, dass auf den Humorseiten von antivegan.at  Hühner als ‘Gackgacks’ bezeichnet werden. Etwas Lustigeres ist kaum vorstellbar.“

Harras Bernau, Solingen, Rentner:

Harras Bernau

„Die Späße auf den Seiten von Herrn Korsalka haben mir sehr gut gefallen, sie erinnern mich an einen großartigen Witz, den wir uns pausenlos erzählten, als wir noch kleine Kinder waren: Kommt ein Mann in eine Bäckerei und will einen Kuchen haben. Plötzlich schmeißt ihm der Bäcker eine Sahnetorte voll in die Fresse!“

Hans Hoppner, Wittenberge, Medizinalrat a. D.:

Eheleute Hoppner

„Meine Frau und ich, wir haben keinen Funken Humor und  grinsen noch nicht mal im Schlaf. Aber als wir die Homepage von Zacharias Korsalka zu Gesicht bekamen, haben wir uns vor Lachen von oben bis unten bepisst.“

Johanna Salb-Gern, Braunau, Österreicherin:

Johanna Salb-Gern

„Und da heißt es immer, wir Österreicher hätten keinen Humor!“

Kurt Murse, Deutsch-Referent, Potsdam:

Kurt Murse

„Zacharias Korsalka macht sich - im letzten Absatz der Rubrik Redaktionelle Richtlinien -  über die verbissene Spießigkeit lustig, mit der selbsternannte Moral- und Kulturwächter über die deutsche Sprache wachen, so als würde sie ihnen gehören. Er persifliert diese Leute sehr treffend, die einen ja immer an krankhaft eifersüchtige Ehemänner erinnern. Ich meine, was der Korsalka da in der genannten Rubrik faselt, ist doch Satire - oder etwa nicht …?“

Liebe Leser, wenn Sie auch so gut unterhalten werden möchten, besuchen Sie unbedingt:

http://www.antivegan.at !

Aufregung im Antiveganforum

17. Mai. 2011
Massenhysterie im Antiveganforum

Die Schreiber im Antiveganforum leiden unter Trauer, Ohnmacht und Zorn!

Vor einigen Jahren war der inzwischen verblichene Schlachtermeister Karl-August Bromme so frei, meine Seite – die damals noch „Forstschrat Heribert Ranzmann“ hieß und vom ebenfalls verblichenen Anbieter Geocities gehostet wurde – im Forum der überaus bedeutenden Jagdzeitschrift Wild und Hund zu verlinken. Irrtümlicherweise hielten daraufhin die dort agierenden Jäger meine Internetpräsenz für eine Jagdsatire, was natürlich unsinnig war, denn alles, was ich schreibe, ist bier- und bitterernst gemeint.

Dennoch gerieten die Wild-und-Hund-Forenteilnehmer zusehends aus der Fassung. Zunächst wurde – selbstverständlich!konstatiert, dass Jagdsatire grundsätzlich witzlos, verkrampft und langweilig sei. Eine Meinung, die ich bis aufs Äußerste teile! Ein Forenschreiber mit dem putzigen Nick „Biber“ (Biber sind skurrile Nagetiere mit fettigem Fell und eklig-gelben Zähnen) rief seine Mitjäger sogar dazu auf, Strafanzeige gegen mich zu stellen. Welcher Straftat ich mich schuldig gemacht hätte, verriet der Gelbzahn leider nicht. Vielleicht „Störung der Jagdruhe“?
Als sich Karl-August Bromme und auch Sigmund Mutznock im Laufe der Diskussion lustig über den Zwergenaufstand machten, wurde „Biber“ immer verrückter und veröffentlichte sogar Name, Adresse, Telefonnummer und Kontodaten eines Unbeteiligten, den er fälschlicherweise hinter meiner Seite vermutete, bei dem es sich aber lediglich um den Betreiber eines von mir genutzten Kurzurl-Dienstes handelte.  Gewiss war es die Redaktion der Zeitschrift „Wild und Hund“ (zu deren enthusiastischsten Lesern ich mich zählen darf) selbst, die dem irren Treiben ein Ende setzte und den gesamten Thread löschen ließ, so dass man sich heutzutage leider nicht mehr über diesen Ausbruch spontaner Massenhysterie amüsieren kann.

Nun, viele Jahre später, werden meine Internetbeiträge endlich wieder einmal zur Kenntnis genommen: von einigen Teilnehmern des „Antiveganforums“. Nun bin ich selbst nicht nur begeisterter Jäger (wenn ich mal einen Tag kein Stück Wild zur Strecke gebracht habe, bekomme ich Kopfschmerzen!), sondern hasse überdies auch Veganer wie die Pest. Wer noch nie ein argentinisches Rindersteak aß (Filet-mitte, medium, blutig,  mit Backkartoffel in Folie … mmhhh, lecker!), hat praktisch umsonst gelebt. Auch ein Hackepeterbrötchen mit viel Zwiebeln, Salz und Pfeffer ist praktisch unverzichtbar. Für mich sind Veganer einfach Spinner, bei denen die halbimpotenten Männer Kinderschlüpfer häkeln, während ihre bescheuerten Frauen vorm nächstbesten Supermarkt zum Israel-Boykott aufrufen. Dennoch wäre es mir zu dumm, mich in einem Anti-Vegan-Forum über eben solche Leute, die ich nicht ausstehen kann, zu echauffieren.

Psychologisch gesehen ist es pathologisch, sich permanent mit Dingen zu beschäftigen, über die man sich ärgert. So mag eine gewisse geistige Verwirrung ursächlich dafür sein, dass die besagten Teilnehmer des Antiveganforums mein Blog für eine Jagdsatire halten. Jagdsatire, so stellen die Forenschreiberlinge allerdings folgerichtig fest, ist grundsätzlich witzlos, verkrampft und langweiligselbstverständlich! Das Jägerblog vertritt diese Ansicht schon seit langem und fordert daher, Jagdsatire zum Straftatbestand zu machen, so dass der Staatsanwalt entsprechend tätig werden kann. Weiteres dazu hier!

Danke, Knut!

12. Mai. 2011

Eisbär im Endstadium

Der unsägliche Eisbär Knut lebte vom 5. Dezember 2006 bis zum 19. März 2011 im Berliner Zoo. Das freudige Ereignis, Knuts Tod, liegt somit schon einige Tage zurück – dennoch besteht Anlass, auch heute noch für das Ableben dieses Eisbären dankbar zu sein. Warum? Ich Heribert Ranzmann, gehöre zu den wenigen Jägern, die entschieden für eine Bejagung von Tieren in Zoologischen Gärten und Zirkuskäfigen eintreten. Der Vorteil liegt auf der Hand: In Gehegen und Käfigen sind die Fluchtmöglichkeiten für Tiere stark begrenzt, die Erfolgsmöglichkeiten für einen Blattschuss oder sogar eine Dublette erhöhen sich für den schießenden Waldmann entsprechend. Auch ein Hochstand ist nicht vonnöten – der Grünrock könnte seine Flinte direkt vom Absperrgitter aus abziehen. Der Gesetzgeber sollte hierzu unbedingt die rechtlichen Voraussetzungen schaffen.

Knuts Tod ist zwar ein wichtiger Beitrag zur Dezimierung des Ursus maritimus, der Gattung Eisbär, aber dennoch besteht zurzeit eine unheilvolle Entwicklung. Waren es in den 50-er und 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts noch 5000 bis 10.000 dieser Tiere, die in den Polargebieten und deren Nähe ihr Unwesen trieben, so sind es inzwischen wieder 20.000 bis 25.000 Exemplare. Die Polarbären, die in unsinnigerweise in Zoos gehalten und gepäppelt werden, sind dabei noch nicht einmal mitgezählt.

Irgendwann werden wir eine sehr hohe Anzahl qualifizierter Jäger benötigen, um dieser Horden habhaft zu werden. Die Kultusministerkonferenz ist daher aufgerufen, das den Themenbereich „Jagen, Fallenstellen und industrieller Fischfang“ als Pflichtfach, beginnend mit der 2. Klasse, in den deutschen Schulen einzuführen.

Berühmte Jäger

10. Mai. 2011

Wichtige Staatsmänner, darunter Staatsratsvorsitzende und andere Diktatoren, fröhnten der Jagd. Dies unterstreicht deutlich, wie wichtig die Jägerei ist, um das natürliche Gleichgewicht unter den Völkern unter den Tieren zu erhalten. Mit anderen Worten: Eine Welt ohne Tiere wäre eine bessere Welt!

Hermann Göring – Reichsjägermeister:

Hermann Göring galt als fett, faul und dumm, und er war ein Jäger. Er ernannte sich deshalb selbst zum Reichsjägermeister, somit war er bis 1945 Chef aller deutschen Waldmänner. Vor ’45 war es übrigens verboten, Jäger als ‘Nazis’ zu bezeichnen. Nach dem Krieg wurde Göring von Amerikanern gefangen genommen und in eine Art Gummizelle gesteckt (wobei die Wände allerdings aus Stein waren). Görings Jagdtrieb litt sehr, dennoch wurde seine Bitte, wenigstens mal einen Hundewelpen mit eigenen Händen erwürgen zu dürfen, von den Amis ablehnend beschieden – ein Nachkriegsverbrechen, das bis heute nur wenig bekannt ist. Göring beging daraufhin, verständlicherweise, Selbstmord mit eine Zyankali-Brausetablette.

Göring kämpfte für ein Schlesien ohne Tiere!

Erich Honecker – Fuchsjagd per Selbstschussanlage!

An seinem antifaschistischen Schutzwall ließ Erich Honecker Jagd auf Menschen machen, seine Grenztruppen schossen auf Flüchtlinge, als handele es sich um Hasen. Deshalb genießt die DDR auch heute noch bei vielen ihrer Ex-Bürger einen hervorragenden Ruf als vorbildlicher Sozialstaat. Honecker selbst erlegte, wenn er sich mal so richtig entspannen wollte, am liebsten Rehe, Wildschweine und Füchse. Da er auf einem Auge so gut wie erblindet und zudem geistig extrem verwirrt war, mussten seine Lakaien ihm die betäubten Tiere allerdings direkt vor die Füße werfen, damit er sie mit seiner Kalaschnikow überhaupt treffen konnte. “Den Jäger in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf”, so witzelte er gern. Um so tragischer ist es, dass er im Wandlitzer Forst ausgerechnet von einem betagten Iltis überlistet und zu Fall gebracht wurde. Ein Ereignis, das letzlich zum Untergang der DDR führte.

Honecker Jäger, Nonecker Jagd

Honecker spielte in Wandlitz gern wilde Sau!

Honecker, Breschnew, Jagd

Honecker fährt mit Breschnew zum Tieretotmachen!

Idi Amin – Humanist und Jagdfreund!

Idi Amin hasste Menschen, Tiere und Seife.

Wie Hermann Göhring war auch Idi Amin fett, faul und dumm – und ebenfalls Jäger. Leider wurde ihm eine falsch herum gehaltene Elefantenbüchse zum Verhängnis – er schoss sich den Arsch bis hin zur Halskrause auf. Die Dorfbewohner allerdings, auf die er eigentlich gezielt hatte, kamen allesamt mit dem Schrecken davon.

Josef Stalin: „Kommunismus, das ist Treibjagd plus Elektrifizierung!“

Gilt als Mutter aller Waldmänner: Genosse Stalin!

Stalin, genannt Lenin, war Asket und bekam noch nicht einmal eine ordentliche Erektion zustande. Lediglich wenn er ein Gulag besuchte, regte sich ein wenig Lebensfreude in seiner naturgebräunten Unterhose. Wegen seines riesigen Schnauzers, vor dem sich die meisten Rehe fürchteten, durfte Stalin bei Hetzjagten lediglich als Treiber teilnehmen, aber selbst da versagte er meist kläglich. Aus Wut darüber gründete er die DDR.

Wladimir Putin – FFK-Jägermeister:

Wladimir Wladimirowitsch Putin hat Russland wieder zu dem gemacht, was es einst war: zur Sowjetunion. Zu seinen weiteren Verdiensten gehört außerdem die Erfindung des Nacktjagens:

Ohne Hemd und ohne Hös'chen hält Putin in der Hand das Dös'chen!

Was wir Jäger alles durchmachen!

10. Mai. 2011

Jäger nehmen innerhalb unserer Gesellschaft eine immens wichtige Postion ein. Ich wage zu behaupten, dass sie wichtiger sind, als Feuerwehrmänner, Polizisten und sogar Nonnen. Wir Waldmänner sorgen dafür, dass Tiere aus dem Wald nicht mehr lebend rauskommen; eine Aufgabe, die wir selbstlos und unentgeltlich auf uns nehmen. Nicht selten erleiden wir dabei schwere Verletzungen oder seelische Traumata (immerhin 87%  aller Jäger sind impotent, eine Zahl, die uns zu denken geben sollte!). Wer also einen Jäger im Wald erblickt, sollte ihm einige Cent zustecken – oder ihn wenigstens bemitleiden!

Zum Jäger umoperiert:

hirnloser Jäger

Wir wollen mit etwas Positiven beginnen. Gerhard Wollenleber war zeitlebens ein entschiedener Gegner der Jagd. Nachdem man ihm bei einer Blinddarmoperation versehentlich große Teile des Gehirns entfernte, wurde er jedoch ein regelrechter Jagdfanatiker. Er erwarb bei einem großen Versandhaus den Jagdschein, ständerte in Simbabwe Antilopen, genauso wie er an der Nordostküste Kanadas mit bloßen Händen Robbenbabys erlegte. Heute ist Wollenleber pensionierter Oberförster und sexuell hochaktiv.

 Jetzt kann er sich nicht mehr aufs Ohr hauen:

Oh, Ohrliborli!

Dieser Waldmann wurde von Ohrenkneifern attackiert, während er eine Dachsfamilie in Stücke ballerte. Im Zuge einer Vergeltungsaktion drangen über  3000 schwerbewaffnete Jäger sowie vier Panzereinheiten des örtlichen Forstamtes in das betroffene Waldgebiet ein und töteten alle Tiere darin; ein historisches Ereignis, das als Massaker von Remagen bekannt wurde. Noch heute begehen die Anrainer den Jahrestag mit einem großen Volksfest, an welches eine groß angelegte Treibjagd anschließt, die von Pantomimen, Feuerspuckern und anderen Gauklern begleitet wird.

 Holzauge sei wachsam:

Auge ausgeschossen

Hubert Kusbel hielt aus Versehen seine vollautomatische Schrotflinte falsch herum und schoss sich ein Glasauge aus.

Der tiefe Fall des Oberförsters:

Kinnlade

Ein Jagdunfall, wie er beinahe täglich passiert: Dieser Förster fiel mit dem Gesicht voran in die Losung des Rammlers. Die rasierklingenscharfen Köttel zerfetzten seinen Unterkiefer.

Der Riechkolben ist im Arsch:

Nasenbruch

Nach stundenlangen Ansitzen und Danebenschießen ständerte Fridjoff Zupetek einen Fuchs. Bei der Nachsuche wurde am Fuchsbau ein Nachriechen nötig. In der Sasse lauerte ein brünftiges Frettchen und biss Fridjoff in den Jägerzinken.

Tiere zerstören unsere Natur!

10. Mai. 2011

Oft werde ich gefragt, warum ich alle Tiere ausrotten will, die seien doch mitunter ganz niedlich. Wer solche Fragen stellt, versteht das wirkliche Wesen der Tiere nicht. Den meisten Kreaturen sieht man die Bösartigkeit auf den ersten Blick an (Killerhai, Eitrige Warzenspinne, Piranhas, Tasmanischer Teufel, usw.), aber andere Viecher verstellen sich geschickt. Hier einige solcher Exemplare, die selbstverständlich und ebenfalls ausnahmslos abgeschossen gehören:

„Niedliche Tiere“, die Menschen angreifen:

Mitleid ist für Tiere ein Fremdwort

Gefahrenquelle im Wald: Eichhörnchen werfen Nüsse vom Baum runter. Bei vielen Jägern kam es bereits zu Dachschäden!

Die dämlichen Affenköppe:

Affenkopp

Schimpansen fressen die brasilianische Bananenernte weg!

Hinterhältige Attacken:

Karnickel buddeln Löcher in die Erde: Stolpergefahr!

Asoziale Fressgier:

Fresssack

Die abscheulichen Koalas gefährden durch ihre Unersättlichkeit die Eukalyptus-Pflanze!

Soziale Hängematte:

Stinktier

Gucken Sie sich mal den an!

Der tägliche Kampf ums Dasein (im Wald)

15. Juni. 2008

 

Wer behauptet, wir Jäger wären gerade mal mutig genug, um schmächtige, halbwüchsige Rehe abzuschießen, aufzuschlitzen und dann dämlich zu grinsen, der hat doch keine Ahnung! Wer außer uns Waldmännern weiß denn schon, welcher Tapferkeit es bedarf, um solchen Tieren Auge ins Auge zu blicken? Tier und Mensch – beide haben die gleiche Chance, es ist ein Kampf auf Leben und Tod, den nur einer gewinnen kann. Nur uns selbstlosen Jägern und Fallenstellern ist es zu verdanken, dass sich auch Frauen und Kinder in den städtischen Forst trauen können, ohne von Füchsen oder Rehkitzen attackiert zu werden!

Dankwart der Tankwart

15. Juni. 2008

Dankwart der Tankwart

Dankwart der Tankwart, der Internet-Hitler aus Düsseldorf, verkrümelte sich geraumer Zeit aufs Erbärmlichste aus dem Internet: zunächst schaltete Foren-Anbieter Parsimony ihm die Quasselbude ab, in der er jahrelang mit seinen hauseigenen „Redlichen“ (Pdim-Susi alias Gräfin von Fallersleben und PdiM-Exe alias Franz-Gundolf Löffler) das Schmierentheater von der Redlichkeit und Unredlichkeit spielte. Mehr und mehr verwaiste gleichzeitig seine versiffte, private PdiM-Homepage bei Geocities, bis der Gratis-Hoster die Müllkippe endgültig aus dem Netz warf. Speichellecker PdiM-Exe versuchte die halbgare Page auf einen anderen Server unterzubringen und gab sich dabei selbst als Dankwart der Tankwart (der wegen eines Sittlichkeitsdeliktes im Bau sitzt) aus, war aber zu blöd, so eine einfache Sache ordentlich hinzubekommen. Von der ehemaligen Irrenanstalt des Trios ist somit nichts mehr übrig. Bleibt nur noch das:

1A Satire

Psychoanalyse der Dreckschleuder

Unser Gastjäger Sigmund Mutznock ist im Wald verschollen!

15. Juni. 2008

Sigmund Mutznock, der internetsüchtige Zombie, der stets einen auf seriös und klug machte, wurde am Ende seiner Karriere sein heißgeliebtes Forum der guten Menschen los und hatte danach viel Zeit. Ging der Sozialfall aus Überzeugung, dieser faule Hund, deshalb ausnahmsweise mal arbeiten? Man weiß es nicht. Internetpsychologe Mutznock bleibt jedenfalls spurlos verschwunden. Kein wirklicher Verlust… Interessant waren zugegebenermaßen seine Auftritte  im Wild und Hund-Forum:

http://www.wildundhund.de/forum/profile.php?mode=viewprofile&u=1182&sid=1380e9444f253fb7b037d8920077340e

Opa Schlonz freut sich über das Jägerblog!

15. Juni. 2008
 
Werter Herbert Rasenmatz!
 
Ihre Seite gefällt mir außerordentlich. Ich selbst bin 98 Jahre „jung“, aber wenn ich einen Hund oder eine Katze sehe, haue ich sie noch immer mit meinem Krückstock tot.
Dann lacht mein altes Herz. Auch meine gichtigen, mit Salmonellen bewachsenen Füße benütze ich, um Kleintiere aller Art zu zertrampeln. Meinem sechzigjährigen Urenkel will ich schließlich eine saubere Umwelt, ohne Tiere, hinterlassen.
 
Gruß
Ottokar Schlonz

Elektrische Briefe an den Jägermeister

15. Juni. 2008

Sehr geehrter Herr Ranzmann,
ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestolpert und muß sagen: Sie ist prima gelungen. Aber: Sie glauben doch nicht wirklich, daß Sie mit Waffenfetischisten wie mit normalen Menschen reden können? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es sich bei diesen Menschen um einen pöbelnden Haufen handelt, der nicht das geistige Niveau besitzt, sich auf sprachlicher Ebene mit Andersdenkenden auseinanderzusetzen.
Grüße aus dem Norden
Ihr Kpt. Harm Uwe H.

Hab Euren Link nach einstündigem ziemlich deprimierenden „Blättern“ im Forum „Wild und Hund“ gefunden. Ich glaub zwar nicht, dass Ihr hier wesentlich mehr von der heimischen Fauna versteht als die Waidmänner dort, aber hier gibt’s wenigstens was zu lachen :)
Hans M.

Glückwunsch! Da ist Ihnen eine wirklich redliche Seite gelungen! Ganz und gar unredlich und bösartig ist dagegen die Seite www.forumnatur.de des bekannten Spirituosenmaklers Underberg. Redliche Männer wie Sie sollten dort einmal richtig aufräumen!
Guten Tag!
Schorsch-Sepp

Gerade habe ich eure schöne Umweltseite entdeckt. Endlich einmal ein vernünftiger Beitrag zum Thema Umweltschutz
Daniel

Hallo Jagdfreund,
ich habe schon bessere Satiren zum Thema Jagd gesehen!
Lepi

Hallo Lepi!
Wenn ja, dann gebe doch bitte auch mal solche Seiten hier an. Ich liebe nämlich Satiren zur Jagd. Na klar, jagd.de, Forum Natur und andere Jagdseiten kenne ich auch. Das ist natürlich Jagdsatire pur. Gegen solche Seiten hat es jede Satire schwer. Nur gut Satire von Nichtjägern sammel ich noch. Also sag mal an! Detlef

Hi Lepi!
Was gefällt dir denn nicht an der Seite? Mir gefallen total die Eichhörnchen, die Nüsse von den Bäumen werfen und Dachschäden verursachen! Und die Fotos finde ich auch super! Freundlich grüßt: Daniel

Hallo Lepi!
Du hast wohl nichts übrig für feinsinnige Satire? oder gehörst du am Ende selbst zu den Grünröcken? Ach nee, dann würdest du die Seite ja gar nicht verstehen …
Gruß, Chris

Nun ja , soll wohl sicher alles nur ein Späßchen sein hier, aber trotzdem………. ist wohl unschwer zu erkennen, was für einen Hass du auf die Jägergilde speziell haben mußt. Wenn du auch einer von denen bist, die leider keine Ahnung haben, was passieren würde – gäbe es die nicht, dann kann ich nur sagen: armer Kerl. Und wenn es bei dir hier schon um Umweltschutz im weitesten, wenn auch spaßigen (haha, was haben wir gelacht) Sinne geht: bewahre uns vor deinem Auftreten in der Öffentlichkeit. Nichts für ungut, aber hier soll ja wohl jeder seine Meinung sagen können, egal ob pos. oder neg. Katja

Werter Herr Grünrock
Nun, schreibe ich meinen ersten Beitrag, obwohl ich noch etwas warten wollte auf die Reaktionen der anderen…So bin jetzt nicht beeinflusst von den vorherigen Beiträgen. Ich wünsche Ihnen, dass Ihre Seite die Betroffenen nachdenklich macht und Sie noch viele kontroverse Wechselreden führen können, in angemessenem Ton! Sie können auf viele unangenehme Kommentare gefasst sein!
Ich werde Sie beobachten, Tierfreundin Frau Böhler

Herrenrunde Sindelfingen

15. Juni. 2008

Gerd von Hollenrieder, Vorsitzender der "Herrenrunde Sindelfingen"

 
Liebe Jäger:

wir sint eine Herrenrunde aus Sindelfingen. Bisher haben wir außer gemeinsahmen Aktivitäten vieles zusammen unernommen. Stammtisch (jeweeils freitags), Skatkloppen (4 x erster preis in 2 Jahren!!!) und auch gans andere dinger (mal das rotlichtmillieö in sindelfingen erkundet ;-)
Auser den „Feutcht frölichen Gelagen“ und den rotlichtabenteuern wollen wir jetz auch mal was anderes unernehmen. Und zwar dachten wir dran den wald unsicher zu machen, einer von uns ist schon beim Hochseeangeln, was auch sehr viel Bock bringen soll.

Wie sieht es denn da jetztt mit den voraussetzungenen aus? wo bekomen wir den waffenschein und die Waffen her? Ist da eine prüfung vonnöten (arbeitsamt? Polizei?), kann man in jeden Wald (Hier inder Nähe von Sindelfingen???) jagen oder muss man erst den Förster anfragen?

Muss das reh per kopfschuss gelegt werden oder anders? Unser Schorsch ist ein wenig kurzweitsichtig (grüner und grauer Star) und wird nicht gleich treffen. Einer hat uns aber erzählt daß die Nachsuche (wenn man danebengeschossenhat) auch sehr gut sein soll. Daß Reh liegt dann irgendwo und der jäger der es zuerst findet hat gewonnen. Muss er es dann sofort Schießen (Herz oder KOpf?) oder muss er warten bis die andern Jäger auch das Reh angeguckt haben? Ist bei streitigkeiten der FÖRSTER der Schiedsrichter oder der älteste Jäger?

Ein Problem ist dann noch. Wegender Rotlichtsache haben wier nicht alle so viel Geld. Könntet ihr fertigen jäger uns dann eure WAffen ausleihen und auch die Patronenhülsen? Ihr müsst uns dann auch sagen wo welche Hochstände frei sind. Vieleicht könnt ihr uns auch mit Geld aushelfen?

Wir dagegen sorgen für die Getränke!!!! :-)

Ganz unwissend sind wir nicht: Kacke heiß Losung, Blume heiß Rosette und wenn das Reh wegläuft und nur blutet ist es krank.

Sindelfinger sind auf Zack :-)

Wenn noch in anderen Gegenden (Deutschland oder auch ehemalige DDR) J#ger gesucht wrden: wir kennen weitere Stammtische aus Sindelfingen und anderen Gegenden! Also nicht feige sein sprech uns an wir antowrten sofort!!!!

Wir kommen bestimmt gut miteinander aus. Aber bitte antwortet uns schnell, damit wir dann den Jagdschein bekommen. Es wäre uns übrigens sehr recht wenn der förster uns den jagdschein per email zufaxen kann!!! Wir sind insgesamt 8 Leute, er kann für uns alle dann einen schein machen.
Das Geld zahlen wir dann in Raten ab, außer Bernd der ist bei der schuldnerberatung gewesen und von der krankenkasse und gez befreit. Also nur sieben Personen anrechnen!

Und noch ganz wichtig: welches Kaliber brauchen wir!

Total gespannt: Eure Sindelfinger Herrenrunde!

Gastbeitrag von Studienrat Sigmund Mutznock, Castrop-Rauxel

15. Juni. 2008

Stück Wild jagenMorgendämmerung. Alles schläft. Nur ich bin wach. Schleiche mich in den Wald, schwer bewaffnet. Es ist ruhig. Hier und da hört man Regentropfen, die auf unberührten Boden fallen. Einige Vögelchen zwitschern. Ich kann sie nicht sehen, also leider nicht erschießen. Ich gehe weiter, erreiche eine Lichtung. Steige auf den Hochstand. Ansitzen. Ihr dummen Nicht-Jäger. Ihr wisst nicht, was in der Natur vorgeht. Aber ich weiß es: Fluktuation des Wildes. Bestände. Natürliches Gleichgewicht, durch Jäger wie mich geschaffen. Ich weiß alles über diesen Wald. Alles über die Tiere. Ich kenne alle Zusammenhänge. Ich bin, denn ich weiß. Ich bin Go…

Was ist das? Ein Stück Wild betritt die Lichtung, sieht sich vorsichtig witternd um. Ich erhebe mich langsam, lege an. In meinem Magen und meinem Schlüpfer rumort es. Ich zittere vor freudiger Erregung. Drüsentätigkeit. Schweißausbrüche. Ein Lüftlein will ans Tageslicht. Ich ignoriere den Drang. Das Knattern meines Enddarms würde das Stück Wild erschrecken.

Ich drücke meinen Reptierrevolver ab. Das herrliche Knallen der Jagdwaffe zerreißt die Stille. Der Schuss hat gesessen: der halbe Hinterlauf des Stück Wilds ist aufgeplatzt, eine Schlagader pumpt rhythmisch pochend Blut ins Freie. Es dampft. Das Stück Wild versucht sich humpelnd davonzumachen. Einfach grotesk! Ich lache aus vollem Halse über den ulkigen Anblick. Zwei, dreimal schlage ich mir gröhlend auf die Schenkel, dann verlasse ich in stolzer Haltung den Hochstand.

Nachsuche. Ich gehe auf das Stück Wild zu. Es ist seitlich umgefallen. Atmet heftig. Blickt mich mit vor Angst irrem Blick an. Das dämliche Vieh spürt: Hier kommt ein Hoher zu mir. Ein Jäger. Ein Wesen, das alles über mich und die Natur weiß. Auch mir wird in diesem Augenblick außerordentlich klar, wer ich bin. Ein Überwesen, ein Übergott. Nur ich – und die anderen Jäger – wissen über sämtliche Zusammenhänge dieser Welt Bescheid. Ein tiefes, hochzufriedenes Seufzen kommt aus meiner Kehle. Ich, der Herr über Leben und Tod. Ich, der Alleswisser und sich im Recht befindliche. Kein Wunder, dass in dieser Sekunde der winzige Kerl in meiner Hose zu pulsieren und zu wachsen beginnt. Ich verändere die Welt, bin Schicksal… Während ich erneut anlege, streckt sich mein ganzer Körper. Ich werde zu einer imposanten Erscheinung mit stolzgeschwellter Brust.

totgepirschtEs kracht. Der Glanz in den Augen des Stück Wilds erlischt schlagartig. Ich kann nicht anders. Ich gebe einen ohrenbetäubenden, urigen Schreilaut von mir. Ich bin nicht nur der Herr dieses Waldes – ich bin der Herr der Welt, wie ich nun erkennen muss.

Unglaublich. Was ich bin … ein Jäger … etwas überirdisch Schönes … alles, was der Mensch erreichen kann, das bin ich. Ich schreie immer noch. Glück, Glück und nochmals Glück durchströmt orgasmusartig meinen Jagdleib. Ich taumele hin und her, bis ich merke, dass ich mich selbst beschmutzt habe, denn alle Muskeln haben sich aufgrund des Freudenrausches arg entspannt. Ich genieße die herausströmende Wärme, die langsam meine Kniekehlen erreicht. Ein herber Männerduft erfüllt die Umgebung.

Ich schlitze das Stück Wild auf. Hole das dampfende Gedärm hervor. Dann werfe ich mir den blutenden, warmen Kadaver über meine Übermenschen-Schultern, trage es von dannen, bis hin zu meinem Rover. Am Abend werde ich, darauf freue ich mich, mit meinen Jagdfreunden ordentlich einen Saufen. Schließlich muss unser All-Wissen, unser All-Können gebührend gefeiert werden.

Die Nacht der Ostersauen

15. Juni. 2008

Vermutlich auch eine Ostersau, die ins Gras beißen musste!

Wir schreiben Samstag den 30.03.2002! Ich bin mal wieder Jagdgast in dem 1600 ha großen, landschaftlich herrlich gelegenen, Revier meines besten Freundes Michael. Nachdem durch andere Hand schon 2 Überläuferkeiler in der fast vergangenen Woche zur Strecke gekommen sind, will ich mein Glück auch noch einmal versuchen. Bei dem jetzt folgenden Ansitz wieder kein Schwarzkittel an der Kirrung oder am Waldrand auf dem Wildacker. Außer Rehwild ist bei diesem Ansitz nichts auszumachen. Ich schaue auf die Uhr – Mitternacht – na dann kann ich ja noch, denke ich. Auf einmal meldet sich mein Handy. Michael ist dran und fragt, wie lange ich noch sitzen will. Habe natürlich die Zeitumstellung vergessen. Ist ja jetzt schon 1:00 Uhr in der Nacht. Also abbaumen und zurück zur Hütte.

Nach einer Flasche Bier wollen wir zu Bett gehen, dieses dringende Vorhaben wird dadurch unterbrochen, dass ein Mitjäger eine Sau gestreckt hat. Also wieder Mantel und Stiefel an, raus in den Geländewagen und die Sau bergen. An der Hütte angekommen, erst einmal einen Schnaps auf das 40 kg schwere Keilerchen. Übrigens Sau Nr. 73 in diesem Jagdjahr. Trotz einer solchen Strecke gehen die Schwarzwildbestände auch in diesem Revier stetig nach oben. Eine ähnliche Entwicklung wie in unserem eigenen Revier in Bad Berleburg!

Nach getaner Arbeit wieder fertig machen für das Bett. Endlich! Doch kurz bevor man sich den Träumen hingeben darf, steht wieder einer unserer Mitjäger in der Tür. Sau liegt! Unglaublich was für eine Nacht! Also wieder rein in die Klamotten – Sau bergen. Das selbe Spiel. Jetzt wird nicht mehr an Schlafen gedacht. Noch 2 Stunden bis Sonnenaufgang. Also einige Biere, Schnäpse und interessanter Themen später mache ich mich auf den Weg zu einer Ansitzleiter im Wald, um den Sauen den Rückwechsel abzuschneiden!

Vor mir liegt eine ca. 10 m breite Schneise, ansonsten lückiger Fichtenbestand der stellenweise gut einzusehen ist. Nach kurzer Zeit bemerke ich auf der Schneise eine Bewegung. Hingeschaut – nichts zu sehen – wohl doch nur eine Täuschung. Zu wenig Schlaf denke ich mir und warte weiter ab. Ich schaue rechts von mir durch den Bestand. Auf einmal meine ich Läufe erkennen zu können. Denke an ein Stück Rehwild, doch auf einmal bin ich hellwach. Sauen, 1 stärkerer Überläuferkeiler vorweg. 2 kleinere ca. 20 m hinterher.

Ich fackele nicht lange und bringe meine Repetierbüchse in Anschlag. Wenn alles klappt könnte ich eine Dublette machen, denke ich. Also das erste Stück steht breit, das Absehen saugt sich auf ca. 60-70 m auf dem Teller fest. Normalerweise keine Stelle wo ich meine Kugel plaziere, jedoch bin ich mir meiner Leistung mit der Büchse bewusst und Schuss. Die Sau liegt im Feuer. Die anderen beiden verfallen nach dem Knall in einen Troll genau in die Richtung ihres verendeten Artgenossen. Schnell repetiert, mitgefahren und…. der Schuss ist raus. Im Feuer wirft das Überläuferchen nahezu einen Salto und liegt!!!

Nach kurzer Wartezeit schreite ich zu meinen beiden Ostersauen die mit gutem Schuss vor mir liegen. Am letzten Tag im Jagdjahr noch so ein unvorstellbares Glück zu haben kann ich gar nicht fassen. Meine Freude ist riesig. Mein Freund und ich bergen die beiden Stücke, versorgen sie und haben danach ein doch eher ungewöhnliches Osterfrühstück. Bestand zu großen Teilen aus Semmeln, Bier, Wein und vielen undefinierbaren Schnäpsen, aber zu so einem Anlaß – wer hätte sich da nicht unglaublich gefreut?

(Dieses freimütige Bekenntnis eines Jägers, der beschreibt, wie er besoffen auf Tiere schießt, stammt aus dem „Wild und Hund“-Forum, wo es inzwischen gelöscht wurde. Außenstehende brauchen schließlich nicht alles wissen…)

Die Dreckschwein-Familie

15. Juni. 2008

Ich stand dem Dreckschwein Auge in Auge gegenüber!

Ich hocke auf dem Hochstand, die doppelläufige Uzi mit meinen wurstigen Greiffingern fest umschlossen. Es ist Frühdämmerung, aber mit meiner Nachtbrille sehe ich alles. Was ist das? Ein Geräusch! Es klingt, als ob meine Mutter aus ihrer Schnabeltasse schlürft. Nein, meine Mutter kann es nicht sein. Sie lebt im Altersheim und ich habe sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Vielleicht ist sie längst tot. Egal, ich habe jetzt Wichtigeres zu tun, als an diese nutzlose alte Frau zu denken. Ich beuge mich über die Reling … Dort unten, keine zehn Yards entfernt stehen Dreckschweine! Eigentlich heißen die borstigen Tiere Wildschweine, aber ich nenne sie im Stillen Dreckschweine. Was viele nicht wissen: Auch wir Jäger haben unseren Humor!

Es ist eine dreiköpfige Dreckschwein-Familie. Die Schweine-Frau nennt man „Zippe“, wegen der Nippel. Der Schweine-Mann heißt „Überläuferkeiler“, weil er manchmal über andere Zippen drüber geht. Dann noch ein „Fischling“. Das ist das Kind von Zippe und Überläuferkeiler. Die Wildschweinkinder stinken am meisten - daher „Fischling“.

Ich will die Dreckschwein-Familie erledigen, dazu bin ich fest entschlossen. Alle drei auf einmal will ich erschießen – so was nennt der Waldmann eine „Dublette“. Ich also hurtig über die Reling. Die drei Meter machen mir gar nichts aus. Katzen und Jägersleut’ kommen immer mit den Füßen zuerst auf, das wusste schon der alte Adam Riese. Nachdem ich den Kopf aus dem Morast gezogen habe, blicke ich mich verzweifelt um. Wo sind die Dreckschweine?

Aha, sie laufen gerade weg! Haben sie Lunte gerochen? Während ich darüber nachdenke, lege ich meine Smith & Wessen an. Sie ist sicherheitshalber mit Silberkugeln geladen. Man kann ja nie wissen. Mit meinem Ziel-Laser kann ich eigentlich nichts verfehlen. Trotzdem erschieße ich versehentlich einen Fliegenpilz. Na ja, kann mal passieren. Oder waren Sie etwa niemals jung?

Nun geht es weiter im Text. Ich renne hinter den Schweinen her. Fast haben sie das Unterholz erreicht. Das darf nicht geschehen! Im Wald darf ich sie nicht erlegen. Das wird uns Jägern vom BGB strengstens untersagt. Ich muss mich also beeilen. Spannung. Mein Herz rast. Kann ich es noch schaffen? Ich ziehe die Remington Steel durch, schieße meine Dublette. Folgendes passiert: Der Fischling wird „tranchiert“, das heißt in der Jägersprache: Es bleibt nichts von ihm übrig, außer Gulasch. Auch die zweite Kugel ist ein voller Erfolg. Der Überläuferkeiler, der Vater vom Fischling, wird „geständert“, das heißt, er kann nicht mehr weglaufen.

Aber die Zippe. Sie schlägt einen Haken (typisch für Rotwild), entkommt der Kugel und rennt zum Kartoffelfeld des Hackensteeder-Bauern, den ich vom Saufen her kenne. Waffenwechsel. Ich greife in meinen Köcher und tausche die Walther PKK gegen eine dreistufige Feldhaubitze. Die ideale Waffe, um quer über den Acker zu schießen. Drei Kartoffeln müssen dran glauben, bis die Sau (bzw. Zippe) liegt. Endlich sind sie alle tot. Die drei Dreckschweine habe ich an Ort und Stelle beerdigt. Die Kartoffeln für den Hackensteeder-Bauer wurden von mir bis heute nicht ersetzt. Ich möchte Sie, liebe Leser, bitten, diesbezüglich Stillschweigen zu bewahren. Danke.

Mit Spitzentechnologie gegen „Tiere“

15. Juni. 2008
Atari User

Kevin Brunfer: Ein Jäger, der sich selbst zu helfen weiß!

Lieber Herr Ranzmann,

angeregt durch Ihr hervorragendes Blog habe ich mir aus der Hauptplatine meines alten Atari-Computers einen Hörschutz gebastelt. Immer wenn ich bisher ein Reh oder Eichhörnchen krank geschossen hatte, musste ich mir die stundenlangen Schmerzensschreie der neutralisierten Schädlinge anhören. Damit ist jetzt Schluss. Endlich kann ich die Ruhe und Besinnlichkeit der Natur, die ja so oft durch die sogenannten “Tiere” gestört wird, richtig genießen!

Waidmanns Wollust!
Kevin Brunfer, Großwildjäger aus Tansania

Alt aber oho!

15. Juni. 2008
Alma Hoppe

Alma Hoppe, Samenspenderin aus Karl-Marx-Stadt!

Geliebter Forstschrat!

Ihr Tipp mit dem Tauchsieder war spitzenmäßig. Endlich ist mein Aquarium frei von Schädlingen!

Küsschen: Ihre Alma!

Dem Tod von der Schippe gesprungen

15. Juni. 2008
Beinbruch

Gernot Flickenschildt gehört zu den 67 Millionen Bundesbürgern, die jährlich durch Tiere zu Schaden kommen!

Lieber Herr Forstjäger!

Ihre Großtaten sind weit über die deutschen Landen hinaus bekannt. Mein Name ist Gernot Flickenschildt, ich bin von Beruf Obst-Bote und wohne aus finanziellen Gründen noch bei meiner verwitweten Mutter, die eine alte Frau ist. Letztes Jahr wurde ich von einer Hauskatze verfolgt. Auf der Flucht brach ich mir ein Bein. Ich bin dankbar, dass es so selbstlose und herzensgute Menschen wie Heribert Ranzmann gibt, die unsere Wälder frei von Rehen, Wildschweinen und anderen Insekten halten. Diesen ganzen Tieren müsste man mal ordentlich eins in die Fresse hauen, das ist meine Meinung!

Ich grüße Sie recht herzlich von meiner Frau Mutter!

Auch Frauen sind lernfähig

15. Juni. 2008

Frauen brauchen Grenzen!

Hochverehrter Herr Ranzler!

mein Name ist Osram Kolle, ich bin Teilzeit-Pädogoge, hier in Berlin, der Hauptstadt der DDR. Meine Ehefrau konnte ich mit Ihren Argumenten (und mit einigen kräftigen Ohrfeigen) davon überzeugen, dass alle Tiere Schädlinge sind. Die Gute war nämlich krankhafte „Tierschützerin“. Nun ist die blöde Kuh von der perversen Zuneigung zu den Schädlingen geheilt.

Eine frohe und erfolgreiche Jagd wünscht: Osram Kolle!

Dieser Waldschädling sagt keinen Pieps mehr

15. Juni. 2008

Schädling

Dieser Waldschädling wurde von mir geblattet, geschweißt und sicherheitshalber auch noch waidwundgepirscht. Ich schoß aus dem Hinterhalt – eine Tat, auf die ich zu Recht stolz bin.

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